Skip to main content
Monitoring · Tracing · Optimierung

BEKOM MANAGEDPerformance-Management von AnwendungenMonitoring, Tracing und Optimierung

BEKOM überwacht, analysiert und optimiert die Performance geschäftskritischer Anwendungen – mit Monitoring, Tracing und strukturiertem Reporting.

Vorgehensweise ansehen
Verfügbarkeits-Monitoring
End-to-End-Tracing
Performance-Analyse
Reporting & Dashboards
Performance-Management

Monitoring, Tracing und Optimierung

Geschäftsanwendungen erfüllen ihren Zweck nur dann zuverlässig, wenn sie unter realen Bedingungen die erwartete Leistung erbringen. Langsame Antwortzeiten, unerklärliche Fehler oder schleichende Degradation bleiben ohne systematische Überwachung oft unbemerkt – bis Anwender sich beschweren oder Geschäftsprozesse stocken. Die Ursachen liegen selten an der Oberfläche: Datenbank-Engpässe, überlastete Schnittstellen oder Konfigurationsfehler erfordern spezialisierte Analyse-Werkzeuge und strukturierte Prozesse. BEKOM betreibt Performance-Management als strukturierten Service – aufgeteilt in drei Disziplinen, die aufeinander aufbauen – im Rahmen von BEKOM MANAGED Applications.

Performance-Probleme bei geschäftskritischen Anwendungen beeinträchtigen unmittelbar die Auftragsverarbeitung und können regulatorische Compliance-Anforderungen verletzen, wenn Service-Level-Agreements nicht eingehalten werden. Systematisches Performance-Management ist operative Betriebsvoraussetzung für standortübergreifende Geschäftsprozesse, die auf zuverlässige Antwortzeiten und Verfügbarkeit angewiesen sind.

Verfügbarkeits-Monitoring

Kontinuierliche Überwachung von Erreichbarkeit, Antwortzeiten und Fehlerraten aller geschäftskritischen Endpunkte – automatisiert und rund um die Uhr.

Vorteile

  • Überwachung von HTTP-Statuscodes, Antwortzeiten und Fehlerraten pro Endpunkt

  • Schwellenwert-Definition pro Anwendung, abgestimmt auf vereinbarte Service-Levels

  • Automatische Alerts mit Eskalation nach Inzidenz-Priorität und Korrelation

  • Synthetische Checks zur Simulation realer Benutzerinteraktionen in definierten Intervallen

  • Abhängigkeits-Monitoring zwischen Diensten, Datenbanken und externen Schnittstellen

  • Konfigurationsverwaltung aller Monitoring-Parameter im Service-Design-Dokument

Fazit

Störungen werden erkannt und eskaliert, bevor Anwender oder Geschäftsprozesse betroffen sind. Die Monitoring-Konfiguration wird bei jeder Änderung an der Anwendungslandschaft – neue Dienste, Updates, Migrationen – aktualisiert und dokumentiert.

End-to-End-Tracing

Verfolgung des vollständigen Transaktionspfads über alle beteiligten Dienste – von der Benutzeranfrage über Microservices und Datenbanken bis zur Antwort.

Vorteile

  • Transparenz über den gesamten Transaktionspfad: von der Benutzeranfrage bis zur Antwort

  • Lokalisierung von Performance-Engpässen auf der exakten Komponente – nicht nur Symptom, sondern Ursache

  • Datenbasierte Maßnahmenempfehlungen pro identifiziertem Engpass

  • Zusammenführung von Tracing-Daten mit Infrastruktur-Metriken für ein vollständiges Bild

  • Echtzeit-Dashboards mit Transaktionspfad-Visualisierung

Fazit

Statt symptombasierter Fehlersuche liefert Tracing die genaue Stelle, an der eine Transaktion verzögert wird. BEKOM identifiziert Ursachen auf Komponentenebene – von langsamen Datenbankabfragen über überlastete Microservices bis zu Netzwerkverzögerungen.

Performance-Optimierung

Systematische Analyse von Performance-Trends und Umsetzung von Tuning-Maßnahmen nach dem definierten Change-Prozess – datenbasiert und nachvollziehbar.

Vorteile

  • Trend-Analyse über Lastspitzen, saisonale Muster, Wachstum und Update-Auswirkungen

  • Kapazitätsempfehlungen auf Basis gesammelter Performance-Daten und Prognosen

  • Tuning als Change-Request: Datenbankabfragen, Caching, Ressourcenzuweisung, Lastverteilung

  • Messung und Dokumentation jeder Maßnahme vor und nach Umsetzung

  • Langfristige Investitionsgrundlage für Infrastruktur- und Architekturentscheidungen

  • Regelmäßige Performance-Reviews mit der Organisation zur Maßnahmenpriorisierung

Fazit

Kapazitätsengpässe werden erkannt, bevor sie zu Störungen führen. Die dokumentierten Trends bilden die Grundlage für fundierte Entscheidungen – von der Ressourcenanpassung einzelner Dienste bis zur strategischen Weiterentwicklung der Anwendungsarchitektur.

Betriebsaufgaben

Was BEKOM im APM-Betrieb übernimmt

BEKOM betreibt Anwendungs-Performance-Management als vollständigen Service – von der initialen Einrichtung über den laufenden Betrieb bis zur kontinuierlichen Optimierung. Die Verantwortung gliedert sich in vier Kernbereiche, die im Service-Design-Dokument verbindlich definiert und regelmäßig überprüft werden.

Monitoring-Konfiguration & Schwellenwerte

BEKOM richtet die komplette Monitoring-Infrastruktur ein und pflegt sie im laufenden Betrieb:

  • Agenten-Installation und Endpunkt-Konfiguration pro Anwendung
  • Schwellenwert-Definition gemeinsam mit dem Anwendungsteam der Organisation
  • Statische Grenzwerte ergänzt durch dynamische Baselines für saisonale Muster
  • Metrik-Gruppen mit definierter Granularität und Aufbewahrungsfristen
  • Alle Änderungen über dokumentierten Change-Prozess im Service-Design-Dokument

Alert-Management & Inzidenz-Response

Strukturierte Eskalation vom Alert bis zur dokumentierten Root-Cause-Analyse:

  • Erstbewertung, Korrelation mit weiteren Metriken und Ursachenanalyse
  • Übergreifende Korrelation über Anwendungen und Infrastrukturkomponenten
  • Proaktive Benachrichtigung bei Degradation unterhalb kritischer Schwellenwerte
  • Status-Updates und Abschlussberichte mit konkreter Root-Cause-Analyse
  • Wissensdatenbank für wiederkehrende Muster und schnellere Reaktionszeiten

Reporting & Dashboards

Regelmäßige Reports und Echtzeit-Dashboards für IT-Teams und Entscheidungsträger:

  • Verfügbarkeitskennzahlen, Antwortzeit-Trends, Fehlerraten und SLA-Compliance
  • Operative Detailberichte für IT-Teams, Management-Zusammenfassungen für Entscheider
  • Echtzeit-Dashboards von der Gesamtübersicht bis zur Transaktions-Detailansicht
  • Berichtsfrequenz, Detailgrad und Empfängerkreis im Service-Design-Dokument definiert
  • Konkrete Handlungsempfehlungen mit Priorisierung und geschätztem Umsetzungsaufwand

Kapazitätsplanung & Trend-Analyse

Langfristige Performance-Analyse als Grundlage für Investitions- und Architekturentscheidungen:

  • Trend-Analyse über Nutzerzahlen, Transaktionsvolumina und saisonale Lastmuster
  • Berücksichtigung geplanter Rollouts, Standort-Erweiterungen und Migrationen
  • Unterscheidung zwischen kurzfristigen Maßnahmen und strategischen Empfehlungen
  • Dokumentierte Kapazitätsempfehlungen für Hardware, Lizenzen und Architektur
  • Quartals-Reviews mit der Organisation zur Maßnahmenpriorisierung
Tool-Vergleich

Proprietäre und Open-Source-APM-Tools

Die Wahl der APM-Werkzeuge hängt von der Anwendungslandschaft, bestehenden Investitionen und den organisatorischen Anforderungen ab. Beide Kategorien haben spezifische Stärken und Einsatzszenarien. BEKOM betreibt proprietäre und Open-Source-Werkzeuge gleichermaßen und berät bei der Auswahl im Rahmen des Application-Assessments. Die Entscheidung für eine Tool-Kategorie hat Auswirkungen auf Lizenzkosten, Betriebsaufwand und die langfristige Flexibilität – deshalb analysiert BEKOM im Assessment beide Optionen objektiv.

Proprietäre APM-Tools (z. B. Dynatrace, AppDynamics, New Relic)

  • Automatische Erkennung und Instrumentierung von Anwendungskomponenten
  • Integrierte KI-gestützte Ursachenanalyse bei Performance-Anomalien
  • Vordefinierte Dashboards und Alerting-Regeln für gängige Technologiestacks
  • Herstellersupport mit definierten Reaktionszeiten bei Produktproblemen
  • Lizenzkosten abhängig von Datenvolumen, überwachten Hosts oder Transaktionen
  • Schnellere Ersteinrichtung durch vorkonfigurierte Integrationen

Open-Source-APM-Tools (z. B. Jaeger, Grafana, Prometheus)

  • Volle Kontrolle über Datenerfassung, Speicherung und Aufbewahrungsfristen
  • Flexible Erweiterbarkeit durch modulare Architektur und aktive Community
  • Keine herstellerseitigen Lizenzkosten für die Software selbst
  • Integration in bestehende Open-Source-Monitoring-Stacks ohne Herstellerbindung
  • Betriebsaufwand für Installation, Konfiguration und Aktualisierung liegt beim Betreiber
  • Unabhängigkeit von Preiserhöhungen und Lizenzmodell-Änderungen des Herstellers

Ergebnis: BEKOM betreibt beide Tool-Kategorien – technologieagnostisch und herstellerunabhängig. In der Praxis betreiben viele Organisationen proprietäre und Open-Source-Werkzeuge parallel: etwa Dynatrace für das SAP-Monitoring und Grafana für die Überwachung interner Web-Anwendungen. BEKOM integriert alle eingesetzten Tools in eine einheitliche Betriebssicht und übernimmt Konfiguration, Pflege und Auswertung unabhängig vom Hersteller.

BEKOM betreibt beide Tool-Kategorien – technologieagnostisch und herstellerunabhängig. In der Praxis betreiben viele Organisationen proprietäre und Open-Source-Werkzeuge parallel: etwa Dynatrace für das SAP-Monitoring und Grafana für die Überwachung interner Web-Anwendungen. BEKOM integriert alle eingesetzten Tools in eine einheitliche Betriebssicht und übernimmt Konfiguration, Pflege und Auswertung unabhängig vom Hersteller.

Zielgruppen

Wer profitiert von strukturiertem APM

Professionelles Anwendungs-Performance-Management richtet sich an Organisationen, deren Geschäftsprozesse auf die Verfügbarkeit und Reaktionsfähigkeit ihrer Anwendungen angewiesen sind. Die Entscheidung für externen APM-Betrieb ist keine Frage der Unternehmensgröße, sondern eine strategische Entscheidung über die Nutzung interner Ressourcen und den Aufbau spezialisierter Kompetenz.

01

Organisationen mit geschäftskritischen Anwendungen

Wenn Geschäftsprozesse unmittelbar an die Performance einzelner Anwendungen gekoppelt sind – etwa ERP-Systeme, Produktionssteuerung oder Kundenportale –, hat jede Minute Verzögerung messbare Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb. Ein langsames SAP-System verzögert die Auftragsabwicklung; ein nicht reagierendes Kundenportal führt zu Umsatzverlusten. BEKOM überwacht diese Anwendungen nach definierten SLAs und reagiert auf Degradation, bevor Anwender oder Kunden betroffen sind. Die Priorisierung der Überwachung orientiert sich an der Geschäftskritikalität jeder einzelnen Anwendung.

02

Organisationen mit verteilten Anwendungslandschaften

Unternehmen, die Anwendungen in der eigenen Betriebsstätte, in Cloud-Umgebungen und in hybriden Szenarien parallel betreiben, benötigen eine durchgängige Performance-Übersicht über alle Standorte und Betriebsmodelle hinweg. Ohne zentrale Sicht entstehen Monitoring-Inseln: Jeder Standort überwacht nur seine lokale Umgebung, übergreifende Abhängigkeiten bleiben unsichtbar. BEKOM konsolidiert die Monitoring-Daten aller Umgebungen in einer einheitlichen Betriebssicht – unabhängig davon, wo die einzelne Anwendung betrieben wird. Transaktionen, die mehrere Standorte durchlaufen, werden standortübergreifend nachverfolgt.

03

Organisationen mit begrenztem Monitoring-Know-how

APM erfordert spezialisierte Kenntnisse: Tool-Konfiguration, Schwellenwert-Definition, Tracing-Instrumentierung und die Interpretation komplexer Performance-Daten. Dieses Know-how dauerhaft intern aufzubauen bindet Personalkapazität, die in vielen IT-Abteilungen nicht verfügbar ist. BEKOM stellt diese fachliche Tiefe über ein Team von Performance-Spezialisten bereit und entlastet das interne IT-Team von der Notwendigkeit, APM-Kompetenz dauerhaft vorzuhalten und bei Personalwechseln neu aufzubauen. Das interne Team kann sich auf die fachliche Weiterentwicklung der Anwendungen konzentrieren, während BEKOM den Betriebsaspekt abdeckt.

04

Organisationen mit Compliance-Anforderungen an Verfügbarkeit

In regulierten Branchen oder bei vertraglichen Verfügbarkeitszusagen gegenüber Kunden und Partnern ist durchgehende Performance-Dokumentation Pflicht. Audits verlangen nachvollziehbare Nachweise über Verfügbarkeit, Reaktionszeiten und die Einhaltung vereinbarter Service-Levels. BEKOM erzeugt Verfügbarkeitsnachweise, Trend-Reports und SLA-Compliance-Berichte als strukturierten Bestandteil des regulären Betriebs – audit-sicher, nachvollziehbar und jederzeit abrufbar. Die Berichte sind so strukturiert, dass sie direkt als Audit-Dokumentation verwendbar sind, ohne zusätzliche Aufbereitung.

05

Performance-Management: Kostentreiber im Eigenbetrieb

Die wichtigsten Kostentreiber beim eigenständigen Performance-Management von Anwendungen entstehen durch spezialisierte Tool-Landschaften für Monitoring, Tracing und Optimierung. Kommerzielle APM-Lösungen erfordern Lizenzkosten pro überwachter Anwendung oder Host, während Open-Source-Alternativen erhebliche Konfiguration und Wartung verursachen. Variable Aufwände entstehen durch reaktive Fehlersuche ohne strukturierte Prozesse, wiederkehrende Performance-Engpässe ohne Ursachenanalyse und manuelle Korrelation zwischen verschiedenen Monitoring-Daten. Die Einarbeitung in komplexe Tracing-Werkzeuge und die kontinuierliche Anpassung von Schwellenwerten binden dauerhaft Fachkräfte. BEKOM strukturiert Performance-Management über eine planbare Monatspauschale – einschließlich Tool-Stack, Assessment der bestehenden Überwachung und dokumentierter Prozesse für alle drei Disziplinen der Anwendungsüberwachung.

Verwandte Themen: APM verzahnt sich mit Managed Custom Applications für anwendungsspezifisches Tracing und Managed Microsoft für Microsoft-Stacks; die Open-Source-Plattformsicht wird in Monitoring & Observability vertieft; für branchenspezifische Performance-Anforderungen siehe das Szenario Nextcloud im Gesundheitswesen.

Häufige Fragen zum Performance-Management

Was genau umfasst Anwendungs-Performance-Management als Service?

BEKOM betreibt APM als strukturierten Service mit drei Kernbereichen: Verfügbarkeits-Monitoring prüft kontinuierlich Erreichbarkeit und Antwortzeiten aller geschäftskritischen Endpunkte – automatisierte Alerts eskalieren Störungen nach Inzidenz-Priorität. End-to-End-Tracing verfolgt Transaktionspfade über alle beteiligten Dienste und identifiziert Engpässe auf Komponentenebene. Performance-Optimierung analysiert Trends, leitet Tuning-Maßnahmen ab und setzt diese nach dem definierten Change-Prozess um. Alle drei Bereiche werden im Service-Design-Dokument verbindlich beschrieben.

Welche Anwendungen lassen sich mit APM überwachen?

BEKOM überwacht Anwendungen unabhängig von Technologie und Betriebsmodell: SAP-Systeme, Microsoft-365-Dienste, individuelle Fachanwendungen, Produktionssteuerungen und Open-Source-Plattformen wie Nextcloud oder Odoo. Die Instrumentierung erfolgt über standardisierte Agenten und Schnittstellen – sowohl für Anwendungen in der eigenen Betriebsstätte als auch in Cloud-Umgebungen. Im Application-Assessment bewertet BEKOM die Monitoring-Fähigkeit jeder Anwendung und empfiehlt die geeignete APM-Konfiguration pro Dienst.

Wie unterscheidet sich APM von Infrastruktur-Monitoring?

Infrastruktur-Monitoring überwacht Server, Netzwerke und Speichersysteme auf Hardwareebene – CPU-Auslastung, Festplattenstatus, Netzwerk-Traffic und Speicherkapazität. APM betrachtet die Anwendungsebene: Antwortzeiten aus Benutzerperspektive, Transaktionspfade durch Dienste, Fehlerraten pro Endpunkt und Datenbank-Abfragezeiten. Beide Disziplinen ergänzen sich und liefern zusammen ein vollständiges Bild. BEKOM korreliert Infrastruktur- und Anwendungsdaten, um Ursachen schneller zu identifizieren und Auswirkungsketten nachzuvollziehen.

Wie werden Schwellenwerte und Alerts konfiguriert?

BEKOM definiert Schwellenwerte gemeinsam mit dem Anwendungsteam der Organisation – auf Basis der vereinbarten Service-Level-Ziele und des realen Nutzungsverhaltens. Statische Schwellenwerte für kritische Grenzwerte ergänzen sich mit dynamischen Baselines, die saisonale Muster, Lastspitzen und Wachstumstrends berücksichtigen. Alle Schwellenwert-Änderungen folgen dem dokumentierten Change-Prozess, werden im Service-Design-Dokument festgehalten und im nächsten Performance-Report nachvollziehbar dokumentiert.

Betreibt BEKOM auch bestehende APM-Tools der Organisation?

BEKOM übernimmt den Betrieb vorhandener APM-Installationen – proprietäre Werkzeuge wie Dynatrace oder AppDynamics und Open-Source-Tools wie Jaeger oder Grafana gleichermaßen. Im Übernahme-Assessment prüft BEKOM die bestehende Konfiguration, bewertet den Zustand der Installation und identifiziert Optimierungspotenziale. Anschließend erstellt BEKOM einen dokumentierten Betriebsplan. Konfigurationsanpassungen und fehlende Monitoring-Abdeckung werden im Service-Design-Dokument festgehalten und nach Freigabe umgesetzt.

Welche Transparenz bietet das Performance-Reporting?

BEKOM stellt regelmäßige Performance-Reports bereit: Verfügbarkeitskennzahlen, Antwortzeit-Trends, Fehlerraten und SLA-Compliance pro Anwendung und Berichtszeitraum. Echtzeit-Dashboards ermöglichen der Organisation jederzeit Einblick in die aktuelle Performance aller überwachten Anwendungen. Berichtsfrequenz, Detailgrad und Empfängerkreis werden im Service-Design-Dokument vereinbart. Jeder Report enthält konkrete Handlungsempfehlungen bei identifizierten Abweichungen – mit dokumentierter Priorisierung und empfohlenem Umsetzungszeitraum.

Wie läuft die Einführung von APM bei bestehenden Anwendungen ab?

BEKOM startet mit einem strukturierten Assessment: Inventarisierung der Anwendungslandschaft, Bewertung der Monitoring-Fähigkeit pro Anwendung, Priorisierung nach Geschäftskritikalität und Definition der APM-Strategie. Die Instrumentierung erfolgt schrittweise – beginnend mit den geschäftskritischen Anwendungen, dann Erweiterung auf weitere Dienste. Nach der Einrichtung folgt eine Stabilisierungsphase, in der Schwellenwerte kalibriert, Baselines etabliert und erste Performance-Reports erstellt werden.

Kann APM auch für Anwendungen in der eigenen Betriebsstätte eingesetzt werden?

BEKOM betreibt APM standortunabhängig: Anwendungen in der eigenen Betriebsstätte, in Cloud-Umgebungen und in hybriden Szenarien werden mit identischen Monitoring-Prozessen und SLAs überwacht. Die zentrale Monitoring-Plattform konsolidiert Performance-Daten aller Standorte in eine einheitliche Betriebssicht. Für Anwendungen in der eigenen Betriebsstätte erfolgt die Anbindung über gesicherte VPN-Verbindungen an die BEKOM-Monitoring-Infrastruktur – ohne Einschränkung der lokalen Netzwerksicherheit.

Welche Kosten entstehen für Performance-Management bei verschiedenen Anwendungsgrößen?

BEKOM kalkuliert Performance-Management anhand der zu überwachenden Anwendungslandschaft und vereinbarter Service-Levels. Entscheidend sind Anzahl der Endpunkte, Komplexität der Abhängigkeiten zwischen Services und erforderliche Monitoring-Tiefe für Business-Transaktionen. Der Leistungsumfang umfasst alle drei Disziplinen – Verfügbarkeits-Monitoring, Application-Tracing und kontinuierliche Optimierung – in einer strukturierten Monatspauschale. Zusätzliche variable Aufwände entstehen nur bei größeren Architektur-Anpassungen oder erweiterten Compliance-Anforderungen.

Können wir vom Performance-Management zurück zum Eigenbetrieb wechseln?

BEKOM dokumentiert alle Performance-Management-Konfigurationen und Monitoring-Parameter im Service-Design-Dokument. Bei einem Wechsel zurück zum Eigenbetrieb erhalten Unternehmen vollständige Dokumentation aller eingerichteten Überwachungsregeln, Schwellenwerte und Alert-Konfigurationen. Die verwendeten Standard-Tools und Open-Source-Komponenten ermöglichen eine reibungslose Übernahme ohne Vendor-Lock-in. Historische Performance-Daten und Analyse-Berichte werden zur Verfügung gestellt, sodass interne Teams nahtlos an den etablierten Monitoring-Prozessen anknüpfen können.

Nächster Schritt: Performance-Analyse anfragen

Der Einstieg beginnt mit einem APM-Assessment: Erfassung der bestehenden Anwendungslandschaft, Bewertung der aktuellen Monitoring-Abdeckung und Definition der Performance-Ziele pro Anwendung.

Ein strukturiertes Assessment der bestehenden Performance-Überwachung verschafft Klarheit über Monitoring-Lücken in der aktuellen Anwendungslandschaft und identifiziert kritische Abhängigkeiten zwischen Services. Die Bestandsaufnahme umfasst Analyse vorhandener Monitoring-Tools, Bewertung der Alert-Konfiguration und Empfehlung für ein Service-Design mit definierten Performance-Kennzahlen. Das Ergebnis ist ein dokumentierter Überblick über den optimalen Betriebsumfang für alle drei Disziplinen des Performance-Managements – abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Geschäftsanwendungen.

1

Assessment anfragen

Kontaktieren Sie BEKOM für ein unverbindliches APM-Assessment. Gemeinsam mit Ihrem Anwendungsteam erfasst BEKOM die bestehende Anwendungslandschaft und bewertet, welche Anwendungen APM-Monitoring erhalten und welche Performance-Ziele gelten sollen.

2

APM-Strategie definieren

Auf Basis des Assessments erstellt BEKOM eine dokumentierte APM-Strategie: Tool-Auswahl, Monitoring-Umfang, Schwellenwerte und Reporting-Frequenz pro Anwendung – abgestimmt auf die Service-Level-Ziele und die organisatorischen Anforderungen.

3

Monitoring aufnehmen

Nach Freigabe der APM-Strategie instrumentiert BEKOM die Anwendungen schrittweise, konfiguriert Monitoring und Alerting und übergibt den laufenden Performance-Betrieb nach definierten Prozessen und SLAs.