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Rocket.Chat · Mattermost · Element

BEKOM MANAGEDTeams-Alternativen ohne Cloud-AbhängigkeitRocket.Chat, Mattermost und Element

BEKOM betreibt Collaboration- und Messaging-Plattformen wie Rocket.Chat, Mattermost und Element strukturiert – mit definierten SLAs, Updates und Identity-Integration.

Vorgehensweise ansehen
Messaging & Channels
Definierte SLAs
Datensouveränität
Updates & Patches
Chat & Collaboration

Collaboration-Plattformen im strukturierten Betrieb

Collaboration- und Messaging-Plattformen tragen in vielen Organisationen die interne Kommunikation: Echtzeit-Nachrichten, Channel-basierte Zusammenarbeit, Dateifreigabe und Videogespräche. Open-Source-Lösungen wie Rocket.Chat, Mattermost und Element (Matrix) bieten funktionale Alternativen zu proprietären Diensten – ihr strukturierter Betrieb erfordert jedoch strukturierte Prozesse, qualifiziertes Release-Management und kontinuierliches Monitoring. BEKOM betreibt Collaboration-Plattformen als vollständigen Managed Service im Rahmen von BEKOM MANAGED Applications.

Collaboration-Plattformen sind geschäftskritisch für die standortübergreifende Kommunikation und tragen wesentliche Geschäftsprozesse wie Projektkoordination, Incident-Management und operative Abstimmungen. Die Verfügbarkeit der Messaging-Infrastruktur ist Betriebsvoraussetzung für dezentrale Teams und zeitkritische Entscheidungsprozesse.

Messaging und Collaboration im Unternehmenskontext

Kontext: Collaboration-Plattformen ermöglichen Echtzeit-Kommunikation über Channels, Direktnachrichten und Gruppengespräche. Im Unternehmenskontext ersetzen Plattformen wie Rocket.Chat, Mattermost und Element zunehmend proprietäre Cloud-Dienste.

Funktionsumfang:

Echtzeit-Kommunikation: Channels, Direktnachrichten und themenbezogene Gruppengespräche für die gesamte Organisation

Dateifreigabe und Videogespräche: Eingebauter Datei-Austausch und Videokonferenzen ohne separate externe Werkzeuge

Bot-Integrationen: Anbindung an Drittsysteme über Webhooks, APIs und programmierbare Bots

Datensouveränität: Betrieb in der eigenen Betriebsstätte oder in deutschen Rechenzentren ohne externe Nutzungsbedingungen

Ergebnis: Der Vorteil gegenüber proprietären Cloud-Diensten ist die vollständige Kontrolle über die Kommunikationsinfrastruktur und die darin verarbeiteten Daten – unabhängig von den Vertragsbedingungen externer Anbieter.

Herausforderungen im Collaboration-Betrieb

Kontext: Collaboration-Plattformen verarbeiten geschäftskritische Kommunikation in Echtzeit. Ein Ausfall betrifft nicht einzelne Abteilungen, sondern die gesamte Organisation gleichzeitig.

Spezifische Betriebsanforderungen:

Häufige Release-Zyklen: Sicherheitsupdates müssen zeitnah eingespielt werden, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden

Plugin-Ökosysteme: Erweiterungen erfordern Kompatibilitätsprüfungen bei jedem Update der Kernplattform

WebSocket-Architekturen: Persistente Verbindungen verlangen spezifische Monitoring-Indikatoren und Last-Beobachtung

Identity-Integration: Anbindungen über LDAP, SAML oder OIDC müssen konfiguriert, gepflegt und nachgehalten werden

Ergebnis: Wenn dieses Betriebswissen bei einer einzelnen Person im IT-Team konzentriert ist, entsteht ein organisatorisches Risiko – personelle Veränderungen können die Kommunikationsinfrastruktur unmittelbar gefährden.

Strukturierter Collaboration-Betrieb mit BEKOM

Kontext: BEKOM überführt den Collaboration-Betrieb in strukturierte Prozesse mit dokumentierten Verantwortlichkeiten und Eskalationspfaden. Das Service-Design-Dokument legt SLAs und Betriebsumfang verbindlich fest – als gemeinsame Grundlage für BEKOM und die Organisation des Auftraggebers.

Strukturierte Prozesse:

Inventarisierung: Vollständige Erfassung der Plattform mit Konfiguration, Plugins und aktiven Integrationen

Wartungsfenster: Definierte Zeiträume für Updates und Patches, abgestimmt auf die Geschäftszeiten

Monitoring: Verfügbarkeit, WebSocket-Verbindungen und Datenbankperformance werden kontinuierlich erfasst

Identity-Anbindung: Konfiguration und Betrieb der Schnittstellen zu LDAP, Active Directory oder Keycloak als zentralem Identity Provider

Ergebnis: Identity-Management spielt im Collaboration-Betrieb eine zentrale Rolle – Benutzerkonten, Gruppenzugehörigkeiten und Berechtigungen werden über bestehende Verzeichnisdienste synchronisiert. Zugriffskontrollen greifen konsistent über alle angebundenen Systeme hinweg.

Plattformen

Plattformen: Rocket.Chat, Mattermost und Element

BEKOM betreibt Collaboration-Plattformen unabhängig vom Hersteller und Protokollstack. Das Betriebsportfolio umfasst etablierte Open-Source-Lösungen, die jeweils unterschiedliche Anforderungsprofile adressieren.

Rocket.Chat: Channels, Bots und Integrationen

Kontext: Rocket.Chat ist eine etablierte Open-Source-Collaboration-Plattform mit umfangreichem Funktionsumfang: Channels, Direktnachrichten, Videogespräche, Dateiaustausch und ein offenes API- und Bot-Framework. Die Plattform eignet sich für Organisationen, die eine zentrale Kommunikationsplattform mit flexiblen Integrationsmöglichkeiten benötigen.

Leistungsumfang:

Channel-Verwaltung: Benutzerverwaltung, Berechtigungsstrukturen und Retention-Policies pro Channel

Bot-Framework und Webhooks: Anbindung an Ticketsysteme, CI/CD-Pipelines und Monitoring-Alerts

Livechat-Modul: Konfiguration, Routing-Regeln und Agent-Verwaltung für die Kundenkommunikation

Release-Management: Plattform-Updates und Plugin-Kompatibilitätsprüfung nach abgestimmtem Plan

Ergebnis: Rocket.Chat-Betrieb mit definierten Prozessen für Release-Management, Monitoring und Identity-Integration – unabhängig von der Installationsvariante. Geeignet für Organisationen, die eine funktionsreiche Collaboration-Plattform mit Integrationsframework produktiv einsetzen und deren Betrieb mit definierten SLAs führen möchten.

Mattermost: DevOps-Integration und strukturierte Kommunikation

Kontext: Mattermost richtet sich an Organisationen mit technischem Fokus: strukturierte Channel-Kommunikation, native DevOps-Integrationen und ein Plugin-Ökosystem für die Anbindung an Entwicklungswerkzeuge. Die Plattform bietet Playbooks für Inzidenz-Response und unterstützt strukturierte Workflows direkt in der Messaging-Oberfläche.

Leistungsumfang:

Plattformadministration: Benutzerverwaltung, Team- und Channel-Strukturen sowie Compliance-Export

Plugin-Management: Kompatibilitätsprüfung bei Updates, Installation und Konfiguration von Integrationen

DevOps-Anbindung: GitLab-, Jira- und Jenkins-Integrationen mit Webhook-Konfiguration für Build-Benachrichtigungen

Inzidenz-Playbooks: Konfiguration und Pflege strukturierter Response-Workflows direkt in der Messaging-Oberfläche

Ergebnis: Mattermost als Plattform für technische Teams – mit strukturierten Update-Prozessen und kontinuierlichem Monitoring aller aktiven Integrationen. Geeignet für Organisationen mit Entwicklungsteams, die Mattermost als zentrale Kommunikationsplattform mit DevOps-Integration einsetzen und deren Betrieb nicht neben dem Tagesgeschäft abdecken können.

Element (Matrix): Föderiertes Messaging und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Kontext: Element basiert auf dem offenen Matrix-Protokoll und bietet föderiertes Messaging mit nativer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Organisationen mit erhöhten Anforderungen an Datensouveränität und dezentrale Kommunikation setzen auf die Kombination aus Element-Client und Synapse-Homeserver.

Typische Szenarien:

Multi-Standort-Föderation: Mehrere Standorte oder Partnerorganisationen kommunizieren über föderierte Matrix-Server

Regulatorische Verschlüsselung: Kommunikationsszenarien mit Anforderungen an durchgängige Verschlüsselung und Nachvollziehbarkeit

Bridge-Integration: Anbindung externer Kommunikationspartner über Bridges zu IRC, Slack oder XMPP

Synapse-Homeserver-Betrieb: Verfügbarkeit, Föderationsschnittstellen und Schlüsselmanagement werden kontinuierlich überwacht

Ergebnis: Betrieb des Synapse-Homeservers und der Element-Infrastruktur mit denselben strukturierten Prozessen wie für zentrale Plattformen. Geeignet für Organisationen mit erhöhten Anforderungen an Datensouveränität und dezentrale Kommunikation, die den Betrieb eines Matrix-Homeservers nicht intern abdecken können.

Betrieb & Wartung

Was BEKOM im Messaging-Betrieb übernimmt

BEKOM übernimmt den laufenden Betrieb von Collaboration-Plattformen mit dem gleichen Betriebsstandard wie für Enterprise-Software. Unabhängig davon, ob Rocket.Chat, Mattermost oder Element betrieben wird – die Betriebsleistungen folgen denselben strukturierten Prozessen und gliedern sich in vier Kernbereiche:

Update- und Patch-Management

Collaboration-Plattformen erhalten regelmäßig Sicherheitsupdates, Funktionserweiterungen und Bugfixes – sowohl für den Plattformkern als auch für installierte Plugins und Integrationen. BEKOM verfolgt die Release-Kanäle aller betriebenen Plattformen, prüft verfügbare Updates auf Kompatibilität mit aktiven Plugins und Integrationen, validiert sie in einer Staging-Umgebung und spielt sie nach abgestimmtem Wartungsfenster produktiv.

Update-Prozess: Kompatibilitätsprüfung aller aktiven Integrationen, Staging-Validierung mit Funktionstest der Chat-Infrastruktur, dokumentierter Rollback-Plan und koordinierte Produktivschaltung. Security-kritische Patches werden prioritär behandelt – bei Mattermost und Rocket.Chat verfolgt BEKOM die Security-Advisories direkt, bei Element die Matrix.org-Sicherheitsmeldungen.

Monitoring und Inzidenz-Response

BEKOM integriert jede betriebene Collaboration-Plattform in die zentrale Monitoring-Plattform: Verfügbarkeit, WebSocket-Verbindungen, Datenbankperformance, Speicherauslastung, aktive Nutzerverbindungen und Message-Throughput werden durchgehend erfasst. Konfigurierte Schwellenwerte lösen automatisch Alerts aus.

Inzidenz-Response: Bei Störungen greift der strukturierte Eskalationsprozess – nach der vereinbarten Inzidenz-Priorität wird ein qualifizierter Spezialist aktiv und bearbeitet den Inzidenz bis zur Lösung. Collaboration-Plattformen erfordern besondere Aufmerksamkeit bei WebSocket-Problemen und Datenbankengpässen, die sich als verzögerte Nachrichtenzustellung oder langsame Suchfunktionen bemerkbar machen.

Backup, Recovery und Datenintegrität

BEKOM integriert die Collaboration-Plattform in den Backup-Prozess: Chat-Historien, Dateianlagen, Konfigurationsdateien, Datenbanken und Plugin-Konfigurationen werden nach abgestimmtem Plan gesichert. Restore-Tests überprüfen die Wiederherstellbarkeit in regelmäßigen Abständen – die Ergebnisse werden dokumentiert und im Service-Review vorgestellt.

Recovery-Planung: Für betriebskritische Collaboration-Installationen wird ein Recovery-Konzept erarbeitet, das Recovery Point Objective und Recovery Time Objective definiert. Bei Element mit aktivierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung umfasst das Backup-Konzept zusätzlich die Schlüsselverwaltung und Wiederherstellungspfade für verschlüsselte Nachrichten.

Identity-Integration und Zugriffsmanagement

Collaboration-Plattformen authentifizieren Benutzer über bestehende Verzeichnisdienste: LDAP, Active Directory, SAML oder OIDC. BEKOM konfiguriert und betreibt diese Integrationsschnittstellen – Benutzerkonten, Gruppenzugehörigkeiten und Berechtigungen werden zentral synchronisiert.

Leistungsumfang: LDAP-Synchronisation für automatische Benutzerbereitstellung, SAML- und OIDC-Konfiguration für Single Sign-On, Gruppenbasierte Channel-Zuordnung und Berechtigungssteuerung. Nach jedem Update der Collaboration-Plattform oder des Identity Providers wird die Authentifizierungskette vollständig geprüft und das Ergebnis dokumentiert.

Datensouveränität

Datensouveränität und Standortflexibilität

Collaboration-Plattformen verarbeiten vertrauliche Geschäftskommunikation: strategische Abstimmungen, Projektinformationen, personenbezogene Daten in Direktnachrichten und geteilte Dokumente. Der Betriebsstandort und die Kontrolle über diese Daten sind für viele Organisationen ein entscheidendes Kriterium.

Betrieb in der eigenen Betriebsstätte

Kontext: BEKOM betreibt Collaboration-Plattformen in der eigenen Betriebsstätte des Auftraggebers. Alle Daten verbleiben physisch in der Infrastruktur der Organisation und werden über gesicherte Fernzugänge administriert.

Datenhoheit on-premise:

Chat-Historien: Sämtliche Nachrichten verbleiben physisch in der Infrastruktur der Organisation

Dateianlagen: Geteilte Dateien werden ausschließlich auf eigenen Speichersystemen abgelegt

Konfigurationen: Plattform-, Plugin- und Integrations-Konfigurationen liegen lokal beim Auftraggeber

Administrierter Fernzugang: BEKOM nutzt gesicherte Verbindungen nach definierten Zugriffsregeln und Audit-Spur

Ergebnis: Diese Variante bietet die höchste Kontrolle über den Datenbestand und erfüllt Anforderungen von Organisationen, die keine externen Datenhaltungsstandorte nutzen.

Standortflexibilität und DSGVO-Konformität

Kontext: BEKOM betreibt Collaboration-Plattformen standortflexibel. Die Standortwahl beeinflusst die Compliance-Architektur und wird auf die regulatorischen Anforderungen der Organisation abgestimmt.

Standortvarianten:

Eigene Betriebsstätte: Volle physische Kontrolle über Speicherort und Datenfluss beim Auftraggeber

Deutsches Rechenzentrum: Cloud-Betrieb in deutschen Rechenzentren – erfüllt Datenhaltungsanforderungen nach DSGVO ohne Drittlandtransfer

Hybrid-Modell: Lokale Instanzen an einzelnen Standorten kombiniert mit zentraler Administration

Standort-Bewertung: Abwägung von Compliance-Anforderungen, Latenz und Wartungsaufwand im Übernahme-Assessment

Ergebnis: Die konkrete Standortkonfiguration und die Rahmenbedingungen der Datenhaltung werden im Service-Design-Dokument verbindlich festgelegt – inklusive Backup-Strategie und dokumentierter Compliance-Nachweise.

Verschlüsselung und Compliance-Anforderungen

Kontext: Verschlüsselung und Compliance-Anforderungen unterscheiden sich je nach eingesetzter Plattform. BEKOM konfiguriert die Verschlüsselungsoptionen nach den Anforderungen der Organisation und dokumentiert die gewählte Konfiguration im Service-Design-Dokument.

Schutzmaßnahmen je Plattform:

Element (Matrix): Native Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – Nachrichten werden auf dem Endgerät verschlüsselt und erst beim Empfänger entschlüsselt

Rocket.Chat und Mattermost: Transportverschlüsselung und verschlüsselte Datenhaltung im Ruhezustand

Schlüsselverwaltung: Verwaltung kryptografischer Schlüssel inklusive Wiederherstellungspfade bei Element

Aufbewahrungsfristen: Konfiguration von Retention-Policies und Archivierungsregeln pro Channel und Kanaltyp

Ergebnis: Compliance-relevante Anforderungen an Nachrichtenarchivierung und Aufbewahrungsfristen werden auf Betriebsebene umgesetzt – die datenschutzrechtliche Bewertung verbleibt bei der Organisation oder deren Datenschutzbeauftragten.

BEKOM-Ansatz

BEKOM-Ansatz und Kostenstruktur

Über die technischen Eigenschaften hinaus entscheidet das Betriebsmodell, wie eine Collaboration-Plattform langfristig wirkt. Der BEKOM-Ansatz setzt auf einen festen Ansprechpartner mit Collaboration-Expertise, ein Hosting in zertifizierten deutschen Rechenzentren mit deutschsprachiger Betreuung und eine Kostenstruktur, die variable Eigenbetriebs-Aufwände in eine planbare Monatspauschale überführt.

Fester Ansprechpartner mit Collaboration-Expertise

Jede Collaboration-Installation wird einem festen Ansprechpartner mit Messaging-Erfahrung zugeordnet, der Channel-Konfigurationen, Bot- und Federation-Themen sowie IAM-Vorfälle direkt bearbeitet. Reaktionspfade und Eskalationsstufen sind je Installation im Service-Vertrag dokumentiert — statt anonymer Ticket-Queues oder rotierender Bereitschaft.

Aufgaben des festen Ansprechpartners:

Channel- und Team-Konfiguration für Rocket.Chat, Mattermost und Element

Einrichtung von Bot-Integrationen und Webhooks zu Ticket-, CI/CD- und Monitoring-Systemen

Federation-Setup für Element/Matrix und Bridge-Anbindungen zu Slack, IRC oder XMPP

IAM- und SSO-Anbindung über LDAP, SAML, OIDC oder Keycloak als zentralem Identity Provider

Reaktionspfade und Eskalation:

  • Service-Levels und Reaktionspfade je Collaboration-Installation im Vertrag fixiert
  • Definierte Eskalation an 2nd- und 3rd-Level-Spezialisten im Störungsfall
  • Quartalsweise Service-Reviews mit Channel- und Nutzungs-Statistik sowie Kapazitäts-Hinweisen
  • Reporting in Abstimmung mit Geschäftsleitung und Compliance-Stellen

Hosting und Betrieb im DACH-Raum

BEKOM nutzt für Collaboration-Installationen zertifizierte Rechenzentren in Deutschland. Konfigurations- und Wartungs-Tätigkeiten erfolgen durch deutschsprachige Collaboration-Engineers; die Konfiguration bleibt nahe am Plattform-Standard, sodass ein Wechsel zu anderen Betreibern jederzeit möglich bleibt.

Betriebsumgebung:

Hosting in zertifizierten deutschen Rechenzentren (BEKOM als Nutzer)

Deutschsprachige Collaboration-Engineers für Konfiguration und Incident-Response

Patch-Management entlang der offiziellen Release-Linien von Rocket.Chat, Mattermost und Element

Monitoring von Server-Verfügbarkeit, WebSocket-Verbindungen und Bot-Pipelines

Branchen-Beispiele:

  • Kanzleien und Steuerberater: Channel-getrennte Mandats-Kommunikation mit Berechtigungssteuerung — ergänzend siehe Open-Xchange für Kanzleien für E-Mail und Akten
  • Mittelstand mit verteilten Standorten: Federation und SSO über Active Directory oder Keycloak zur standortübergreifenden Zusammenarbeit
  • KRITIS-Branchen: Betrieb in der eigenen Betriebsstätte mit Audit-Spur und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung über Element/Matrix
  • Gesundheitswesen: Datei-Anlagen und Direktnachrichten in deutscher Datenhaltung — ergänzend siehe Nextcloud im Gesundheitswesen für die Datei-Plattform

Planbare Kostenstruktur statt variabler Aufwände

Im Eigenbetrieb fallen Kostentreiber an, die in der internen Kalkulation oft unterschätzt werden — von der Plattform-Wartung bis zur Federation- und Bridge-Pflege. BEKOM überführt diese Aufwände in eine monatliche Pauschale; ein vorgelagertes Assessment klärt den konkreten Betriebsumfang und die zugehörige Kostenstruktur.

Typische Kostentreiber im Eigenbetrieb:

Major-Updates von Rocket.Chat, Mattermost und Element mit Plugin-Kompatibilitätsprüfung

Wartung von Federation, Matrix-Homeserver Synapse und Bridges zu Slack, IRC oder XMPP

Skalierung von Storage und Asset-Ablage bei wachsenden Chat-Historien und Datei-Anlagen

IAM-Integration über LDAP, SAML, OIDC und Compliance-Reporting für Retention und Archivierung

Inhalte der Monatspauschale:

  • Plattform-Patches und Major-Updates entlang der offiziellen Release-Linien
  • Monitoring von Server-Verfügbarkeit, WebSocket-Verbindungen und Datenbank-Performance
  • Incident-Response über die definierten Reaktionspfade und Eskalationsstufen
  • Service-Reviews und Reporting für Geschäftsleitung und Compliance

Häufige Fragen zu Managed Collaboration

Welche Collaboration-Plattformen betreibt BEKOM?

BEKOM betreibt Open-Source-Collaboration-Plattformen wie Rocket.Chat, Mattermost und Element (Matrix) als vollständigen Managed Service. Das Portfolio umfasst auch ergänzende Plattformen wie Zulip. Im Übernahme-Assessment wird geprüft, ob weitere Collaboration-Systeme in den Betriebsumfang aufgenommen werden können. Voraussetzung ist ein stabiler Release-Kanal, eine dokumentierte Installationsbasis und verfügbare Betriebsdokumentation der Community oder des Herstellers.

Wie unterscheidet sich der Managed-Betrieb von Self-Hosting?

BEKOM stellt Collaboration-Plattformen nicht lediglich bereit, sondern betreibt diese kontinuierlich nach definierten Prozessen: laufendes Monitoring mit WebSocket- und Datenbankmetriken, regelmäßige Updates mit Kompatibilitätsprüfung aller aktiven Integrationen, Inzidenz-Response nach definierter Priorität und strukturiertes Backup mit dokumentierten Restore-Tests. Self-Hosting endet typischerweise nach der Installation – strukturierter Managed-Betrieb mit definierten SLAs und qualifizierten Spezialisten ist die eigentliche Leistung von BEKOM.

Übernimmt BEKOM bestehende Collaboration-Installationen?

BEKOM startet mit einem strukturierten Assessment: Versionstand, Konfiguration, installierte Plugins, bestehende Integrationen und Identity-Anbindung werden vollständig erfasst. Auf dieser Basis entsteht ein Übergabeplan mit Vorab-Maßnahmen, Reihenfolge und parallelem Betrieb während der Übergangsphase. Das interne Team bleibt in die Übergabe eingebunden und erhält eine vollständige Dokumentation der übernommenen Systeme und Betriebsprozesse.

Kann BEKOM mehrere Collaboration-Plattformen parallel betreiben?

BEKOM betreibt bei Bedarf mehrere Collaboration-Plattformen parallel innerhalb einer Organisation – etwa Mattermost für technische Entwicklungsteams und Rocket.Chat für die allgemeine Unternehmenskommunikation. Jede Plattform erhält ein eigenes Service-Design mit individuellen SLAs und abgestimmten Wartungsfenstern. Identity-Integrationen werden plattformübergreifend über denselben Verzeichnisdienst konfiguriert, damit Benutzerkonten und Berechtigungen konsistent und zentral gesteuert bleiben.

Betreibt BEKOM Collaboration-Plattformen auch containerisiert?

BEKOM betreibt Collaboration-Plattformen sowohl als klassische Installation als auch containerisiert auf Docker-Basis. Rocket.Chat, Mattermost und Element lassen sich als Container-Deployments betreiben – BEKOM übernimmt die anwendungsspezifischen Betriebsaufgaben: Updates der Container-Images, Monitoring der Container-Gesundheit und Backup der persistenten Daten. Der Betrieb einer zugrunde liegenden Kubernetes-Plattform ist separat im Rahmen von BEKOM MANAGED Platforms buchbar.

Wie wird die Identity-Integration konfiguriert?

BEKOM konfiguriert die Anbindung der Collaboration-Plattform an bestehende Verzeichnisdienste: LDAP-Synchronisation für automatische Benutzerbereitstellung, SAML oder OIDC für Single Sign-On, gruppenbasierte Channel-Zuordnung und Berechtigungssteuerung. Bei Einsatz von Keycloak als zentralem Identity Provider koordiniert BEKOM die Konfiguration plattformübergreifend über alle angebundenen Anwendungen. Die Identity-Konfiguration wird im Service-Design-Dokument dokumentiert und nach jedem Plattform-Update vollständig validiert.

Welche SLAs gelten für den Collaboration-Betrieb?

Die Service-Level-Agreements werden individuell im Service-Design-Dokument definiert: Verfügbarkeitsziele pro Plattform, Reaktionszeiten nach Inzidenz-Priorität, Wartungsfenster und Berichtsfrequenz. BEKOM bietet abgestufte SLA-Profile an, die sich an der Kritikalität der jeweiligen Collaboration-Plattform orientieren – eine Messaging-Instanz für die tägliche Kommunikation erhält andere Verfügbarkeitsziele als eine nachgelagerte Testumgebung. Die konkreten Werte werden vor Betriebsbeginn gemeinsam festgelegt und regelmäßig in Service-Reviews überprüft.

Wie werden bestehende Chat-Historien und Dateien migriert?

BEKOM erfasst im Assessment den Umfang der zu migrierenden Daten: Chat-Verläufe, Dateibestände, Benutzerkonten und Berechtigungsstrukturen. Die Migration erfolgt nach einem dokumentierten Plan mit Validierung der übertragenen Daten. Bestehende Zugriffsrechte und Ordnerstrukturen werden übernommen und an die neue Plattform angepasst. Der Migrationsprozess wird so koordiniert, dass der laufende Kommunikationsbetrieb nicht unterbrochen wird.

Welche Kosten entstehen beim Wechsel von einer bestehenden Messaging-Lösung zu BEKOM MANAGED Collaboration?

Der Wechsel zu BEKOM MANAGED Collaboration umfasst Migration von Chat-Verläufen, User-Accounts und bestehenden Bot-Integrationen. BEKOM führt ein Assessment der vorhandenen Collaboration-Infrastruktur durch und entwickelt eine Migrations-Strategie für nahtlose Datenüberführung. Die Kosten richten sich nach Komplexität der bestehenden Integrationen, Anzahl der User und gewünschtem Funktionsumfang. Parallel-Betrieb während der Migration-Phase ist möglich, um Betriebskontinuität zu gewährleisten.

Kann die Organisation später zum Eigenbetrieb der Collaboration-Plattform zurückkehren?

BEKOM setzt auf Standard-Technologien wie Rocket.Chat, Mattermost und Element ohne proprietäre Anpassungen. Alle Chat-Daten, User-Konfigurationen und Bot-Integrationen bleiben in Standard-Formaten verfügbar. Bei Rückkehr zum Eigenbetrieb stellt BEKOM vollständige Daten-Exports, Konfigurations-Dokumentationen und Setup-Anleitungen bereit. Die Collaboration-Plattform läuft auf Standard-Container-Technologien, die in jeder Infrastruktur betreibbar sind.

Nächster Schritt: Messaging-Plattform analysieren

Der Einstieg beginnt mit einer Ist-Analyse: Erfassung der eingesetzten Plattform, Prüfung der Konfiguration und Erstellung eines individuellen Service-Designs als Betriebsgrundlage.

Das Assessment für Collaboration-Plattformen liefert eine Bestandsaufnahme der aktuellen Messaging-Infrastruktur, User-Anforderungen und Integration-Landschaft. BEKOM entwickelt eine Service-Design-Empfehlung für den strukturierten Betrieb von Rocket.Chat, Mattermost oder Element mit Klarheit über Migration-Pfade, Bot-Integrationen und Governance-Prozesse. Das Ergebnis umfasst Architektur-Empfehlungen für Skalierbarkeit, Backup-Strategien und Monitoring-Konzepte der Collaboration-Umgebung.

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Beratung anfragen

Kontaktieren Sie BEKOM für eine Ist-Analyse. Gemeinsam mit Ihrem IT-Team erfasst BEKOM die eingesetzte Plattform, deren Konfiguration, aktive Integrationen und bestehende Identity-Anbindung. Die Analyse liefert ein realistisches Bild der Betriebsanforderungen.

2

Service-Design erstellen

Auf Basis des Assessments entsteht das Service-Design-Dokument: Betriebsumfang, SLAs, Update-Strategie, Eskalationspfade, RACI-Matrix und Identity-Konfiguration – verbindlich für beide Seiten.

3

Betrieb aufnehmen

Nach Freigabe des Service-Designs übernimmt BEKOM den laufenden Collaboration-Betrieb: Monitoring-Integration, Einrichtung der Backup-Prozesse, Konfiguration der Release-Kanäle und Übernahme der operativen Verantwortung nach definierten Prozessen.