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Java · .NET · Python · Legacy

BEKOM MANAGEDEigenentwicklungen im Managed Service nutzenJava, .NET, Python und Legacy-Systeme

BEKOM betreibt kundenindividuelle Anwendungen und Legacy-Systeme – Java, .NET, Python, COBOL – mit definierten SLAs und strukturiertem Lifecycle-Management.

Vorgehensweise ansehen
z. B. Java, .NET, Python
Definierte SLAs
Durchgehendes Monitoring
Dokumentierte Prozesse
Professioneller Betrieb

Professioneller Betrieb individueller Anwendungen

Viele Unternehmen betreiben neben standardisierten Produkten wie SAP oder Microsoft 365 auch individuelle Anwendungen: Eigenentwicklungen für spezifische Geschäftsprozesse, langjährig eingesetzte Bestandssysteme und branchenspezifische Lösungen. Diese Anwendungen tragen kritische Prozesse – gleichzeitig ist ihr Betrieb durch interne IT-Teams aufwendig und erfordert spezifisches Technologiewissen.

Custom Applications tragen häufig geschäftskritische Prozesse wie Auftragsverarbeitung oder branchenspezifische Workflows, deren Verfügbarkeit zur Betriebsvoraussetzung wird. Regulatorische Compliance-Anforderungen erfordern auditfähige Dokumentation aller Änderungen und Zugriffe auf diese operativen Systeme.

BEKOM übernimmt den strukturierten Betrieb dieser individuellen Anwendungen – als Bestandteil von BEKOM MANAGED Applications. Dieselben Betriebsprozesse, die für Enterprise-Software gelten, werden auf kundenspezifische Entwicklungen und Bestandssysteme angewandt – unabhängig von Technologie, Alter oder Hersteller. Einen Überblick über das gesamte Anwendungsportfolio bietet die übergeordnete BEKOM MANAGED Applications-Seite.

Was ist eine Custom Application?

Als Custom Applications bezeichnet man alle Anwendungen, die nicht als standardisiertes Lizenzprodukt am Markt verfügbar sind, sondern für einen spezifischen Unternehmenskontext entwickelt wurden.

Dazu zählen intern entwickelte Webanwendungen und APIs, branchenspezifische Lösungen von Nischenanbietern sowie Systeme auf älteren Technologiestacks wie COBOL oder RPG, die in vielen Unternehmen noch aktiv produktive Kernprozesse tragen.

Charakteristisch für Custom Applications ist das Fehlen von Standardhersteller-Support: Der Betrieb erfordert vollständiges Verständnis der jeweiligen Architektur, Abhängigkeiten und Deployment-Prozesse.

BEKOM erarbeitet dieses Verständnis im strukturierten Übernahme-Assessment – bevor der laufende Betrieb beginnt.

Herausforderungen im Custom Application-Betrieb

Custom Applications stellen IT-Teams vor spezifische Herausforderungen: Dokumentation ist häufig unvollständig oder veraltet. Wissen über Architektur und Deployment-Prozesse konzentriert sich auf einzelne Personen.

Framework-Updates und Security-Patches müssen selbst evaluiert und eingespielt werden, ohne auf Hersteller-Empfehlungen zurückgreifen zu können.

Wenn Anwendungen auf veralteten Frameworks oder Sprachversionen basieren, wächst technische Schuld mit jeder Betriebsphase.

IT-Teams stehen vor der Wahl, reguläre Betriebsaufgaben zurückzustellen oder strategische Projekte zu verschieben. Beides beeinträchtigt die Handlungsfähigkeit der IT-Abteilung.

Von reaktivem Betrieb zu strukturierten Prozessen

BEKOM überführt Custom Applications in einen strukturierten Betriebsprozess: vollständige Inventarisierung und Dokumentation, definierte Wartungsfenster für Framework-Updates und Patches, Monitoring mit konfigurierten Schwellenwerten sowie Inzidenz-Management mit Eskalationspfaden.

Der Übergang von Ad-hoc-Reaktionen zu einem systematisch gesteuerten Service schafft Planbarkeit für Geschäftsführungen und Kapazitäten für IT-Abteilungen.

Das Service-Design-Dokument legt Verantwortlichkeiten, Eskalationspfade und SLAs verbindlich fest – als gemeinsame Grundlage für BEKOM und Ihre Organisation, bevor der laufende Betrieb beginnt.

Betriebsleistungen

Betriebsleistungen für Custom Applications

BEKOM übernimmt den laufenden Betrieb individueller Anwendungen mit dem gleichen Betriebsstandard wie für Enterprise-Software. Die Betriebsleistungen gliedern sich in vier Kernbereiche:

Anwendungsüberwachung und Inzidenz-Management

BEKOM integriert jede betriebene Custom Application in die zentrale Monitoring-Plattform: Verfügbarkeit, Antwortzeiten, Fehlerquoten und Ressourcenauslastung werden durchgehend erfasst. Konfigurierte Schwellenwerte lösen automatisch Alerts aus. Bei Störungen greift der strukturierte Eskalationsprozess – nach der vereinbarten Inzidenz-Priorität wird ein qualifizierter Spezialist aktiv, kommuniziert den Status und bearbeitet den Inzidenz bis zur Lösung. Nach Abschluss erhalten Sie einen schriftlichen Bericht mit Root-Cause-Analyse.

Patch-Management und Dependency-Updates

Moderne Anwendungen auf Basis von Java, .NET, Python oder Node.js nutzen zahlreiche Abhängigkeiten: Bibliotheken, Frameworks, Laufzeitumgebungen. BEKOM hält diese Abhängigkeiten und Laufzeitumgebungen aktuell – über alle eingesetzten Technologie-Stacks hinweg. Security-relevante Updates haben Vorrang. Bei Anwendungen mit mehreren Abhängigkeitsebenen koordiniert BEKOM die Update-Reihenfolge so, dass die Anwendungsfunktion durchgehend erhalten bleibt. Alle durchgeführten Änderungen werden im Change-Management-Prozess dokumentiert.

Deployment und Release-Management

BEKOM verantwortet den Release-Prozess für Custom Applications. Neue Versionen werden validiert, bevor sie in die Produktivumgebung gelangen – mit definierter Rückfalloption bei jedem Deployment. Bei Anwendungen ohne formale Release-Pipeline dokumentiert und etabliert BEKOM einen nachvollziehbaren Workflow. Alle Änderungen sind nachvollziehbar dokumentiert und stehen für interne Freigabeprozesse und Compliance-Nachweise bereit.

Backup, Recovery und Business Continuity

BEKOM integriert Custom Applications in den Backup-Prozess: Anwendungsdaten, Konfigurationsdateien und Datenbanken werden nach abgestimmtem Plan gesichert. Restore-Tests überprüfen die Wiederherstellbarkeit in regelmäßigen Abständen. Für betriebskritische Anwendungen wird ein Recovery-Konzept erarbeitet, das Recovery Point Objective und Recovery Time Objective definiert.

Technologiespektrum

Technologiespektrum: Java, .NET, Python und mehr

BEKOM betreibt Custom Applications unabhängig von Programmiersprache, Framework und Technologiegeneration. Das Spektrum reicht von aktuellen Web-Architekturen und containerisierten Anwendungen bis zu langjährig eingesetzten Legacy-Systemen.

Moderne Web-Anwendungen und APIs

Kontext: BEKOM betreibt Anwendungen auf Basis aktueller Technologiestacks. Containerisierte Anwendungen auf Basis von Docker werden eingebunden; der Betrieb der zugrunde liegenden Kubernetes-Plattform ist im Rahmen von BEKOM MANAGED Platforms buchbar.

Technologie-Stacks:

Java-Stack: Spring Boot, Jakarta EE und klassische Application Server mit dokumentierten Build- und Deployment-Prozessen

.NET-Stack: ASP.NET Core und ältere .NET-Framework-Anwendungen mit kontrollierten Patch- und Update-Zyklen

Python-Stack: Django, FastAPI und Flask mit Versionsverwaltung und kontinuierlichem Dependency-Update

JavaScript-Stack: Node.js-Dienste und API-Gateways mit reproduzierbarem Release-Prozess

Ergebnis: BEKOM übernimmt nicht die Entwicklung, sondern den operativen Betrieb: Deployment, Monitoring, Patch-Management und Inzidenz-Response. Die Technologieauswahl bleibt bei der Organisation.

Legacy-Systeme: COBOL, RPG und gewachsene Architekturen

Kontext: Viele Unternehmen betreiben produktiv-kritische Systeme auf Basis von COBOL oder RPG – Mainframe-Anwendungen und AS/400-Systeme, die Kernprozesse seit Jahrzehnten tragen.

Betriebsleistungen für Legacy-Stacks:

Überwachung: Verfügbarkeit, Job-Ausführung und Datenpipelines werden in das zentrale Monitoring eingebunden

Dokumentation: Architektur, Schnittstellen und betrieblich relevante Eigenheiten werden im Service-Design-Dokument festgehalten

Change-Management: Anpassungen folgen einem kontrollierten Freigabe- und Test-Prozess mit Rollback-Möglichkeit

Eskalationspfade: Definierte Verantwortlichkeiten für kritische Vorfälle und Schnittstellen zu Hardware-Lieferanten

Ergebnis: BEKOM betreibt Legacy-Systeme mit demselben strukturierten Ansatz wie moderne Anwendungen. Technologiegeneration und Betriebssystem der Plattform spielen für den Betriebsprozess keine Rolle.

Branchenlösungen und Spezialsoftware

Kontext: Branchenspezifische Softwarelösungen – etwa für Fertigung, Logistik oder Gesundheitswesen – weisen individuelle Deployment-Prozesse und spezifische Betriebsanforderungen auf. BEKOM erarbeitet im Übernahme-Assessment ein vollständiges Bild dieser Anforderungen.

Betriebsumfang:

Anforderungserfassung: Dokumentation der branchenspezifischen Deployment-Prozesse, Datenflüsse und Wartungszyklen

Provider-Koordination: BEKOM übernimmt die Kommunikation mit dem Softwareanbieter, sofern Wartungsverträge bestehen

Update-Management: Einspielen von Herstellerupdates koordiniert mit dem Anbieter und mit dokumentierter Freigabe

Status-Reporting: Regelmäßige Reports zum Anwendungsbetrieb, Störungsverlauf und durchgeführten Changes für das interne Team

Ergebnis: BEKOM richtet den Betrieb auf die spezifischen Anforderungen der Branchenlösung aus. Updates und Störungsmeldungen werden zentral koordiniert, das interne Team behält den Überblick über den Anwendungsbetrieb.

Zielgruppen

Wer profitiert vom Managed Custom Application-Betrieb

Der Custom Application-Betrieb durch BEKOM richtet sich an Organisationen, in denen individuelle Anwendungen kritische Prozesse tragen, die interne IT-Kapazität für deren strukturierten Betrieb aber nicht dauerhaft verfügbar ist.

Interne IT-Teams mit Kapazitätsengpässen

Kontext: Wenn das IT-Team zwischen laufendem Betrieb und strategischen Projekten abwägen muss, gerät der Betrieb individueller Anwendungen oft in den Hintergrund. Operative Routineaufgaben bleiben liegen, ohne dass die Auswirkungen sofort sichtbar werden.

Typische Symptome:

Updates bleiben aus: Patches und Security-Fixes werden verschoben, weil andere Aufgaben Vorrang haben

Veraltete Dokumentation: Konfigurations- und Betriebsdokumentation entspricht nicht mehr dem Ist-Zustand

Lückenhaftes Monitoring: Monitoring-Konfigurationen werden nicht gepflegt, Alerts laufen ins Leere oder fehlen ganz

Wissensverlust: Betriebswissen verteilt sich auf wenige Personen und wird nicht systematisch dokumentiert

Ergebnis: BEKOM übernimmt die operativen Betriebsaufgaben für Custom Applications, damit das interne Team Kapazitäten für Projekte und strategische Weiterentwicklung behält – mit klarer Verantwortungsabgrenzung über das Service-Design-Dokument.

Unternehmen mit Legacy-Systemen ohne Wissensträger

Kontext: Wenn das Wissen über eine Legacy-Anwendung bei einer einzelnen Person konzentriert ist – oder diese Person das Unternehmen verlassen hat – entsteht ein kritisches Betriebsrisiko. BEKOM startet in solchen Situationen mit einem strukturierten Wissenssicherungs-Prozess.

Wissenssicherungs-Prozess:

Architektur-Erfassung: Komponenten, Schnittstellen und Datenflüsse werden vollständig dokumentiert

Deployment-Prozesse: Build-, Release- und Rollback-Prozeduren werden reproduzierbar festgehalten

Betriebsrisiken: Bekannte Stolpersteine, manuelle Workarounds und kritische Abhängigkeiten werden erfasst

Strukturierte Übergabe: Wissen wird in einem dokumentierten Handover ins BEKOM-Team überführt

Ergebnis: Das schafft die Grundlage für einen stabilen Betrieb, der nicht von einzelnen Personen abhängt. Die Anwendung bleibt betriebsfähig, auch wenn ursprüngliche Wissensträger nicht mehr verfügbar sind.

Wachsende Anwendungslandschaften ohne einheitliches Management

Kontext: Wenn die Anzahl betriebener Custom Applications wächst – durch Eigenentwicklungen, Unternehmensübernahmen oder neue Geschäftsanforderungen – wächst der Betriebsaufwand proportional, sofern kein einheitlicher Prozess existiert.

Einheitliches Betriebsmodell:

Zentrales Monitoring: Ein Monitoring-System für alle Anwendungen, unabhängig von Technologie und Anwendungstyp

Einheitlicher Patch-Prozess: Standardisierte Patch- und Update-Zyklen mit dokumentierter Freigabe

Konsolidiertes Inzidenz-Management: Ein zentraler Prozess für Störungsannahme, Eskalation und Reporting

Skalierbare Aufnahme: Neue Anwendungen werden über ein definiertes Übernahme-Verfahren in das Modell integriert

Ergebnis: BEKOM betreibt mehrere Custom Applications in einem einheitlichen Betriebsmodell – Skaleneffekte werden bei wachsenden Anwendungslandschaften wirksam. Der Betriebsaufwand wächst nicht mehr linear mit der Anwendungszahl.

BEKOM-Ansatz

BEKOM-Ansatz und Kostenstruktur

Über die rein technischen Eigenschaften einer Anwendung hinaus entscheidet das Betriebsmodell, wie eine Custom-Application-Landschaft langfristig wirkt. BEKOM setzt auf einen festen Ansprechpartner mit Application-Operations-Expertise, ein Hosting in zertifizierten deutschen Rechenzentren mit deutschsprachiger Betreuung und eine Kostenstruktur, die variable Eigenbetriebs-Aufwände in eine planbare Monatspauschale überführt.

Fester Ansprechpartner mit Application-Operations-Expertise

Jede betreute Custom Application wird einem festen Ansprechpartner mit Application-Operations-Erfahrung zugeordnet, der Monitoring-Konfiguration, Dependency-Updates, Release-Pipelines und Inzidenz-Response je Anwendung direkt bearbeitet. Reaktionspfade und Eskalationsstufen werden je Installation im Service-Vertrag dokumentiert — statt anonymer Ticket-Queues oder rotierender Bereitschaft.

Aufgaben des festen Ansprechpartners:

Konfiguration und Pflege des anwendungsspezifischen Application-Monitorings (Antwortzeiten, Fehlerquoten, Heap-/Pool-Auslastung)

Koordination von Dependency-Updates über die eingesetzten Tech-Stacks (Java, .NET, Python, Node.js, Legacy-Stacks)

Begleitung der Release-Pipelines: Build, Staging-Validierung, kontrollierter Rollout in Produktion mit Rollback-Option

Erstanalyse und Incident-Response bei Vorfällen im Anwendungs-Stack – inklusive Datenbanken, Message-Bus und API-Abhängigkeiten

Reaktionspfade und Eskalation:

  • Service-Levels und Reaktionspfade je Custom Application im Vertrag fixiert
  • Definierte Eskalation an 2nd- und 3rd-Level-Application-Operations-Spezialisten je Tech-Stack
  • Quartalsweise Service-Reviews mit Application-Health-Status, Dependency-CVE-Stand und Release-Historie
  • Reporting in Abstimmung mit IT-Leitung, Anwendungsverantwortlichen und Compliance-Stellen

Hosting und Betrieb im DACH-Raum

BEKOM nutzt für Custom Applications zertifizierte Rechenzentren in Deutschland. Application-Operations-Tätigkeiten erfolgen durch deutschsprachige Engineers; eingesetzte Tech-Stacks bleiben Standard, sodass ein Wechsel zu einem anderen Application-Operations-Partner jederzeit möglich bleibt.

Betriebsumgebung:

Hosting in zertifizierten deutschen Rechenzentren (BEKOM als Nutzer der RZ-Infrastruktur)

Deutschsprachige Application-Operations-Engineers für Konfiguration, Dependency-Updates und Incident-Response

Patch-Management entlang der Release-Linien des jeweiligen Tech-Stacks (Java-LTS, .NET-LTS, Python-Minor-Releases, Node.js-LTS)

Application-Performance-Monitoring für Antwortzeiten, Fehlerraten, Dependency-Health und Datenbank-Anbindungen

Portabilität und Exit:

  • Einsatz von Standard-Tech-Stacks ohne BEKOM-spezifische Lock-in-Anpassungen am Anwendungs-Code
  • Übergabe der Build- und Deploy-Pipelines, Konfigurations-Repositories und Runbooks bei Vertragsende
  • Wechsel zu einem anderen Application-Operations-Partner je Anwendung einzeln möglich
  • Übergabe-Dokumentation (Architektur, Dependencies, Deployment-Schritte, Incident-Historie) als fester Bestandteil des Service-Vertrags

Planbare Kostenstruktur statt variabler Aufwände

Im Eigenbetrieb individueller Anwendungen fallen Kostentreiber an, die in der internen Kalkulation oft unterschätzt werden — von der Pflege mehrerer Tech-Stacks bis zur Bereitschaft für kritische Inzidenzen. BEKOM überführt diese Aufwände in eine monatliche Pauschale; ein vorgelagertes Assessment klärt je Anwendung den konkreten Betriebsumfang und die zugehörige Kostenstruktur.

Typische Kostentreiber im Eigenbetrieb:

Wissensaufbau und -pflege für mehrere Tech-Stacks parallel (Java, .NET, Python, Node.js, Legacy-Stacks wie COBOL/RPG)

Bereitschaft und 2nd-/3rd-Level-Expertise für kritische Anwendungen außerhalb der Bürozeiten

Kontinuierliche Pflege von Dependencies, Libraries und Laufzeitumgebungen je Anwendung einzeln

Erstellung von Compliance-Reporting und Audit-Vorbereitung für individuelle Anwendungen

Inhalte der Monatspauschale:

  • Application-Monitoring und Log-Auswertung über alle betreuten Anwendungen hinweg
  • Patch-Management und Dependency-Updates entlang der Release-Linien der jeweiligen Tech-Stacks
  • Incident-Response über die im Service-Vertrag definierten Reaktionspfade
  • Quartalsweise Service-Reviews und Reporting für IT-Leitung, Anwendungsverantwortliche und Compliance

Häufige Fragen zu Custom Applications

Kann BEKOM eine Anwendung betreiben, ohne deren Quellcode einzusehen?

BEKOM betreibt Anwendungen auf Betriebsebene: Deployment, Monitoring, Patch-Management von Abhängigkeiten, Inzidenz-Response und Backup. Für diese Aufgaben ist Quellcode-Zugang nicht zwingend erforderlich. Im Übernahme-Assessment wird der Umfang der verfügbaren Dokumentation und des Wissenstransfers festgelegt. Wenn Quellcode verfügbar ist, wird er für den Betrieb eingebunden – als Pflichtbedingung ist er nicht vorausgesetzt.

Wie läuft die Übernahme einer bestehenden Custom Application ab?

BEKOM startet mit einem Übernahme-Assessment: Inventarisierung der Anwendung, Prüfung vorhandener Dokumentation, Erfassung bekannter Betriebsrisiken und Analyse des Deployment-Prozesses. Auf dieser Basis entsteht ein Übergabeplan mit Reihenfolge, Vorab-Maßnahmen und Betrieb während der Übergangsphase. Die Übernahme wird koordiniert durchgeführt – das interne Team bleibt eingebunden und erhält eine vollständige Übergabe-Dokumentation.

Was passiert, wenn die Anwendung von einem Drittanbieter stammt?

Betreibt BEKOM eine Branchenlösung eines Drittherstellers, koordiniert BEKOM die Zusammenarbeit mit dem Anbieter: Einspielen von Herstellerupdates nach abgestimmtem Prozess, Kommunikation von Störungen und Eskalation an den Hersteller-Support. BEKOM übernimmt dabei die Funktion eines strukturierten Betriebspartners zwischen Hersteller-Support und Ihrer Organisation – die Softwareentwicklung selbst verbleibt beim Anbieter.

Betreibt BEKOM auch containerisierte Anwendungen in Docker oder Kubernetes?

BEKOM betreibt containerisierte Anwendungen – einzelne Docker-Container und Deployments auf Kubernetes-Clustern. Container-Images werden in der Deployment-Pipeline verwaltet, Ressourcen überwacht und Inzidenz-Response ist auf containerisierte Umgebungen ausgerichtet. Der Betrieb der zugrunde liegenden Kubernetes-Plattform ist separat im Rahmen von BEKOM MANAGED Platforms buchbar; Custom Application-Betrieb kann auf einer bestehenden Plattform aufsetzen.

Was ist der Unterschied zu einem Software-Wartungsvertrag?

Ein Software-Wartungsvertrag mit dem Entwicklungsteam umfasst Fehlerbehebung und Weiterentwicklung im Quellcode. BEKOM MANAGED Custom Applications deckt den operativen Betrieb ab: Infrastruktur-Monitoring, Dependency-Updates, Deployment-Management, Backup und Inzidenz-Response. Beide Leistungen ergänzen sich – BEKOM betreibt die Anwendung, das Entwicklungsteam entwickelt sie weiter. Ein kombinierter Einsatz ist in der Praxis üblich.

Betreibt BEKOM auch Anwendungen auf veralteten Technologiestacks?

BEKOM betreibt Anwendungen unabhängig vom Technologiestack und Alter – einschließlich COBOL, RPG, älterer Java-Versionen und nicht mehr aktiv gewarteter Frameworks. Im Übernahme-Assessment wird der tatsächliche Betriebsaufwand realistisch eingeschätzt und dokumentiert. Wenn veraltete Komponenten ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellen, werden Handlungsoptionen erarbeitet – die Entscheidung zur Modernisierung liegt beim Auftraggeber.

Wie werden Sicherheitslücken in Custom Applications behandelt?

BEKOM beobachtet Sicherheitslücken (CVEs) für betriebene Technologiestacks, Laufzeitumgebungen und Abhängigkeiten. Bei relevanten Schwachstellen informiert BEKOM das Auftraggeber-Team, bewertet die Auswirkung auf die betriebene Anwendung und spielt Patches nach abgestimmtem Prozess ein – sofern verfügbar und kompatibel. Wenn keine offiziellen Patches existieren, werden kompensierende Maßnahmen erarbeitet und im Change-Protokoll dokumentiert.

Wie werden Performance-Probleme bei Anwendungen erkannt?

BEKOM richtet für jede betreute Anwendung ein anwendungsspezifisches Monitoring ein: Antwortzeiten, Ressourcenauslastung, Fehlerraten und Verfügbarkeit werden kontinuierlich erfasst. Bei Schwellenwertüberschreitungen erfolgt eine automatische Alarmierung und Analyse durch das Betriebsteam. Die Monitoring-Konfiguration wird im Onboarding gemeinsam mit dem Anwendungsverantwortlichen des Kunden definiert und im Service-Design-Dokument dokumentiert.

Welche Kosten entstehen für den Managed Service von Custom Applications?

Die Kosten richten sich nach der Komplexität der Anwendung, dem gewählten Service-Level und dem erforderlichen Betriebsumfang. Faktoren sind die verwendete Technologie, Verfügbarkeitsanforderungen und notwendige Compliance-Maßnahmen. Nach dem technischen Assessment erhalten Sie eine transparente Kostenaufstellung mit planbaren Monatspauschalen. Einmalige Kosten entstehen nur für die initiale Analyse und Migration in die BEKOM-Betriebsumgebung.

Können wir später wieder zum Eigenbetrieb der Custom Applications zurückkehren?

Der Wechsel zurück in den Eigenbetrieb ist jederzeit möglich. BEKOM dokumentiert alle Betriebsprozesse und technischen Konfigurationen strukturiert, sodass eine vollständige Übergabe gewährleistet ist. Während der Managed Service-Zeit werden alle Änderungen an Code und Konfiguration nachvollziehbar protokolliert. Die Anwendungen verbleiben in standardisierten Technologien ohne proprietäre Abhängigkeiten, wodurch die Portabilität erhalten bleibt. Ein strukturierter Transition-Prozess sorgt für den unterbrechungsfreien Übergang.

Nächster Schritt: Custom Application-Betrieb analysieren

Der erste Schritt zum strukturierten Betrieb individueller Anwendungen ist ein Übernahme-Assessment: eine vollständige Analyse der bestehenden Umgebung als Grundlage für ein realistisches Betriebsmodell.

Das Assessment für Custom Applications verschafft Ihnen vollständige Klarheit über den aktuellen Ist-Zustand Ihrer individuellen Anwendungslandschaft. Sie erhalten eine detaillierte Bestandsaufnahme aller technischen Abhängigkeiten, verwendeten Frameworks und Betriebsanforderungen. Basierend auf dieser Analyse entwickelt BEKOM konkrete Empfehlungen für die Überführung in den Managed Service sowie ein Service-Design-Dokument, das den künftigen Betriebsumfang und alle SLA-Parameter transparent definiert.

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Ausgangslage analysieren

BEKOM erfasst alle betriebenen Custom Applications, Technologiestacks, Deployment-Prozesse und vorhandene Dokumentation. Das Assessment liefert ein realistisches Bild der Betriebsanforderungen und zeigt auf, wo Handlungsbedarf vor der Übernahme besteht. Bekannte Betriebsrisiken und kritische Abhängigkeiten werden dabei vollständig dokumentiert.

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Betriebsmodell festlegen

Auf Basis des Assessments wird der Betriebsumfang definiert: welche Anwendungen, welche Leistungen, welche SLAs. Das Service-Design-Dokument legt Verantwortlichkeiten, Reaktionszeiten nach Kritikalität und Eskalationspfade verbindlich fest – bevor der laufende Betrieb beginnt.