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Open Source · Helpdesk · DSGVO-konform

BEKOM OPEN PROZammad Helpdesk und TicketingMulti-Channel, SLAs und Knowledge Base

Zammad als bewährtes Open-Source-Helpdesk-System: Multi-Channel-Ticketing, SLAs, Wissensdatenbank und Integrationen – im Managed Service mit DSGVO-konformem DACH-Hosting.

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Multi-Channel-Tickets
Service & Support
DSGVO-konform
AGPL 3.0
Im Überblick

Was ist Zammad?

Zammad ist ein etabliertes Open-Source-Helpdesk- und Service-Management-System. Es eignet sich für Kunden- und interne Service-Prozesse. Eingesetzt wird Zammad in DACH-Mittelstand, öffentlicher Verwaltung, Bildungseinrichtungen und IT-Dienstleistern. BEKOM führt Zammad im Rahmen von BEKOM OPEN PRO Applications exemplarisch ein und betreibt es – die übergreifende Service-Strategie ist unter Collaboration beschrieben.

Zammad verarbeitet geschäftskritische Service-Anfragen und ist operativer Bestandteil der Kundenbetreuung. Die Verfügbarkeit des Helpdesk-Systems ist Betriebsvoraussetzung für Service-Level-Compliance und regulatorische Nachweispflichten.

BEKOM betreibt auch alternative Helpdesk-Lösungen. Im Rahmen eines Assessments wird geprüft, welche Lösung zu Ihrer Ausgangslage passt.

Herkunft und Projekt-Pflege

Zammad wurde 2012 von Martin Edenhofer gestartet, dem Gründer des OTRS-Projekts. Entwicklung und Vertrieb erfolgen über die Zammad GmbH in Berlin. Das gesamte Produkt steht unter AGPL-3.0-or-later. Es wird offen auf GitHub entwickelt. Diese Konstellation – deutscher Hersteller, AGPL-Lizenz, kommerzielle Subscription – ist im Markt für Service-Management vergleichsweise selten.

Eckdaten zum Projekt:

Gestartet 2012 vom OTRS-Gründer Martin Edenhofer als Neuentwicklung

Entwicklung durch die Zammad GmbH in Berlin mit offenem GitHub-Repository

AGPL-3.0-or-later mit klarer Trennung zwischen Code und Subscription

Aktuelle LTS-Linie auf Version 6.x mit Vue-3-basiertem Frontend

Markt-Verankerung:

  • DACH-Mittelstand mit Kunden-Support und internem Service-Desk
  • Öffentliche Verwaltung und Hochschulen mit Bürger- und Studierenden-Anfragen
  • Hosting- und IT-Dienstleister mit mandantenfähigem Service-Betrieb
  • Industrie und Maschinenbau mit Wartungs- und Servicefällen

Positionierung im Markt

Zammad gilt im Helpdesk-Markt als europäisch nutzbare Open-Source-Alternative zu Zendesk und Freshdesk. Für viele Organisationen ist es der moderne Nachfolge-Pfad nach der Einstellung der OTRS Community Edition. Der Fokus liegt auf eigener Hoheit über Daten und Konfiguration. Hinzu kommen Multi-Channel-Eingang und eine aktuelle Web-Oberfläche – ohne SaaS-Pflichtweg über US-Anbieter.

Differenzierende Merkmale:

Echte Open-Source-Lizenz (AGPL) ohne Open-Core-Modell mit zurückgehaltenen Funktionen

Selbstgehostet oder bei DACH-Anbietern, kein US-SaaS-Pflichtweg

Multi-Channel von E-Mail über Chat und Telefonie bis zu sozialen Netzen

Mandantenfähigkeit über Gruppen, Organisationen und Berechtigungs-Modell

Typische Wahl-Gründe:

  • Ablösung der OTRS Community Edition nach deren Einstellung
  • Datensouveränität mit Verarbeitung von Ticket-Inhalten in Deutschland
  • Vorhersehbares Kostenprofil ohne nutzungsabhängige Pro-Agent-Tarife
  • Compliance-Pflichten mit nachvollziehbarer Vorgangs-Historie

Lizenzmodell und Distributionswege

Zammad ist als Single-Edition unter AGPL-3.0-or-later verfügbar – kein Open-Core, kein zurückgehaltener Funktionsumfang. Die Zammad GmbH bietet zusätzlich kommerzielle Subscriptions mit Hersteller-Support und definierten Reaktionszeiten. Daneben gibt es Zammad Cloud als gehostete SaaS-Variante. Die operative Wahl liegt zwischen Selbst-Hosting, Partner-Hosting bei BEKOM und Zammad Cloud.

Verfügbare Distributionen:

Zammad Community-Bezug unter AGPL 3.0 mit allen Funktionen

Zammad Subscription mit Hersteller-Support und definierten Reaktionszeiten

Zammad Cloud als SaaS-Angebot der Zammad GmbH

Wahlweise Self-Hosting, Partner-Hosting oder Hersteller-SaaS

Support-Optionen:

  • Community-Support über Foren, GitHub-Issues und Mailinglisten
  • Zammad-Subscription mit Hersteller-Support direkt bei der Zammad GmbH
  • BEKOM-Begleitung im Managed Service oder Co-Managed-Modus
  • Wahlweise Selbst-Betrieb oder strukturierte Begleitung durch BEKOM
BEKOM-Leistungen

BEKOM-Leistungen für Zammad

BEKOM begleitet Zammad-Einsätze von der ersten Eignungsprüfung über die Einführung bis zum laufenden Betrieb. Die Leistungen sind modular buchbar und werden auf die Service- und Support-Landschaft der Zielorganisation zugeschnitten.

Assessment und Architektur

BEKOM prüft, ob Zammad zum technischen und organisatorischen Bedarf passt. Die Prüfung ist ergebnisoffen, ohne Lizenz-Vertriebsinteresse. Geprüft werden Service-Prozesse und eingehende Kanäle (E-Mail, Telefon, Chat, soziale Netze). Hinzu kommen bestehende Helpdesk-Daten, Identity-Anbindung, Mandanten-Modell und Reporting-Anforderungen. Das Ergebnis ist eine dokumentierte Empfehlung mit Vergleich zu Alternativen. Sie enthält einen Architekturvorschlag für das konkrete Einsatzszenario.

Assessment-Schwerpunkte:

Bestandsaufnahme der Service-Prozesse und eingehenden Kanäle

Analyse vorhandener Helpdesk-Daten (OTRS, Zendesk, Funktionspostfächer)

Bewertung der Migrationskomplexität aus OTRS, Zendesk oder Eigenbau

Vergleichs-Analyse mit Zendesk, OTRS und osTicket

Ergebnis-Artefakte:

  • Architekturvorschlag mit Gruppen- und Rollen-Modell
  • Migrationspfad mit Vorgangs-Mapping und Cutover-Plan
  • Risiko- und Aufwandsbewertung je Stufe
  • Entscheidungsvorlage für IT-Leitung und Service-Verantwortliche

Einführung und Migration

Für Neu-Einführungen plant BEKOM das Gruppen- und Rollen-Modell. Hinzu kommen Ticket-Status-Workflow, E-Mail-Postfach-Anbindung, SLA-Definition und Wissensdatenbank-Struktur. Bei Migrationen aus OTRS oder Zendesk übernimmt BEKOM den Vorgangs-Transfer mit Tickets, Anhängen und Kunden-Stammdaten. Bestehende Status- und Prioritäts-Modelle werden auf Zammad gemappt. Der Rollout läuft schrittweise mit Parallelbetrieb.

Leistungen in dieser Phase:

Gruppen- und Rollen-Konzept gemäß Service-Organisation

Anbindung der Eingangs-Kanäle (E-Mail, Chat, Telefonie, soziale Netze)

SLA-Profile und Geschäftszeiten-Modelle pro Service-Klasse

Stufenweiser Rollout mit Pilot-Teams und definiertem Cutover

Bei Migrationen zusätzlich:

  • Vorgangs-Transfer aus OTRS oder Zendesk inklusive Anhängen
  • Mapping bestehender Status- und Prioritäts-Modelle auf Zammad
  • Parallelbetrieb mit definiertem Switch-Over je Service-Bereich
  • Rollback-Pfad und Pilot-Phase mit ausgewähltem Service-Team

Betrieb und Weiterentwicklung

Im Managed-Service-Modus übernimmt BEKOM den produktiven Betrieb. Dazu zählen ein dokumentierter Change-Prozess für Workflows und Berechtigungen sowie Patch-Zyklen entlang der Zammad-Release-Linie. Hinzu kommen Monitoring von Application-Server, Datenbank und Elasticsearch, Incident-Reaktion und regelmäßige Capacity-Reviews. Service-Prozesse, SLA-Profile und Workflow-Modell pflegt das Kundenteam. BEKOM führt nur dokumentierte und freigegebene Änderungen aus.

Operative Aufgaben im Managed Service:

Dokumentierter Change-Prozess für Workflows, Trigger und Berechtigungen

Patch-Management entlang der Zammad-LTS- und Stable-Release-Linie

Monitoring von Application-Server, Datenbank und Elasticsearch-Index

Incident-Reaktion mit definierten Eskalationspfaden und Reaktionszeiten

Reporting und Reviews:

  • Monatliche Patch- und Verfügbarkeits-Reports an die Service-Leitung
  • Quartalsweise Capacity-Reviews mit Empfehlungen zu Skalierung
  • Halbjährliche Workflow-Reviews mit Optimierungs-Vorschlägen
  • Dokumentierte Übergaben bei Personalwechseln auf Kunden- oder BEKOM-Seite
Multi-Channel & Anwender

Funktionen — Multi-Channel-Ticketing und Anwender-Experience

Zammad deckt die typischen Aufgaben eines modernen Service-Management-Systems ab. Die folgenden drei Bereiche bilden Eingangs-Schicht und Anwender-Experience: Multi-Channel-Ticketing, Self-Service und Mandanten-Trennung.

Multi-Channel-Eingang und Ticket-Management

Zammad führt Anfragen aus unterschiedlichen Kanälen in einer einheitlichen Ticket-Ansicht zusammen. E-Mail-Postfächer, Web-Chat und CTI-Telefonie sind gleichwertige Eingangs-Pfade. Hinzu kommen Twitter, Facebook, Telegram und WhatsApp Business. Die Bearbeitung erfolgt in einer Vorgangs-Maske mit Verlauf, Anhängen, Notizen und konfigurierbaren Status-Workflows.

Verfügbare Funktionen:

E-Mail-Eingang über IMAP, POP3 sowie Microsoft 365 und Google Workspace

Eigener Web-Chat mit Widget-Einbettung und Vorgangs-Übergabe an Tickets

CTI-Telefonie-Anbindung mit Anrufer-Erkennung und Call-Logging

Soziale Kanäle (Twitter, Facebook, Telegram) und WhatsApp Business

Typische Einsatzszenarien:

  • Konsolidierung eingehender Service-Mails aus mehreren Funktionspostfächern
  • Web-Chat als zusätzlicher Service-Kanal in Bestandskunden-Portalen
  • Telefonische Hotlines mit Vorgangs-Erfassung direkt aus dem Ticket-System
  • Service-Anfragen aus sozialen Kanälen ohne separates Tool

Anwender-Self-Service und Wissensdatenbank

Zammad bietet eine integrierte Wissensdatenbank mit redaktioneller Pflege. Hinzu kommt ein Endkunden-Bereich für eigene Tickets. Self-Service-Workflows reduzieren einfache Anfragen. Inhalte werden öffentlich oder rollen-geschützt veröffentlicht. Die Suche umfasst Tickets und Wissensbeiträge gleichermaßen.

Verfügbare Funktionen:

Eingebaute Wissensdatenbank mit Kategorien, Versionierung und Übersetzungen

Endkunden-Portal für eigene Tickets, Status-Einsicht und Antworten

Self-Service-Erstellung von Tickets über Web-Formulare oder das Portal

Eingebaute Volltextsuche über Tickets, Artikel und Wissensbeiträge

Typische Einsatzszenarien:

  • Entlastung des First-Level-Supports durch Self-Service-Artikel
  • Mehrsprachige Wissensdatenbank für DACH- und EU-Kundengruppen
  • Endkunden-Portal für Bestandskunden mit Vorgangs-Historie
  • Interne Service-Desks mit Wissensbeiträgen für Mitarbeiter-Anfragen

Mehrsprachigkeit und Mandanten-Trennung

Zammad unterstützt mehrsprachige Bedienoberflächen und Inhalte. Eine Trennung in Gruppen, Organisationen und Rollen ist möglich. Damit lassen sich mehrere Marken, Tochtergesellschaften oder Mandanten getrennt abbilden. Jeder Bereich bekommt eigene Posteingänge, Berechtigungen und Reporting-Sichten. Separate Instanzen sind nicht nötig.

Verfügbare Funktionen:

Mehrsprachige Oberfläche und Wissensbeiträge mit Sprach-Umschaltung

Gruppen- und Rollen-Modell mit feingranularen Berechtigungen

Organisations-Sicht mit Zuordnung von Kunden zu Firmen-Hierarchien

Eigene Eingangs-Postfächer und Branding pro Mandant

Typische Einsatzszenarien:

  • Konzern-Strukturen mit getrennten Service-Teams je Tochtergesellschaft
  • Hosting-Plattformen mit mehreren Endkunden auf einer Instanz
  • Mehrsprachige DACH- und EU-Service-Operationen
  • Marken-Trennung im Mittelstand mit gemeinsamem Backend
Automation & SLAs

Funktionen — Automation, SLAs und Integrationen

Über die Eingangs-Schicht hinaus liefert Zammad Funktionen für Automatisierung, SLA-Steuerung und Integrationen. Die folgenden drei Bereiche decken Trigger und Macros, SLA- und Reporting-Mechanik sowie Drittsystem-Anbindung ab.

Workflow-Trigger und Macros

Zammad bietet eine konfigurierbare Workflow-Engine mit Triggern, Schedulern und Macros. Trigger reagieren auf Ereignisse wie neue Tickets oder Status-Wechsel. Scheduler laufen zeitgesteuert für Eskalations-Reminder oder Re-Open-Logik. Macros sind manuell ausführbare Aktions-Bündel für wiederkehrende Schritte.

Verfügbare Funktionen:

Trigger auf Ereignis-Basis mit Bedingungen und Folge-Aktionen

Scheduler für zeitgesteuerte Aufgaben und Eskalations-Reminder

Macros als manuell ausführbare Aktions-Bündel für Standard-Schritte

Eskalations-Pfade mit automatischer Benachrichtigung an Teamleitung

Typische Einsatzszenarien:

  • Automatische Erstantwort und Empfangs-Bestätigung außerhalb Geschäftszeiten
  • Automatisches Schließen inaktiver Tickets nach definierter Frist
  • Standard-Antworten für wiederkehrende Anliegen über Macros
  • Eskalations-Logik bei drohendem SLA-Verstoß

SLAs und Service-Reporting

Zammad unterstützt SLA-Definitionen mit unterschiedlichen Reaktions- und Lösungszeiten je Kunde, Service-Klasse oder Ticket-Kategorie. Ein eingebautes Reporting liefert Auswertungen zu Aufkommen, Bearbeitungsdauer und SLA-Erreichung. Auch die Agenten-Auslastung wird ausgewertet. Daten lassen sich für externe Auswertung über die REST-API exportieren.

Verfügbare Funktionen:

SLA-Profile mit Reaktions- und Lösungszeiten je Service-Klasse

Geschäftszeiten-Modelle mit Feiertags-Berücksichtigung pro Standort

Eingebaute Reports zu Aufkommen, Durchlaufzeit und SLA-Quote

Datenexport für externe BI-Auswertung über REST-API

Typische Einsatzszenarien:

  • Differenzierte SLAs für Premium- und Standard-Kunden
  • Service-Reporting an Geschäfts- und Service-Leitung
  • Auslastungs-Auswertung pro Team und Agentin oder Agent
  • Nachweis-Reports für ISO-Zertifizierungen und Audits

Integrationen mit Identity, Telefonie und Drittsystemen

Zammad lässt sich an bestehende Identity-Provider, Telefon-Anlagen und Drittsysteme anbinden. Zur Authentifizierung stehen LDAP, Active Directory, SAML 2.0 und OpenID Connect zur Verfügung. CTI-Integrationen bestehen für gängige Cloud-Telefonie-Anbieter. Eine REST-API erlaubt Anbindung an CRM-, Monitoring- und Asset-Management-Systeme.

Verfügbare Funktionen:

LDAP- und Active-Directory-Anbindung für Agenten- und Kunden-Konten

Single Sign-On über SAML 2.0 und OpenID Connect mit Keycloak und anderen IdPs

CTI-Integration mit gängigen Cloud-Telefonie-Anbietern und generischer Schnittstelle

Vollständige REST-API für Anbindung an CRM, Monitoring und Asset-Management

Typische Einsatzszenarien:

  • Single Sign-On für Service-Agenten über das zentrale Active Directory
  • Anrufer-Erkennung mit automatischer Vorgangs-Verknüpfung über CTI
  • Bidirektionale Kunden-Synchronisation zwischen CRM und Zammad
  • Automatische Ticket-Erzeugung aus Monitoring-Alarmen via API
Betriebsmodelle

Betriebsmodelle für Zammad

Zammad lässt sich in drei organisatorischen Konstellationen betreiben – von punktueller Beratung über geteilte Verantwortung bis zum vollständigen Managed Service. Aufgabenmatrix und Eskalationspfade werden im Assessment festgelegt. Sie richten sich nach Service-Reifegrad und Compliance-Profil. Ein Wechsel zwischen den Modellen ist im laufenden Vertrag vorgesehen.

Punktuelle Begleitung – Beratung und Spezialthemen

Tagesbetrieb, Change-Management und Incident-Reaktion verbleiben vollständig beim internen Service- oder IT-Team. BEKOM unterstützt definierte Phasen oder Themen mit Architektur-Beratung, Reviews und gezielter Wissensvermittlung. Typische Anlässe sind der produktive Rollout, Migrationen aus OTRS oder Zendesk und sicherheitsrelevante Major-Updates.

Vorteile

  • Architektur- und Workflow-Reviews vor produktivem Rollout

  • Schulungen zu Trigger-Engine, Macros und SLA-Modell

  • Begleitung kritischer Major-Release-Wechsel und PostgreSQL-Migrationen

  • Spezialthemen wie OTRS-/Zendesk-Migration, CTI-Anbindung und SIEM-Integration

  • Organisationen mit etabliertem Service-Team und eigener Betriebskompetenz

  • Gezielte Verstärkung in Architektur-, Audit- oder Migrations-Phasen

  • Wissenstransfer aus Pilot- in Regelbetrieb mit dokumentierter Übergabe

  • Vorstufe zu Co-Managed oder Fully Managed bei wachsenden Anforderungen

Co-Managed – geteilte Verantwortung mit klarer Aufgabenmatrix

Internes Team und BEKOM teilen sich den Betrieb entlang einer vertraglichen Aufgabenmatrix. Service-Prozesse, SLA-Profile und Workflow-Modell pflegt das Kundenteam. BEKOM übernimmt definierte operative Bereiche und Spezialthemen. Die Aufteilung lässt sich in beide Richtungen verschieben, wenn Kompetenz oder Kapazitäten sich verändern.

Vorteile

  • Routine-Konfiguration von Gruppen, Rollen und Workflow-Triggern im internen Tagesgeschäft

  • Bereitschafts-Begleitung bei BEKOM für sicherheitsrelevante Vorfälle außerhalb der Geschäftszeit

  • Major-Release-Wechsel und Datenbank-Migrationen gemeinsam

  • Datenbank- und Elasticsearch-Capacity-Empfehlungen bei BEKOM

  • Mittelgroße Service-Teams mit Anspruch auf Workflow-Ownership

  • Entlastung in Bereitschaftszeiten und bei spezialisierten Themen

  • Stufenweise Verlagerung von Verantwortung in beide Richtungen

  • Compliance-Programme mit dokumentierter Aufgaben- und Eskalationsmatrix

Fully Managed – BEKOM übernimmt den Betrieb

BEKOM betreibt die Zammad-Plattform als vollständigen Managed Service. Dazu zählen ein dokumentierter Change-Prozess, definierte Reaktionspfade und eine revisionssichere Audit-Spur. SLA-Definitionen, Eskalations-Modelle und Workflow-Vorgaben werden vertraglich beim Kunden verankert. BEKOM legt jede Änderung vor Umsetzung dokumentiert zur Freigabe vor.

Vorteile

  • Dokumentierter Change-Prozess mit Vier-Augen-Freigabe für Workflows und Berechtigungen

  • Patch-Management entlang der Zammad-LTS- und Stable-Release-Linie mit definierten Wartungsfenstern

  • Incident-Reaktion mit klar definierten Eskalationspfaden und vereinbarten Reaktionszeiten

  • Quartalsweise Capacity-Reviews und Reporting an Service- und Geschäftsleitung

  • Organisationen ohne dedizierte Service-Plattform-Spezialisten im internen Team

  • Compliance-Programme nach ISO 27001, ITIL-Orientierung oder TISAX

  • DACH-Mittelstand mit DSGVO-Anforderungen an Ticket- und Kundendaten

  • Hosting-Szenarien mit mehreren Mandanten in getrennten Gruppen

Plattform-Vergleich

Zammad im Vergleich

Zammad tritt nicht allein an. Für eine fundierte Einschätzung ist der Blick auf Alternativen entscheidend. Sowohl proprietäre SaaS- als auch Enterprise-Suiten und andere Open-Source-Helpdesks gehören dazu. Die folgenden drei Vergleichs-Achsen helfen bei der Plattform-Wahl.

Zammad vs. Zendesk

Zendesk ist im Helpdesk-Markt der Marktstandard für SaaS-basiertes Service-Management. Es bietet ein großes Ökosystem an Apps, Integrationen und Reporting-Bausteinen. Zammad fokussiert dagegen auf offene Standards. Hinzu kommen eigene Hoheit über Daten und Konfiguration sowie freie Wahl des Hosting-Standorts.

Differenzierende Merkmale:

Zendesk als US-SaaS mit nutzungsabhängiger Pro-Agent-Subscription; Zammad selbstgehostet oder DACH-Cloud

Zendesk mit großem App-Marketplace; Zammad mit offener REST-API und eigener Erweiterung

Zendesk mit proprietärem Datenmodell; Zammad mit AGPL-Lizenz und vollständigem Datenexport

Zendesk mit US-Hosting (mit regionalen Optionen); Zammad mit freier Hosting-Wahl in Deutschland

Wann passt Zammad besser:

  • DSGVO-Anforderungen mit eindeutigem Verarbeitungsort in Europa
  • Vorhersehbares Kostenprofil ohne nutzungsabhängige Pro-Agent-Tarife
  • Strategische Reduktion der Abhängigkeit von US-SaaS-Anbietern
  • Anforderung an vollständigen Zugriff auf Daten und Konfiguration

Zammad vs. OTRS

OTRS und Zammad teilen eine gemeinsame Gründer-Geschichte. Seit der Einstellung der OTRS Community Edition 2021 wird OTRS nur noch als kommerzielles OTRS Enterprise vertrieben. Zammad bietet einen modernen Nachfolge-Pfad. Dazu zählen ein aktueller Frontend-Stack, eine durchgehende AGPL-Lizenz und Migrations-Werkzeuge für OTRS-Bestände.

Differenzierende Merkmale:

OTRS Enterprise mit kommerzieller Lizenz; Zammad durchgehend unter AGPL 3.0

OTRS Community Edition seit 2021 eingestellt; Zammad mit aktiver Community

OTRS mit Perl-Stack und älterem Frontend; Zammad mit Ruby- und Vue-3-Stack

OTRS mit eigenem Subscription-Modell; Zammad mit transparenter Subscription-Struktur

Wann passt Zammad besser:

  • Bestehende OTRS-CE-Installationen ohne kommerzielle Subscription-Bereitschaft
  • Anforderung an aktuellen Web-Frontend-Stack und Mobile-Bedienung
  • DACH-Mittelstand mit Wunsch nach durchgehender Open-Source-Lizenz
  • Service-Teams mit Bedarf an moderner Wissensdatenbank-Integration

Zammad vs. osTicket

osTicket ist ein langjährig etabliertes Open-Source-Helpdesk-System mit schlankem Funktionsumfang und PHP-Stack. Zammad bietet einen breiteren Funktionsumfang. Dazu zählen Multi-Channel inklusive Telefonie und sozialer Kanäle, eine integrierte Wissensdatenbank und eine Workflow-Engine. Hinzu kommen ein aktuellerer Technologie-Stack und ein kommerzieller Hersteller mit Subscription-Angebot.

Differenzierende Merkmale:

osTicket mit fokussiertem E-Mail-Ticketing; Zammad mit Multi-Channel inklusive Telefonie

osTicket mit PHP-Stack; Zammad mit Ruby- und Vue-3-Stack

osTicket ohne integrierte Wissensdatenbank-Workflows; Zammad mit Knowledge-Base-Modul

osTicket ohne kommerziellen Hersteller; Zammad mit der Zammad GmbH als Hersteller

Wann passt Zammad besser:

  • Anforderung an Multi-Channel-Eingang über Chat, Telefon und soziale Kanäle
  • Service-Operationen mit Bedarf an Workflow-Trigger und SLA-Mechanik
  • Compliance-Bedarf mit kommerziell unterstützter Distribution
  • Mittelstand mit Bedarf an strukturierter Wissensdatenbank
Technische Details

Technische Details

Zammad läuft auf einer Ruby-on-Rails-basierten Plattform und bietet eine klar dokumentierte technische Architektur mit moderner Trennung zwischen Backend und Web-Oberfläche.

Plattform und Systembasis

Zammad basiert auf Ruby on Rails 7.x mit Ruby 3.2+. Vue 3 dient als Frontend-Stack. Die Persistenz erfolgt in PostgreSQL 14+ als primärer Datenbank. MySQL und MariaDB werden ebenfalls unterstützt. PostgreSQL ist die empfohlene Wahl. Elasticsearch 8.x dient als Volltext- und Such-Index. Memcached oder Redis dienen als Cache. Das Deployment erfolgt als Linux-Paket, über Docker-Compose oder als Kubernetes-Helm-Chart.

Kern-Komponenten:

Zammad-Application-Server auf Ruby on Rails 7.x mit Ruby 3.2 oder neuer

Persistenz primär in PostgreSQL 14+; alternativ MySQL 8.x oder MariaDB 10.6+

Elasticsearch 8.x als Volltext- und Such-Index für Tickets und Wissensbeiträge

Memcached oder Redis als Cache für Session- und Such-State

Release- und Update-Logik:

  • Zammad-LTS-Linie mit längeren Support-Fenstern und kuratierten Updates
  • Zammad-Stable-Linie mit häufigerem Release-Rhythmus für neue Funktionen
  • Migrations-Skripte für Datenbank-Schema-Updates zwischen Major-Versionen
  • Konfigurations-Export und -Import über Settings- und Übersetzungs-Dateien

Hardware und Skalierung

Zammad läuft auf gängigen Linux-Distributionen sowie in Container-Umgebungen. Die Dimensionierung folgt der Anzahl gleichzeitiger Agenten, dem Ticket-Aufkommen pro Tag und der Anzahl angebundener Kanäle. Hochverfügbarkeit wird über getrennte Application-, Datenbank- und Elasticsearch-Knoten umgesetzt.

Unterstützte Plattformen:

Debian und Ubuntu LTS als Standard-Linux-Distributionen

Red Hat Enterprise Linux und Rocky Linux für Enterprise-Setups

Container-Deployment auf Docker und Kubernetes

Virtuelle Maschinen unter KVM, Proxmox VE und VMware ESXi

Dimensionierungs-Faktoren:

  • Anzahl gleichzeitig aktiver Service-Agenten und Spitzen-Last
  • Ticket-Aufkommen pro Tag inklusive automatisch erzeugter Vorgänge
  • Anzahl Eingangs-Kanäle und Volumen sozialer Schnittstellen
  • Hochverfügbarkeit über getrennte Application- und Datenbank-Knoten

Schnittstellen und Ökosystem

Zammad bietet eine umfangreiche REST-API für Provisionierung, Vorgangs-Bearbeitung und Auswertung. Hinzu kommen offene Standards wie LDAP, SAML 2.0 und OpenID Connect für die Anbindung umliegender Systeme. Erweiterungen erfolgen über Trigger-, Macro- und Scheduler-Konfiguration sowie über die offene API. Eine WebSocket-Schnittstelle treibt das Echtzeit-Verhalten der Web-Oberfläche.

Standard-Schnittstellen:

REST-API für Tickets, Nutzer, Organisationen, Gruppen und Macros

LDAP- und Active-Directory-Anbindung für Authentifizierung und Synchronisation

Single Sign-On über SAML 2.0 und OpenID Connect

CTI-Schnittstelle mit generischem Endpoint und herstellerspezifischen Konnektoren

Erweiterungen und Integration:

  • Trigger-, Scheduler- und Macro-Engine für individuelle Workflows
  • Webhook-Mechanismus für Outbound-Integrationen mit Drittsystemen
  • WebSocket-Schnittstelle für Echtzeit-Aktualisierung der Web-Oberfläche
  • Helm-Chart und Docker-Compose-Setup für reproduzierbares Deployment
BEKOM-Ansatz

BEKOM-Ansatz und Kostenstruktur

Über die technischen Eigenschaften hinaus entscheidet das Betriebsmodell, wie eine Zammad-Plattform langfristig wirkt. Der BEKOM-Ansatz setzt auf einen festen Ansprechpartner mit Helpdesk-Expertise, ein Hosting in zertifizierten deutschen Rechenzentren mit deutschsprachiger Betreuung und eine Kostenstruktur, die variable Eigenbetriebs-Aufwände in eine planbare Monatspauschale überführt.

Fester Ansprechpartner mit Helpdesk-Expertise

Jede Zammad-Installation wird einem festen Ansprechpartner mit Helpdesk- und Ticketing-Erfahrung zugeordnet, der Channel-Konfiguration, Automations-Regeln und Integrations-Themen direkt bearbeitet. Reaktionspfade und Eskalationsstufen sind je Installation im Service-Vertrag dokumentiert — statt anonymer Ticket-Queues oder rotierender Bereitschaft.

Aufgaben des festen Ansprechpartners:

Konfiguration von Mail-, Chat- und Telefonie-Channels

Pflege von Triggern, Schedulern und Macros für Automation

Anbindung an CRM, Active Directory und Wissensdatenbanken

SLA-Regelwerke und Eskalations-Pfade je Kundengruppe

Reaktionspfade und Eskalation:

  • Service-Levels und Reaktionspfade je Zammad-Installation im Vertrag fixiert
  • Definierte Eskalation an 2nd- und 3rd-Level-Spezialisten im Störungsfall
  • Quartalsweise Service-Reviews mit Ticket-Volumen und SLA-Erfüllung
  • Reporting in Abstimmung mit Geschäftsleitung und Compliance-Stellen

Hosting und Betrieb im DACH-Raum

BEKOM nutzt für Zammad-Installationen zertifizierte Rechenzentren in Deutschland. Konfigurations- und Wartungs-Tätigkeiten erfolgen durch deutschsprachige Helpdesk-Techniker; die Konfiguration bleibt nahe am Zammad-Standard, sodass ein Wechsel zu anderen Zammad-Partnern jederzeit möglich bleibt.

Betriebsumgebung:

Hosting in zertifizierten deutschen Rechenzentren (BEKOM als Nutzer)

Deutschsprachige Helpdesk-Techniker für Konfiguration und Incident-Response

Patch-Management entlang der offiziellen Zammad-Release-Linie

Monitoring von Channels, Such-Index und Hintergrund-Jobs

Portabilität und Exit:

  • Standard-Zammad-Konfiguration ohne proprietäre BEKOM-Anpassungen
  • Export von Tickets, Kunden und Wissensbasis in offenen Formaten (JSON, CSV)
  • Wechsel zu anderen Zammad-Partnern jederzeit möglich
  • Übergabe-Dokumentation als Bestandteil des Service-Vertrags

Planbare Kostenstruktur statt variabler Aufwände

Im Eigenbetrieb fallen Kostentreiber an, die in der internen Kalkulation oft unterschätzt werden — von der Ruby-Laufzeit bis zur Elasticsearch-Pflege. BEKOM überführt diese Aufwände in eine monatliche Pauschale; ein vorgelagertes Assessment klärt den konkreten Betriebsumfang und die zugehörige Kostenstruktur.

Typische Kostentreiber im Eigenbetrieb:

Wartung der Ruby- und Linux-Basis sowie Sicherheits-Patches

Major-Updates entlang der Zammad-Release-Linie mit Datenbank-Migration

Pflege von Elasticsearch-Indexen und Such-Performance

Skalierung von Hintergrund-Workern und Channel-Konnektoren

Inhalte der Monatspauschale:

  • Linux-Patches sowie Zammad-Major-Updates
  • Monitoring von Such-Index, Hintergrund-Jobs und Channel-Konnektoren
  • Incident-Response über die definierten Reaktionspfade
  • Service-Reviews und Reporting für Geschäftsleitung und Compliance

Häufige Fragen zu Zammad

Ist Zammad für Enterprise-Einsätze und produktive Mittelstandslandschaften ausgereift genug?

Ja. Zammad wird seit 2012 kontinuierlich weiterentwickelt. Es ist bei Banken, Versicherungen, öffentlichen Verwaltungen, Hochschulen und Mittelstands-Organisationen produktiv im Einsatz. Mit der Zammad GmbH steht ein deutscher Hersteller mit kommerziellen Subscription-Verträgen bereit. Definierte Reaktionszeiten und längere LTS-Support-Fenster sind enthalten. Das eignet sich für Compliance-Programme nach ISO 27001 oder ITIL-Orientierung. Die durchgehende AGPL-Lizenz bedeutet: alle Funktionen sind ohne Open-Core-Einschränkung verfügbar.

Welche Distributionen gibt es bei Zammad und welche passt zu welcher Organisation?

Zammad ist ein Single-Edition-Produkt unter AGPL 3.0 ohne Open-Core. Alle Funktionen sind in der freien Version verfügbar. Die Wahl liegt im Bezugsweg. Vier Wege stehen zur Verfügung. Zammad Community-Bezug eignet sich für Selbst-Betrieb mit eigener Kompetenz. Zammad Subscription bietet Hersteller-Support direkt bei der Zammad GmbH. Zammad Cloud ist die gehostete SaaS-Variante. Partner-Hosting bei BEKOM kombiniert Open Source mit Managed Service. Die Code-Basis ist in allen Wegen identisch.

Wie funktioniert die Migration von OTRS oder Zendesk zu Zammad?

Die Migration erfolgt schrittweise in Stufen, geordnet nach Service-Bereich und Ticket-Volumen. Aus OTRS lassen sich Tickets, Kunden, Anhänge und Vorgangs-Historien über bestehende Migrations-Werkzeuge übernehmen. Status- und Prioritäts-Modelle werden auf Zammad-Konzepte gemappt. Aus Zendesk werden Tickets per Export-Schnittstelle übernommen. Stammdaten kommen über das CRM. BEKOM begleitet die Migration mit dokumentiertem Vorgangs-Mapping. Eine Pilot-Phase mit ausgewähltem Service-Team und ein stufenweiser Rollout mit Parallelbetrieb sind Standard.

Lässt sich Zammad in eine bestehende Active-Directory- oder LDAP-Landschaft einbinden?

Ja. Zammad unterstützt Active Directory und LDAP für die Authentifizierung. Single Sign-On läuft über SAML 2.0 und OpenID Connect – beispielsweise mit Keycloak oder Microsoft Entra ID als Identity-Provider. Agenten- und Kunden-Konten können aus dem Verzeichnis synchronisiert werden. Berechtigungen ergeben sich aus AD-Gruppen-Zuordnungen. Eine vollständige Verzeichnis-Migration ist nicht Voraussetzung. Das bestehende AD bleibt als führende Identity-Quelle bestehen.

Wie verhält sich Zammad zur DSGVO bei Ticket- und Kundendaten?

Zammad unterstützt eine DSGVO-konforme Verarbeitung. Granulare Berechtigungen und Audit-Logs für Vorgangs-Änderungen sind enthalten. Datenexport- und Lösch-Funktionen kommen hinzu. Auch Aufbewahrungs-Regeln sind konfigurierbar. BEKOM betreibt die Plattform in deutschen Rechenzentren mit klar dokumentierten Datenflüssen. Ein Auftragsverarbeitungs-Vertrag nach Art. 28 DSGVO liegt bei. Die rechtliche Bewertung konkreter Szenarien bleibt bei der internen Datenschutz-Funktion. BEKOM liefert die technischen Bausteine.

Lassen sich mehrere Marken, Tochtergesellschaften oder Service-Teams getrennt voneinander betreiben?

Ja. Zammad unterstützt mandantenfähigen Betrieb über Gruppen, Organisationen und Rollen. Die Berechtigungs-Steuerung ist feingranular. Jede Gruppe kann eigene Eingangs-Postfächer haben. Auch eigene SLA-Profile, Branding und Wissensdatenbank-Bereiche sind möglich. Das ist relevant für Konzern-Strukturen mit Tochtergesellschaften. Hosting-Plattformen mit mehreren Endkunden profitieren ebenso. Auch Dienstleister mit getrennten Mandanten brauchen so keine separaten Instanzen. Die Trennung läuft über Berechtigungen statt parallele Setups.

Welche Kosten entstehen beim Wechseln von einem anderen Helpdesk-System zu Zammad?

Die Wechsel-Kosten zu Zammad hängen von der bisherigen Lösung ab. BEKOM führt eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Ticket-Historie, Knowledge-Base-Inhalte und E-Mail-Integrationen durch. Die Migration erfolgt strukturiert mit Datenübernahme und Anpassung der Service-Prozesse. Während der Einführungsphase läuft das alte System parallel weiter. BEKOM übernimmt die technische Migration und konfiguriert Zammad entsprechend Ihrer Service-Anforderungen. Die Kosten sind transparent in der Einführungspauschale enthalten.

Nächster Schritt: Zammad-Einführung oder -Betrieb evaluieren

Den Einstieg bildet ein Termin zur Bedarfsermittlung. Inhalte sind die Bestandsaufnahme der Service-Landschaft, die Eignungsprüfung für Zammad und die Abstimmung des Assessment-Umfangs. Das Gespräch ist unverbindlich und löst keine Folgeverpflichtung aus. Ein schriftliches Angebot entsteht erst nach gemeinsamer Abgrenzung von Umfang und Architektur-Vorstellung.

Das BEKOM Assessment verschafft Ihnen Klarheit über den optimalen Zammad-Betrieb in Ihrer Service-Landschaft. BEKOM analysiert Ihre bestehenden Support-Prozesse, E-Mail-Integrationen und SLA-Anforderungen. Sie erhalten eine konkrete Service-Design-Empfehlung für Zammad-Konfiguration, Knowledge-Base-Struktur und Ticket-Routing. Die Bestandsaufnahme umfasst auch die Integration mit vorhandenen Collaboration-Tools und definiert den konkreten Betriebsumfang für Ihren Managed Zammad-Service.

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Bedarf ermitteln

In einem ersten Termin erfasst BEKOM die aktuelle Service-Landschaft. Dazu zählen OTRS, Zendesk, Funktionspostfächer oder Eigenbau. Auch eingehende Kanäle, das Mandanten-Modell und organisatorische Rahmenbedingungen werden aufgenommen. Sie erhalten eine erste Eignungsbewertung mit Hinweisen auf Migrationskomplexität und Architektur-Optionen.

2

Zammad-Assessment beauftragen

Auf Basis der Bestandsaufnahme erstellt BEKOM eine technische Bewertung. Sie umfasst einen Architektur-Vorschlag mit Gruppen-Modell, Kanal-Anbindung, SLA-Profilen und Migrationspfad. Auch ein Vergleich zu Alternativen wie Zendesk oder OTRS gehört dazu. Das Assessment ist die Verhandlungs- und Planungsgrundlage. Sie entscheiden über Reihenfolge und Tempo der Umsetzung.

3

Einführung oder Betrieb begleiten

Sofern das Konzept freigegeben wird, startet die strukturelle Einführung in vereinbarten Stufen. Nach Abschluss folgt der geordnete Übergang in den Regelbetrieb über BEKOM OPEN PRO Applications. Die Wahl besteht zwischen Fully Managed Service und Co-Managed-Modus. Aufgabenverteilungen und Service-Levels sind in beiden Modellen dokumentiert.