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On-Premise · Cloud · Hybrid

BEKOM MANAGED AnwendungenSAP, Microsoft & individuelle Lösungensicher und skalierbar

BEKOM MANAGED Applications: Professioneller Betrieb Ihrer Geschäftsanwendungen – unabhängig von Technologie und Standort. Ihre Anforderungen, unsere Betriebskompetenz, ein Ansprechpartner.

Vorgehensweise ansehen
Herstellerunabhängig
Definierte SLAs
Application-Spezialisten
24/7 Überwachung
Unterscheidungsmerkmale

Warum BEKOM MANAGED Applications

Geschäftsanwendungen wie SAP, Microsoft 365 oder kundenindividuelle Anwendungen tragen den operativen Betrieb jedes Unternehmens. Gleichzeitig wird ihr strukturierter Betrieb zunehmend anspruchsvoller: Fachkräftemangel, komplexe Update-Zyklen, steigende Compliance-Anforderungen und wachsende Abhängigkeiten von Lizenzmodellen stellen IT-Abteilungen vor Herausforderungen.

BEKOM übernimmt den strukturierten Betrieb Ihrer Geschäftsanwendungen – unabhängig davon, ob diese On-Premise, in der Cloud oder in hybriden Szenarien laufen. BEKOM liefert definierte SLAs, erfahrene Application-Spezialisten und etablierte Betriebsprozesse.

Fachkräftemangel und Spezialisierung

Der Betrieb von SAP-Plattformen erfordert spezialisierte Server-, Datenbank- und Storage-Expertise zusätzlich zur SAP-Anwendungsadministration durch den jeweiligen SAP-Partner. Microsoft 365 benötigt M365-Administratoren. Kundenindividuelle Anwendungen setzen Kenntnisse der jeweiligen Programmiersprache und Frameworks voraus. Diese Spezialisten am Arbeitsmarkt zu finden und zu halten, wird zunehmend schwieriger. BEKOM stellt die Plattform-Expertise als Service bereit – Server-, Datenbank- und Storage-Betrieb für SAP-, Microsoft- und individuelle Anwendungslandschaften, ohne langwierige Recruiting-Prozesse.

Was BEKOM als Plattform-Service abdeckt:

SAP-Plattformbetrieb: Server-, Datenbank- und Storage-Expertise für SAP-Landschaften – ergänzt die SAP-Anwendungsadministration durch den SAP-Partner des Kunden.

Microsoft-365-Administration: Eingespielte M365-Betriebsteams für Exchange Online, SharePoint, Teams und OneDrive.

Individuelle Anwendungen: Betriebsteams mit Kenntnissen in Java, .NET, Python, Node.js und langjährig eingesetzten Technologien wie Cobol oder RPG.

Vertretungsregelung: Zugriff auf ein eingespieltes Team statt auf eine einzelne Person – mit dokumentiertem Betriebswissen.

Für Geschäftsführungen bedeutet Fachkräftemangel ein strategisches Risiko: Einzelne Wissensträger werden zum Single Point of Failure. Für IT-Abteilungen bedeutet er operative Engpässe bei Urlaub, Krankheit oder Fluktuation. Wenn Unternehmen die Plattform für ihre SAP-Systeme extern betreiben lassen, erhalten sie Zugriff auf ein ganzes Team statt auf eine einzelne Person – mit definierter Vertretungsregelung und dokumentiertem Wissen.

Update-Zyklen und Lifecycle-Management

SAP veröffentlicht kontinuierlich Patches und Support Packages. Microsoft rollt monatlich Updates aus. Kundenindividuelle Anwendungen benötigen Framework-Updates und Security-Patches. Diese Update-Zyklen zu planen, zu testen und auszurollen, bindet IT-Kapazitäten. BEKOM übernimmt das Lifecycle-Management Ihrer Anwendungen nach definierten Prozessen.

Was BEKOM regelmäßig übernimmt:

SAP-Plattform-Patches: Server-, OS- und Datenbank-Patches im SAP-Umfeld, abgestimmt mit dem SAP-Partner für Anwendungs-Patches und Support Packages.

Microsoft-Updates: Bewertung der monatlichen Releases, kontrolliertes Ausrollen in Test- und Produktivumgebungen.

Anwendungs-Patches: Framework- und Security-Updates für individuelle Java-, .NET-, Python- und Node.js-Anwendungen.

Wartungsfenster: Geplante Fenster parallel zum Tagesgeschäft, ohne interne IT-Kapazitäten zu beanspruchen.

In der Praxis konkurrieren Updates mit dem Tagesgeschäft: Die IT-Abteilung priorisiert Störungsbehebung vor Patch-Management. Geschäftsführungen sehen das Ergebnis erst, wenn veraltete Systeme zum Sicherheitsrisiko oder Compliance-Problem werden. Application Outsourcing trennt diese Konflikte – BEKOM plant und testet Updates parallel zum laufenden Betrieb, ohne interne IT-Kapazitäten zu beanspruchen.

Compliance und Sicherheitsanforderungen

Geschäftsanwendungen verarbeiten sensible Unternehmensdaten. Regulatorische Anforderungen wie DSGVO, branchenspezifische Vorgaben und interne Richtlinien erfordern nachweisbare Compliance. BEKOM betreibt Anwendungen nach dokumentierten Prozessen und liefert Compliance-Nachweise auf Anfrage.

Welche Nachweise BEKOM für Audits bereitstellt:

Zugriffskontrollen: Dokumentierte Berechtigungen und Rollen pro Anwendung und Nutzer.

Änderungsprotokolle: Lückenlose Change-Logs für Modifikationen an den betriebenen Systemen.

Patch-Historien: Nachvollziehbare Aufzeichnungen ausgerollter Updates und Sicherheits-Patches.

Standardisierte Berichte: Compliance-Berichte als Teil des Managed Service, abrufbar für interne und externe Audits.

Für Geschäftsführungen ist Compliance ein Haftungsthema: Nachweispflichten treffen die Unternehmensleitung persönlich. Für IT-Abteilungen ist es ein Dokumentationsaufwand, der neben dem operativen Betrieb geleistet werden muss. BEKOM liefert standardisierte Compliance-Berichte als Teil des Managed Service – Zugriffskontrollen, Änderungsprotokolle und Patch-Historien stehen für Audits bereit, ohne zusätzlichen Aufwand für Ihre internen Teams.

TCO-Transparenz und Kostenkontrolle

Die Gesamtkosten des Anwendungsbetriebs sind oft intransparent: Lizenzen, Personal, Schulungen, Infrastruktur, Support-Verträge. BEKOM MANAGED Applications bietet eine planbare monatliche Kostenbasis und transparente TCO-Übersicht.

Wie BEKOM Kosten transparent macht:

Monatliche Kostenbasis: Planbarer Betrag statt fragmentierter Einzelkosten für Lizenzverlängerungen, Schulungen oder Notfall-Support.

TCO-Aufschlüsselung pro Anwendung: Sichtbare Kostentreiber als Grundlage für Konsolidierungs- und Budgetentscheidungen.

Konsolidierter Service-Umfang: Plattformbetrieb, Wartung, Überwachung und Lebenszyklus-Steuerung in einem Service-Vertrag.

Definierte Leistungsinhalte: Vertraglich beschriebene Leistungsbestandteile statt einer Mischung aus Stundenabrechnungen und Pauschalen.

Geschäftsführungen benötigen Planungssicherheit: ein monatlicher Betrag statt unvorhersehbarer Einzelkosten für Lizenzverlängerungen, Schulungen oder Notfall-Support. IT-Abteilungen erhalten eine aufgeschlüsselte TCO-Ansicht pro Anwendung – die Grundlage für Konsolidierungsentscheidungen und Budgetgespräche. BEKOM MANAGED Applications ersetzt fragmentierte Kostenstrukturen durch ein transparentes Service-Modell mit definierten Leistungsinhalten.

Betriebsmodelle

Betriebsmodelle: On-Premise, Cloud, Hybrid

BEKOM betreibt Ihre Geschäftsanwendungen standortflexibel – in Ihrem Rechenzentrum, aus deutschen BEKOM-Rechenzentren oder in kombinierten Szenarien. Die Betriebsqualität und SLAs bleiben identisch, unabhängig vom gewählten Modell.

On-Premise

BEKOM betreibt Ihre Anwendungen auf Ihrer eigenen Hardware – im eigenen Serverraum oder bei einem Colocation-Anbieter. Sie behalten vollständige Kontrolle über Hardware, Netzwerk und physische Zugriffe.

Vorteile

  • Daten verlassen Ihr Rechenzentrum nicht.

  • Bestehende Hardware-Investitionen werden weiter genutzt.

  • Air-gapped-Betrieb für besonders sensible Umgebungen möglich.

  • Volle physische Kontrolle über alle Systemkomponenten.

Fazit

Dieses Modell eignet sich für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen, bestehender Hardware-Infrastruktur oder regulatorischen Vorgaben, die eine lokale Datenhaltung erfordern.

Cloud

BEKOM betreibt Ihre Anwendungen in deutschen BEKOM- oder Partner-Rechenzentren. Sie benötigen keine eigene Hardware und profitieren von zertifizierter Rechenzentrums-Infrastruktur.

Vorteile

  • Keine Hardware-Beschaffung und -Wartung erforderlich.

  • Skalierbare Ressourcen nach Bedarf.

  • Professionelle Rechenzentrums-Infrastruktur mit redundanter Stromversorgung und Klimatisierung.

  • DSGVO-konforme Datenhaltung in Deutschland.

Fazit

Dieses Modell eignet sich für Unternehmen ohne eigene Rechenzentrumskapazitäten oder für Organisationen, die IT-Infrastruktur auslagern möchten.

Hybrid

BEKOM betreibt Ihre Anwendungen in kombinierten Szenarien: kritische Systeme On-Premise, ergänzende Anwendungen in der Cloud. Oder: Produktivsysteme On-Premise, Disaster-Recovery-Systeme in der Cloud.

Vorteile

  • Flexible Verteilung nach Kritikalität und Compliance-Anforderungen.

  • Disaster-Recovery-Optionen ohne doppelte On-Premise-Infrastruktur.

  • Schrittweise Cloud-Migration möglich.

  • Einheitliches Management trotz verteilter Standorte.

Fazit

Dieses Modell eignet sich für Unternehmen mit gewachsenen IT-Landschaften, die schrittweise modernisieren möchten, oder für Organisationen mit unterschiedlichen Compliance-Anforderungen je Anwendung.

Unterscheidungsmerkmale

Anwendungsportfolio: Enterprise-Software, Individuelle Anwendungen & Open Source

BEKOM betreibt Geschäftsanwendungen unabhängig von Hersteller, Technologie und Lizenzmodell. Das Portfolio umfasst etablierte Enterprise-Software, kundenindividuelle Anwendungen und Open-Source-Lösungen. → BEKOM OPEN PRO Applications für die Technologie-Strategie

Enterprise-Software (SAP & Microsoft)

BEKOM betreibt die Plattform für Enterprise-Software von SAP und Microsoft als vollständige Bereitstellungs-Leistung. Im Bereich SAP umfasst dies den Plattformbetrieb für SAP ERP, SAP S/4HANA und SAP BW/4HANA sowie die Bereitstellung und den Betrieb der SAP HANA-Datenbank auf Plattformebene – Server, Storage, OS-Patches, Backup und Wartungsfenster-Koordination. SAP-Basis-Administration, ABAP-Customizing, Transport Management und der Betrieb des SAP Solution Manager liegen beim SAP-Beratungspartner des Kunden. → Managed Microsoft-Plattformen

Was BEKOM auf Plattformebene betreibt:

SAP ERP, S/4HANA, BW/4HANA: Server, Storage, OS-Patches, Backup und Wartungsfenster-Koordination mit dem SAP-Partner des Kunden.

SAP HANA-Datenbank: Bereitstellung und Betrieb auf Plattformebene – ergänzend zur SAP-Basis-Administration durch den SAP-Beratungspartner.

Microsoft 365 & Dynamics 365: Exchange Online, SharePoint, Teams, OneDrive, Dynamics 365, Azure-Ressourcen und Power Platform.

Fokus Gesamtbetrieb: Aktualisierungs-Management, Überwachung und Lebenszyklus-Steuerung statt isolierter Modulpflege.

Im Bereich Managed Microsoft 365 übernimmt BEKOM die Administration von Exchange Online, SharePoint, Teams und OneDrive ebenso wie den Betrieb von Microsoft Dynamics 365, Azure-Ressourcen und der Power Platform. In beiden Fällen liegt der Schwerpunkt nicht auf einzelnen Modulen, sondern auf dem unterbrechungsfreien Betrieb des Gesamtsystems – inklusive Aktualisierungs-Management, Überwachung und Lebenszyklus-Steuerung. → Managed Collaboration

Individuelle Anwendungen & Bestandssysteme

Neben Standard-Software betreibt BEKOM auch individuelle Anwendungen und Bestandssysteme – unabhängig von Technologie und Alter. Das Spektrum reicht von Java-Anwendungen (etwa auf Spring Boot oder Jakarta EE) über .NET-Anwendungen (ASP.NET Core) bis zu Python-Applikationen (Django, FastAPI) und Node.js-Diensten. Auch langjährig eingesetzte Systeme auf Cobol- oder RPG-Basis, die in vielen Unternehmen noch produktive Kernprozesse tragen, werden im Managed Service betrieben.

Welche Technologien BEKOM im Managed Service betreibt:

Java-Stacks: Spring Boot, Jakarta EE und ergänzende Frameworks in produktiven Umgebungen.

.NET-Stacks: ASP.NET Core und klassische .NET-Anwendungen.

Python & Node.js: Django, FastAPI sowie Node.js-Dienste für API- und Backend-Anwendungen.

Bestandstechnologien: Langjährig eingesetzte Cobol- und RPG-Systeme, die in vielen Unternehmen produktive Kernprozesse tragen.

BEKOM übernimmt dabei Anwendungsbetrieb, Überwachung und Lebenszyklus-Management – die gleichen Betriebsprozesse, die für Enterprise-Software gelten, werden auf kundenspezifische Entwicklungen und Branchenlösungen angewandt. Alter oder Hersteller der Anwendung spielen für den Betrieb keine Rolle. → Managed Custom Applications

Open-Source-Anwendungen als strukturierte Alternative

BEKOM betreibt Open-Source-Anwendungen mit dem gleichen Betriebsstandard wie kommerzielle Software. Für Zusammenarbeit und Produktivität stehen Nextcloud als Dateiablage, Collabora Online oder OnlyOffice als Office-Suite und Rocket.Chat, Mattermost oder Element als Kommunikationsplattform bereit – strukturierte Alternativen zu Microsoft 365. → Managed DMS für Dokumenten-Management · Hosting-Szenarien: Nextcloud-Hosting und Paperless-ngx-Hosting

Welche Open-Source-Anwendungen BEKOM exemplarisch betreibt:

Dateiablage & Office-Suite: Nextcloud, Collabora Online und OnlyOffice als strukturierte Alternativen zu Microsoft 365.

Kommunikation: Rocket.Chat, Mattermost und Element für Chat- und Team-Kollaboration.

Unternehmensplanung: Odoo, ERPNext und Metasfresh als Alternative zu SAP- und Dynamics-Stacks.

Ergänzende Dienste: Keycloak (Benutzerverwaltung), GitLab (Entwicklungsplattform), Zimbra (E-Mail) und Grafana (Überwachung).

Im Bereich Unternehmensplanung übernimmt BEKOM den Betrieb von Odoo, ERPNext oder Metasfresh als Alternative zu SAP und Dynamics. Ergänzende Dienste wie Keycloak für Benutzerverwaltung und Zugriffskontrolle, GitLab als Entwicklungs- und Bereitstellungsplattform, Zimbra als E-Mail-Lösung oder Grafana für Überwachung und Auswertung vervollständigen das Portfolio. Die genannten Produkte sind exemplarisch – BEKOM betreibt Open-Source-Anwendungen unabhängig von Produkt und Version. → ERP-Management mit Open Source

Gewachsene Anwendungslandschaften

Die meisten Unternehmen betreiben keine einheitliche Umgebung, sondern eine gewachsene Anwendungslandschaft: SAP neben Eigenentwicklungen, Microsoft 365 neben Open-Source-Anwendungen, Cloud-Dienste neben On-Premise-Systemen. Genau hier liegt der Vorteil eines strukturierten Anwendungsbetriebs durch BEKOM – fachsprachlich: Application Outsourcing. Ein einheitlicher Betriebsprozess für alle Anwendungen, unabhängig von Hersteller, Technologie oder Bereitstellungsmodell. → Managed Open Source Applications

Was BEKOM in heterogenen Landschaften konsolidiert:

Überwachung: Einheitliche Überwachung über alle Anwendungen, unabhängig von Hersteller und Technologie.

Aktualisierungs-Management: Konsolidierte Patch- und Release-Steuerung über die gesamte Landschaft.

Backup & Wiederherstellung: Einheitliche Datensicherung über SAP-, Microsoft-, individuelle und Open-Source-Anwendungen.

Störungsmanagement: Ein Ansprechpartner für alle Anwendungen statt mehrerer Dienstleister.

BEKOM konsolidiert Überwachung, Aktualisierungs-Management, Backup und Störungsmanagement über die gesamte Landschaft hinweg. Geschäftsführungen erhalten einen Ansprechpartner statt mehrerer Dienstleister, IT-Abteilungen gewinnen Kapazitäten für strategische Projekte. Der Betrieb verschiedenartiger Anwendungslandschaften ist keine Sonderlösung, sondern das Kerngeschäft von BEKOM MANAGED Applications. → Managed Telefonanlagen · Hosting-Szenarien: WordPress-Hosting und 3CX-Hosting

Unterscheidungsmerkmale

Service-Modelle: Fully Managed vs. Co-Managed

BEKOM bietet zwei Service-Modelle für den Anwendungsbetrieb: vollständige Übernahme des Anwendungslebenszyklus durch BEKOM oder geteilte Verantwortung zwischen BEKOM und Ihrem Team.

Fully Managed: BEKOM verantwortet den gesamten Anwendungslebenszyklus

Ansatz: Im Fully-Managed-Modell verantwortet BEKOM den kompletten Lebenszyklus Ihrer Anwendungen: von der SAP-Basis-Administration über das Microsoft-365-Management bis zum Betrieb individueller Anwendungen. BEKOM steuert Release-Zyklen, führt Aktualisierungen durch, überwacht Anwendungsleistung und Verfügbarkeit und behebt Störungen – Sie konzentrieren sich auf die fachliche Nutzung.

Typische Szenarien:

SAP-Plattform extern betreiben lassen: Server- und Datenbank-Hosting, OS-Patches, Plattform-Backups, Wartungsfenster-Koordination mit dem SAP-Partner.

Microsoft 365 extern verwalten lassen: Sicherheitsrichtlinien, Compliance-Einstellungen, Lizenzoptimierung.

Managed Custom Applications: Deployment, Überwachung und Aktualisierung von Eigenentwicklungen.

Ergebnis: Durchgängiges Application Outsourcing für alle Anwendungstypen. Definierte SLAs pro Anwendung und Kritikalitätsstufe. Professionelles Release-Management ohne eigenes Betriebsteam. Geeignet für diese Szenarien: Unternehmen ohne eigene Anwendungsbetriebsmannschaft, die SAP, Microsoft 365 und individuelle Systeme im Managed Service betreiben lassen möchten – mit einem Ansprechpartner für den gesamten Anwendungsbetrieb.

Co-Managed: Fachliche Hoheit bei Ihnen, technischer Betrieb durch BEKOM

Ansatz: Im Co-Managed-Modell übernimmt BEKOM die technischen Betriebsaufgaben auf Anwendungsebene – Patch-Verteilung, Anwendungsüberwachung, Störungsbehebung, Datensicherung auf Anwendungsebene. Ihr Team behält die fachliche Kontrolle: Konfigurationsänderungen, Berechtigungsverwaltung, Release-Planung und Abnahme.

Typische Szenarien:

SAP-Plattform auslagern: BEKOM betreibt Server-, Datenbank- und Backup-Schicht im Rechenzentrum, der SAP-Partner verantwortet SAP-Basis und ABAP-Customizing, Ihr Team steuert die fachliche Anwendung.

Microsoft 365: BEKOM sichert Tenant und Compliance, Ihr Team verwaltet Teams-Kanäle und SharePoint-Strukturen.

Individuelle Anwendungen: BEKOM betreibt den Application Hosting Service, Ihr Team deployt neue Releases.

Ergebnis: Anwendungswissen bleibt im Unternehmen. Technische Betriebsrisiken liegen bei BEKOM. Flexibler Zuschnitt pro Anwendung und Aufgabenbereich. Geeignet für diese Szenarien: Unternehmen mit eigenem Anwendungsteam, das SAP-Customizing oder Microsoft-365-Administration selbst steuert und den technischen Unterbau an einen spezialisierten Dienstleister übergeben möchte.

Verantwortungsmatrix: Klare Zuständigkeiten pro Anwendung

Ansatz: Vor Betriebsstart legen BEKOM und Ihr Team für jede betriebene Anwendung fest: Wer verantwortet Aktualisierungen und Patches? Wer überwacht Anwendungsleistung und Verfügbarkeit? Wer gibt Konfigurationsänderungen frei? Wer ist erster Ansprechpartner bei Anwendungsstörungen? Diese Zuordnung wird schriftlich dokumentiert und bei Änderungen im Anwendungsportfolio aktualisiert.

Typische Szenarien:

Wartungsfenster-relevante SAP-Änderungen: Definierter Abstimmungsprozess zwischen SAP-Partner, Ihrem Team und BEKOM.

Microsoft-365-Sicherheitsvorfälle: Dokumentierter Eskalationsweg mit klarer Zuständigkeit.

Release-Deployments individueller Anwendungen: Abgestimmter Prozess für Test, Freigabe und Produktivsetzung.

Ergebnis: Jede Anwendung in Ihrem Portfolio hat dokumentierte Zuständigkeiten. Keine Lücken zwischen fachlicher und technischer Verantwortung. Geeignet für diese Szenarien: Für beide Modelle – Fully Managed oder Co-Managed – bildet die anwendungsbezogene Verantwortungsmatrix die Grundlage für reibungslose Zusammenarbeit bei SAP, Microsoft 365 und individuellen Systemen.

Service-Levels

SLAs & Application-Verfügbarkeit

Managed Applications bedeutet: Service-Level-Agreements auf Plattformebene – Verfügbarkeit, Datenbank-Antwortzeit und Backup-Erfolgsrate für die Plattformen, auf denen SAP, Microsoft 365 und individuelle Anwendungen laufen. SAP-Anwendungs-SLAs auf Transaktions- oder Modulebene werden mit dem jeweiligen SAP-Beratungspartner vereinbart. → SLA für Managed Applications

Plattform-Verfügbarkeit als Voraussetzung

Infrastruktur-SLAs messen, ob Server und Netzwerk laufen. Plattform-SLAs gehen einen Schritt weiter und sichern die Bereitstellungs-Qualität ab, auf der SAP, Microsoft 365 und individuelle Anwendungen aufsetzen – Server-Verfügbarkeit, Datenbank-Antwortzeit, Storage-Performance, Backup-Erfolgsrate. Damit ist die technische Voraussetzung gegeben, dass SAP-Transaktionen oder Microsoft-365-Dienste aus Benutzersicht zuverlässig funktionieren – die Verantwortung für die Anwendungs-Logik liegt beim jeweiligen Anwendungs- oder Beratungspartner.

Welche Plattform-Dimensionen BEKOM absichert:

Server-Verfügbarkeit: Erreichbarkeit der physischen und virtuellen Plattform-Schicht für SAP, Microsoft 365 und individuelle Anwendungen.

Datenbank-Antwortzeit: Reaktionszeit der Datenbank-Schicht (z. B. HANA, Sybase ASE, klassische RDBMS) als Voraussetzung für SAP-Transaktionen.

Storage-Performance: IOPS, Latenz und Durchsatz für anwendungskritische Storage-Schichten.

Backup-Erfolgsrate: Nachweisbare Sicherung der Plattform-Daten je Sicherungs-Zyklus.

BEKOM definiert Plattform-Verfügbarkeit pro System – abgestimmt auf die geschäftliche Auswirkung eines Ausfalls und die fachlichen Anforderungen, die Ihr Anwendungspartner kommuniziert.

Metriken auf Plattformebene

BEKOM misst für SAP-, Microsoft-365- und individuelle Anwendungs-Plattformen spezifische Plattform-Kennzahlen – differenziert nach Anwendungstyp und übergreifender Plattform-Sicht.

Plattform-Kennzahlen pro Anwendungstyp:

SAP-Plattform: Server-Verfügbarkeit, Datenbank-Antwortzeit (HANA, Sybase ASE), Storage-IOPS und -Latenz, Backup-Erfolgsrate.

Microsoft 365: Tenant-Health-Score, Synchronisationsstatus, Compliance-Policy-Durchsetzung, Lizenzauslastung.

Individuelle Anwendungen: Container-/VM-Verfügbarkeit, Datenbank-Plattform-Performance, Deployment-Erfolgsrate. Der application hosting service liefert SLAs pro Plattform-Instanz.

Übergreifend: Plattform-Verfügbarkeit über Standorte hinweg – Server-, Netzwerk- und Datenbank-Schicht.

Die Kennzahlen werden je betriebener Anwendung erhoben und im SLA-Reporting konsolidiert – Grundlage für Service-Reviews und Plattform-Optimierungsentscheidungen.

Release-bezogene SLAs

Application Outsourcing umfasst nicht nur den laufenden Betrieb, sondern auch den Plattform-Release-Lebenszyklus. BEKOM vereinbart Wartungsfenster pro Plattform und Anwendungstyp: SAP-Plattform-Wartungsfenster (für OS-/Datenbank-Patches und vom SAP-Partner abgestimmte Support Packages) folgen anderen Zyklen als Microsoft-365-Policy-Änderungen oder Deployments individueller Anwendungen. Jedes Wartungsfenster durchläuft einen abgestimmten Prozess aus Planung, Test, Durchführung und Validierung – mit definierter Rückfallstrategie.

Bausteine des Wartungsfenster-Prozesses:

Planung: Abstimmung mit SAP-Partner, Anwendungspartner und Fachseite über Termin, Auswirkung und Vorbereitung.

Test: Validierung der Patches und Konfigurationsänderungen in Test- oder Pre-Prod-Umgebungen.

Durchführung: Kontrolliertes Ausrollen im vereinbarten Wartungsfenster mit definierten Übergabepunkten.

Validierung & Rückfall: Erfolgsprüfung nach dem Wartungsfenster mit hinterlegter Rückfallstrategie bei Problemen.

SAP-Plattform auslagern bedeutet: BEKOM übernimmt OS-Patches, Datenbank-Plattform-Patches und Wartungsfenster-Koordination – SAP-Kernel-Patches, Support Packages und Transport-Management werden vom SAP-Partner eingespielt, der dafür Plattform-Zugriff in abgestimmten Wartungsfenstern erhält.

Plattformbezogenes SLA-Reporting

BEKOM liefert Reports pro Plattform statt generischer Infrastruktur-Berichte: Wie verfügbar war die SAP-Produktivumgebung? Wie liefen Datenbank-Antwortzeiten über den Berichtszeitraum? Wie viele Wartungsfenster wurden eingehalten? Diese Kennzahlen sind Grundlage für Service-Reviews, in denen BEKOM Plattform-Optimierungspotenziale pro Anwendung identifiziert.

Was im SLA-Report enthalten ist:

Plattform-Verfügbarkeit: Verfügbarkeitswerte je Produktivumgebung (SAP, Microsoft 365, individuelle Plattformen).

Datenbank-Antwortzeit: Auswertung der Antwortzeiten über den Berichtszeitraum mit Trendsicht.

Wartungsfenster-Einhaltung: Anzahl, Dauer und planmäßige Durchführung der Wartungsfenster.

Service-Review-Output: Identifizierte Optimierungspotenziale pro Plattform als Grundlage für die nächste Periode.

Bei SLA-Unterschreitungen analysiert BEKOM plattformspezifische Ursachen und definiert gezielte Gegenmaßnahmen – nicht pauschale Infrastruktur-Korrekturen. Anwendungsseitige Ursachen werden an den jeweiligen Anwendungspartner weitergegeben.

Unterscheidungsmerkmale

Application Performance Management

BEKOM überwacht Ihre Anwendungen auf drei Ebenen: Metriken, Logs und Traces – spezialisiert auf Managed Applications. Infrastruktur-Überwachung (Server, Netzwerk, Storage) gehört zur Infrastruktur-Ebene. Application Performance Management konzentriert sich auf das, was Ihre Anwender erleben. → Application Performance Management im Detail

Plattform-Metriken: Bereitstellungs-Qualität messbar machen

BEKOM erhebt für jede betriebene Plattform spezifische Metriken – differenziert nach Anwendungstyp und konsolidiert für SLA-Berichte und Service-Reviews.

Was BEKOM pro Anwendungstyp misst:

SAP-Plattform: Server-Verfügbarkeit, Datenbank-Antwortzeit (HANA, Sybase ASE), Storage-Performance und Backup-Erfolgsrate.

Microsoft 365 extern verwalten lassen: Tenant-Health-Score, Synchronisationsstatus, Compliance-Policy-Durchsetzung und Lizenzauslastung.

Managed Custom Applications & Application Hosting Service: Container-/VM-Verfügbarkeit, Datenbank-Plattform-Performance und Deployment-Erfolgsrate pro Plattform-Instanz.

Plattform-Logs: Fehleranalyse auf Plattformebene

BEKOM wertet Plattform-Logs systematisch aus, um Plattform-Engpässe zu identifizieren und Auslöser nach Plattform-Änderungen schnell einzugrenzen – mit klarer Abgrenzung zu anwendungsseitigen Log-Quellen, die der jeweilige Anwendungs- oder Beratungspartner verantwortet.

Welche Log-Quellen BEKOM auswertet:

SAP-Plattform extern betreiben lassen: Betriebssystem-Logs, Datenbank-Logs (HANA-Logs, Sybase ASE-Logs) und Storage-Health-Daten zur Identifikation von Plattform-Engpässen. SAP-Anwendungs-Logs (Systemlogs, Transportprotokolle, ABAP-Dumps) wertet der SAP-Beratungspartner aus.

Microsoft 365: Audit-Logs, Sign-in-Logs und Compliance-Reports zur Nachvollziehbarkeit von Berechtigungsänderungen, Zugriffsmustern und Policy-Durchsetzung – differenziert nach Exchange Online, SharePoint, Teams und OneDrive.

Individuelle Anwendungen: Korrelation von Plattform-Logs mit Deployment-Ereignissen, um Plattform-Ursachen nach Release-Änderungen schnell einzugrenzen – mit klarer Abgrenzung zu Anwendungs-Logs, die die jeweilige Entwicklungs- oder Fachseite verantwortet.

Distributed Tracing: Transaktionen über Systemgrenzen

Für komplexe Anwendungslandschaften setzt BEKOM Distributed Tracing ein: Transaktionen werden von der Benutzeroberfläche über Anwendungslogik und Middleware bis zur Datenbank verfolgt.

Welche Schichten BEKOM in der End-to-End-Analyse verfolgt:

Benutzeroberfläche: Startpunkt der Transaktion, gemessen aus Anwendersicht – Klick-zu-Antwort-Zeit und clientseitige Render-Performance der Web- oder Desktop-Oberfläche.

Anwendungslogik: Verarbeitung im Application Layer mit Antwortzeit der Anwendungs-Schicht – inklusive Kommunikation zwischen verteilten Anwendungs-Diensten.

Middleware: Vermittlungs- und Integrations-Schicht zwischen Anwendung und Datenspeichern – etwa Message Broker, API Gateways oder Caching-Schichten.

Datenbank: Antwort- und Verarbeitungszeit der Datenbank-Schicht als häufige Engpass-Quelle – mit Sichtbarkeit auf Query-Performance und Sperrverhalten.

Application Outsourcing umfasst die Analyse dieser End-to-End-Pfade – Engpässe, die mit isolierter Infrastruktur-Überwachung oder Plattform-Überwachung nicht sichtbar wären, werden auf Anwendungsebene identifiziert.

Plattformbezogene Dashboards und Optimierung

BEKOM stellt Dashboards pro Plattform bereit – SAP-Plattform-Performance, Microsoft-365-Tenant-Status, Custom-Application-Plattform-Metriken – und leitet daraus konkrete Plattform-Optimierungsmaßnahmen ab.

Welche Plattform-Optimierungen BEKOM ableitet:

SAP-Plattform: Datenbank-Tuning und Storage-Sizing für SAP-Systeme – Anpassung von HANA-Speicherbereichen und Storage-Klassen an die Auslastung der Produktivumgebung.

Microsoft 365: Konfigurationsdrift-Erkennung als laufende Maßnahme – Abweichungen von vereinbarten Tenant-, Sicherheits- und Compliance-Konfigurationen werden frühzeitig sichtbar.

Individuelle Anwendungen: Datenbank- und Caching-Optimierung pro Anwendungs-Instanz – auf Basis beobachteter Antwortzeiten und Auslastungsmuster der jeweiligen Plattform.

Managed Applications bedeutet: Plattform-Optimierung auf Basis konkreter Bereitstellungs-Daten statt generischer Kapazitätsstatistiken. Anwendungsseitige Optimierungen (etwa SAP-Customizing oder Modul-Konfiguration) werden mit dem jeweiligen Anwendungspartner abgestimmt.

Vorgehensmodell

Vorgehensmodell: Von Assessment bis kontinuierliche Optimierung

Der Weg zum strukturierten Anwendungsbetrieb folgt einem strukturierten Prozess.

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Application-Assessment & Service-Design

BEKOM analysiert Ihre Anwendungslandschaft und erstellt ein Service-Design:

  • Bestandsaufnahme: Welche Anwendungen sollen betrieben werden?
  • Abhängigkeiten: Wie hängen die Anwendungen zusammen?
  • Kritikalität: Welche Verfügbarkeitsanforderungen bestehen?
  • Service-Design: Betriebsmodell, RACI-Matrix, SLA-Definition.
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Transition & Onboarding

BEKOM übernimmt den Betrieb nach einem definierten Transition-Plan:

  • Wissenstransfer: Dokumentation, Übergabegespräche.
  • Parallelbetrieb: BEKOM übernimmt schrittweise Verantwortung.
  • Cutover: Vollständige Übergabe des Betriebs.
  • Hypercare: Intensive Betreuung in den ersten Wochen.
03
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Laufender Betrieb

Nach der Transition übernimmt BEKOM den regulären Betrieb:

  • Überwachung und Inzidenz Management
  • Change Management und Wartung
  • Lifecycle-Management (Updates, Patches)
  • Service-Desk für Anfragen und Inzidenzen
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Kontinuierliche Optimierung & Service-Reviews

BEKOM führt regelmäßige Service-Reviews durch:

  • Analyse der SLA-Einhaltung
  • Identifikation von Verbesserungspotenzialen
  • Kapazitätsplanung
  • Roadmap für Weiterentwicklung

Häufige Fragen zu BEKOM MANAGED Applications

Können Sie On-Premise-Anwendungen betreiben?

BEKOM betreibt Anwendungen auch On-Premise – auf Ihrer eigenen Hardware in Ihrem Rechenzentrum oder bei einem Colocation-Anbieter. BEKOM-Mitarbeiter arbeiten dabei remote oder vor Ort, je nach Anforderung. Die SLAs und Betriebsprozesse sind identisch zum Cloud-Betrieb. Das Modell eignet sich besonders für Organisationen mit bestehenden Hardware-Investitionen, regulatorischen Anforderungen an lokale Datenhaltung oder Air-gapped-Umgebungen, in denen kein externer Netzwerkzugriff zulässig ist.

Betreiben Sie auch Cloud-Anwendungen?

BEKOM betreibt Anwendungen in Cloud-Umgebungen: in deutschen BEKOM-Rechenzentren, bei Cloud-Partnern oder in Hyperscaler-Umgebungen wie Azure oder AWS. Viele Kunden nutzen bereits Cloud-Infrastruktur – BEKOM übernimmt den Betrieb der darauf laufenden Anwendungen. Die BEKOM Cloud bietet dabei dedizierte Ressourcen mit deutschem Vertragsraum als Alternative zu geteilten Public-Cloud-Umgebungen, falls Datenresidenz im DACH-Raum oder planbare Verfügbarkeitsstufen im Vordergrund stehen.

Was ist Hybrid-Betrieb für Anwendungen?

Hybrid-Betrieb bedeutet, dass BEKOM Anwendungen an unterschiedlichen Standorten betreibt: einen Teil On-Premise, einen Teil in der Cloud. Beispiel: SAP-Produktivsystem On-Premise, SAP-Testsysteme in der Cloud. BEKOM managt beide Umgebungen einheitlich nach demselben Service-Design – mit identischen SLAs, gemeinsamem Monitoring und abgestimmten Wartungsfenstern. So lassen sich regulatorische Vorgaben für sensible Daten mit den Skalierungs-Vorteilen einer Cloud-Bereitstellung kombinieren.

Kann ich später zwischen Betriebsmodellen wechseln?

Ja. Die von BEKOM betriebenen Anwendungen können zwischen Betriebsmodellen migriert werden. Beispiel: Start On-Premise, später Migration in die Cloud oder umgekehrt. BEKOM plant und führt solche Migrationen durch und passt SLAs und Prozesse entsprechend an. Da die Betriebsstandards über alle Modelle hinweg identisch sind, bleibt der laufende Betrieb auch während der Migration nachvollziehbar dokumentiert und im Service-Design-Dokument festgehalten.

Welche SAP-Versionen unterstützt die BEKOM-Plattform?

BEKOM stellt die Plattform für alle gängigen SAP-Versionen bereit: SAP ERP (ECC), SAP S/4HANA und SAP BW/4HANA. Das umfasst Server- und Datenbank-Plattform (HANA, Sybase ASE), Storage, Backup, OS-Patches und Wartungsfenster-Koordination im deutschen Rechenzentrum. SAP-Basis-Administration, ABAP-Customizing, Transport Management und der Betrieb des SAP Solution Manager liegen beim SAP-Beratungspartner des Kunden – BEKOM stimmt sich mit dem SAP-Partner bei plattformrelevanten Änderungen ab.

Wie funktioniert der Microsoft-365-Betrieb?

BEKOM übernimmt die Administration von Microsoft-365-Tenants: Exchange Online, SharePoint Online, Teams, OneDrive. Das umfasst Benutzerverwaltung, Berechtigungen, Governance-Richtlinien, Integration mit lokalen Systemen und Security-Konfiguration. BEKOM arbeitet dabei mit Ihren Anforderungen und Microsoft-Best-Practices. Bei Bedarf werden zusätzlich Microsoft Dynamics 365 oder Azure-Ressourcen-Management abgedeckt – inklusive Compliance-Reporting und Lizenzoptimierung als Teil des Service-Designs.

Betreiben Sie auch kundenindividuelle Anwendungen?

BEKOM betreibt kundenindividuelle Anwendungen unabhängig von Programmiersprache und Framework: Java, .NET, Python, Node.js, PHP und weitere. Voraussetzung ist eine dokumentierte Anwendung mit definierten Betriebsanforderungen. BEKOM übernimmt dann den Betrieb nach abgestimmten SLAs – Deployment, Monitoring, Backup und Wartungsfenster werden im Service-Design pro Anwendung festgelegt. Auch Legacy-Systeme auf Cobol- oder RPG-Basis werden im selben Betriebsrahmen geführt.

Was passiert bei SLA-Unterschreitung?

SLA-Unterschreitungen werden dokumentiert, analysiert und in Service-Reviews mit dem Kunden besprochen. BEKOM identifiziert plattformspezifische Ursachen und definiert gezielte Gegenmaßnahmen. Je nach vertraglicher Vereinbarung können SLA-Credits greifen. Das Ziel bleibt die nachhaltige Verbesserung des Service – pauschale Infrastruktur-Korrekturen ersetzen dabei keine plattformspezifische Ursachenanalyse. Anwendungsseitige Ursachen werden an den jeweiligen Anwendungspartner weitergegeben, damit Lösungen an der richtigen Stelle umgesetzt werden.

Warum sind Anwendungs-Kostentreiber so plattform-spezifisch und schwer kalkulierbar?

Im klassischen Application-Eigenbetrieb wirken besondere Kostentreiber: Spezialisten-Wissen pro Plattform (SAP-Basis, M365-Admin, branchenspezifische ERP-Expertise), Hersteller-Lizenz-Audits mit Nachforderungen, Updates und Major-Releases mit Test-Aufwand, 24/7-Bereitschaft für geschäftskritische Anwendungen, und schwer kalkulierbare Incident-Reaktionen außerhalb der Geschäftszeiten. Diese Kostentreiber schwanken zwischen ruhigen Phasen und Wartungsfenstern – ein Muster, das die Planbarkeit stört.

Welche Plattform-Leistungen deckt die BEKOM-Monatspauschale für Anwendungen ab?

BEKOM bündelt den Application-Betrieb in eine planbare Monatspauschale: Plattform-Wartung, Patch-Disziplin, Monitoring, Bereitschaft und definierte Reaktionszeiten sind enthalten. Welche Kostentreiber in Ihrer konkreten Anwendungs-Landschaft tragend sind, erschließt Anwendungen Betriebsmodelle.

Wie verläuft die Übernahme einer bestehenden Anwendungs-Landschaft?

BEKOM startet mit einem Application-Assessment: Bestandsaufnahme der Plattformen (SAP, M365, Custom-Apps), Erfassung der Schnittstellen, Identifikation kritischer Abhängigkeiten und Dokumentations-Lage. Auf dieser Basis entsteht das Service-Design-Dokument mit Verantwortungsmatrix, SLAs und Wartungsfenster-Koordination. Die Übernahme erfolgt in Stufen mit definierter Parallelphase – bestehende Anwendungs-Partner können weiterhin fachlich tätig bleiben, BEKOM verantwortet den Plattform-Betrieb.

Wie setzt sich der Preis für BEKOM MANAGED Applications zusammen?

Die Kosten setzen sich aus einer monatlichen Service-Pauschale (Plattform-Betrieb, Patch-Management, Monitoring, Bereitschaft, definierte Reaktionszeiten) und einer einmaligen Setup-Pauschale (Service-Design, Anwendungs-Onboarding, Migrationsbegleitung) zusammen. Konkrete Beträge ergeben sich aus dem Service-Design-Dokument, das im Application-Assessment auf Basis Ihrer Plattform-Mix (SAP, M365, Custom-Apps) und Verfügbarkeitsanforderungen erarbeitet wird.

Nächster Schritt: Application-Assessment vereinbaren

Das Application-Assessment liefert eine strukturierte Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Anwendungslandschaft (SAP, Microsoft 365, branchenspezifische ERP, Custom-Apps), einen Überblick über kritische Abhängigkeiten und Compliance-Lücken sowie eine Empfehlung zur Service-Architektur pro Anwendung. Das Service-Design-Dokument hält Reaktionszeiten, Eskalationswege und die Verantwortungsverteilung zwischen Ihrer IT, dem Anwendungshersteller und BEKOM transparent fest – als Grundlage für Klarheit über Ist-Zustand und Umsetzungsschritte.

BEKOM übernimmt den strukturierten Betrieb Ihrer Geschäftsanwendungen. Ob SAP, Microsoft oder individuelle Anwendungen – BEKOM liefert definierte SLAs, erfahrene Spezialisten und kontinuierliche Optimierung.

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Erstgespräch

In einem kurzen Gespräch klärt BEKOM Ihre Anwendungslandschaft, Betriebsmodell-Präferenzen und Service-Level-Erwartungen. Dieses Gespräch schafft die Grundlage für eine realistische Einschätzung.

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Application-Assessment

BEKOM analysiert Ihre aktuellen Anwendungen, dokumentiert den Ist-Zustand und identifiziert Managed-Service-Potenziale. Am Ende steht ein Assessment-Bericht mit konkreten Empfehlungen.

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Individuelles Service-Design

Basierend auf dem Assessment erstellt BEKOM ein Service-Design: Betriebsumfang, RACI-Matrix, SLA-Targets und Kostenübersicht. Dieses Design ist die Grundlage für eine fundierte Entscheidung.