BEKOM OPEN PROProfessionelle Open-Source-Infrastruktur.Transparent. Planbar. Zukunftssicher.
BEKOM OPEN PRO Infrastruktur: Ihre IT-Infrastruktur auf Basis bewährter Open-Source-Komponenten – transparent, planbar, mit strukturiertem Betrieb und voller Kontrolle.
Überblick
Die Kosten für Closed-Source-Infrastruktur-Lösungen steigen kontinuierlich. Lizenzmodelle werden komplexer, Support-Verträge teurer. Gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von einzelnen Herstellern – mit unkalkulierbaren Folgen für Ihre IT-Strategie. Wie bauen Sie eine Infrastruktur auf, die flexibel, zukunftssicher und unabhängig bleibt?
BEKOM OPEN PRO Infrastruktur ist eine strukturierte Alternative zu VMware und Microsoft. Eine durchgängige Open-Source-Infrastruktur-Plattform – von Servern über Virtualisierung bis Storage. Transparent in der Technologie. Planbar in den Kosten. Zukunftssicher durch offene Standards.
Das Kernprinzip: Bewährte Open-Source-Technologien wie Proxmox VE, Ceph, ZFS und Container-Lösungen – strukturiert optimiert, betrieben und supportet. Flexibel im Betriebsmodell: On-Premise in Ihrer Infrastruktur, in der Cloud oder als Hybrid-Kombination. Sie entscheiden über Architektur, Standort und Betriebsmodell.
Für IT-Entscheider bedeutet das: Sie bauen auf einer Basis auf, die Ihnen gehört. Keine Closed-Source-Formate, die Sie an einen Hersteller binden. Keine Lizenzmodelle, bei denen Hersteller Ihre Kosten bestimmen. Keine Paket-Zwänge, die Sie zur Nutzung ungenutzter Features verpflichten. Stattdessen: offene Standards, strukturierter Betrieb und vollständige Kontrolle über Ihre Infrastruktur-Basis.
Warum jetzt handeln? Lizenzdruck und Herstellerabhängigkeit bei Infrastruktur
Vier Entwicklungen machen den Wechsel zu Open Source Infrastruktur dringlicher: steigender Lizenzdruck nach der Broadcom-Übernahme von VMware, zunehmende Herstellerabhängigkeit durch proprietäre Formate, überdimensionierte Komplettsysteme mit ungenutzten Features – und die Frage, wofür das Budget heute eigentlich fließt.
Diese Infrastruktur-Schicht ist eng mit operativem Geschäftsprozess verzahnt: Über Virtualisierung, Storage und Container-Plattformen laufen Auftragsverarbeitung, regulatorische Compliance-Nachweise und audit-fähige Protokollierung in regulierten Branchen. Verfügbarkeit ist Betriebsvoraussetzung für den operativen Betrieb – ein Hypervisor-Ausfall oder ein Storage-Cluster-Problem legt direkt das Tagesgeschäft lahm.
Lizenzdruck nach der Broadcom-Übernahme von VMware
Die Lizenzkosten für Virtualisierung, Storage und Server-Infrastruktur sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Seit der Broadcom-Übernahme von VMware Ende 2023 haben sich Lizenzmodelle drastisch geändert, und viele Unternehmen suchen nach Alternativen.
Wo der Kostendruck im Lizenzmodell entsteht:
Berichtete Kostensteigerungen seit der Broadcom-Übernahme — Viele Unternehmen berichten von Kostensteigerungen zwischen 200% und 400% bei Virtualisierungs-Lizenzen, ohne dass sich der genutzte Funktionsumfang in gleichem Maß verändert hat.
Bundle-Zwang statt modularer Lizenzen — Funktionen, die zuvor einzeln lizenzierbar waren, werden in Pakete gebündelt; die Trennung zwischen tatsächlichem Bedarf und gezahlter Lizenz geht damit verloren.
Core-Lizenzen statt transparenter Socket-Modelle — Berechnungsmodelle nach CPU-Kernen ersetzen die zuvor verbreitete Socket-Lizenzierung; mit jeder neuen Prozessor-Generation steigt die Kerndichte – und mit ihr die Lizenzposition.
Kein Verhandlungsspielraum bei dominanter Marktstellung — Wer technisch auf einen Hersteller festgelegt ist, hat bei Preisänderungen keine kurzfristige Ausweichoption – Verhandlungen finden ohne wirksame technische Alternative statt. → Proxmox VE Virtualisierung
BEKOM OPEN PRO Infrastruktur eliminiert diese Unsicherheit: Sie zahlen für strukturierten Betrieb, Support und Services – nicht für Lizenzen pro Core, Socket oder Nutzer. Die Software selbst ist Open Source. Das macht Kosten planbar und linear skalierbar. Ob einzelne Komponenten oder vollständige Migration: BEKOM OPEN PRO Infrastruktur bietet den Ausstieg aus der VMware-Abhängigkeit – ohne Kompromisse bei Enterprise-Anforderungen. BEKOM strukturiert die Evaluierung der Alternativen und den Migrationspfad nach einer dokumentierten VMware-Exit-Strategie.
Herstellerabhängigkeit und proprietäre Formate
Closed-Source-Infrastruktur-Plattformen nutzen eigene Formate für VMs, Storage und Netzwerk. Ein Wechsel bedeutet aufwendige Migrationen und Neuimplementierungen – die Schwelle, einmal getroffene Anbieter-Entscheidungen zu revidieren, wächst mit jedem Betriebsjahr.
Wo die Abhängigkeit entsteht und wo BEKOM OPEN PRO Infrastruktur sie auflöst:
Proprietäre VM-Formate als technische Bindung — Closed-Source-Hypervisoren speichern virtuelle Maschinen in eigenen Container-Formaten; ein direkter Wechsel zu einer anderen Plattform ist ohne Konvertierung der VM-Abbilder nicht möglich.
Herstellereigene Storage-Stacks und Netzwerk-Protokolle — Speichersysteme mit proprietären Protokollen binden die Datenhaltung an einen einzelnen Anbieter; ein Wechsel erfordert Datenmigration und Architektur-Anpassungen an angrenzenden Systemen.
Offene Standards bei BEKOM OPEN PRO Infrastruktur — KVM für Virtualisierung, Ceph oder ZFS für Storage, Standard-Container-Formate für Anwendungen – die eingesetzten Komponenten haben dokumentierte Schnittstellen und offene Datenformate.
Exit-Fähigkeit als eingebaute Eigenschaft — Die Wahl offener Standards bedeutet, dass die Infrastruktur portabel bleibt; ein späterer Wechsel des Betriebsmodells, der Hardware-Basis oder des Betreibers ist ohne Daten- oder Anwendungs-Bruch möglich.
Für Geschäftsführungen reduziert das die strategischen Risiken aus Hersteller-Entscheidungen, die außerhalb des eigenen Einflussbereichs getroffen werden. IT-Verantwortliche behalten den Spielraum, einzelne Komponenten ohne Architekturbruch auszutauschen.
Überdimensionierung und ungenutzte Features
Viele Infrastruktur-Komplettsysteme liefern Hunderte Funktionen – von denen Unternehmen einen Bruchteil nutzen. Bezahlt wird trotzdem für die volle Komplexität: Schulungsaufwand steigt, Updates werden riskanter, das Onboarding neuer Administratoren dauert länger.
Wie sich Überdimensionierung im Betrieb auswirkt:
Komplexität ohne aktiven Mehrwert — Module, die nicht produktiv genutzt werden, bleiben trotzdem im Patch-Pfad und im Sicherheits-Scope; jede Update-Runde muss sie mit prüfen.
Höherer Schulungs- und Onboarding-Aufwand — Administratoren müssen mit Modulen vertraut sein, die im Tagesgeschäft keine Rolle spielen; das bindet Zeit und Aufmerksamkeit ohne fachlichen Nutzen.
Riskantere Update-Zyklen — Patches müssen gegen alle aktivierbaren Module getestet werden, auch wenn nur ein Teil im Einsatz ist; die Test-Matrix wächst mit dem Lieferumfang, nicht mit dem Nutzungsumfang.
Bedarfsgerechter Zuschnitt bei BEKOM OPEN PRO Infrastruktur — Hypervisor, Storage, Backup und Container-Plattform werden zielgerichtet ausgewählt und betrieben; nur die Komponenten im aktiven Einsatz sind im Wartungsumfang.
BEKOM OPEN PRO Infrastruktur folgt dem bedarfsgerechten Ansatz: Sie erhalten genau die Komponenten, die Sie tatsächlich brauchen. Keine ungenutzte Software, keine ungenutzten Module – nur produktive Infrastruktur.
Kostenstruktur: Wofür Sie wirklich zahlen
Ein häufiges Missverständnis: Open Source bedeutet nicht „betreiben ohne laufende Kosten". Die entscheidende Frage ist nicht, ob Geld fließt – sondern wofür.
Wofür Budget bei Closed-Source-Infrastruktur und bei BEKOM OPEN PRO Infrastruktur fließt:
Closed-Source – Lizenzrechte als wiederkehrende Position — Sie zahlen das Recht, Software zu nutzen, oft pro Core, Socket oder Nutzer; intransparente Berechnungsmodelle erschweren die Vergleichbarkeit zwischen Angeboten und Generationen.
Closed-Source – Bundle-Zwang und Upgrade-Pfad — Module werden mitfinanziert, die nicht eingesetzt sind; neue Funktionen kommen häufig nur über kostenpflichtige Major-Upgrades und feste Lebenszyklus-Zwänge.
BEKOM OPEN PRO – Wertschöpfung statt Lizenzrechte — Der Beitrag fließt in Härtung, Updates, Monitoring und Support; die Software selbst ist Open Source, das Lizenzrecht ist im Preis nicht enthalten.
BEKOM OPEN PRO – Hardware, Infrastruktur und Expertise — Eigene Hardware (On-Premise) oder BEKOM-Infrastruktur (Cloud), ergänzt um Beratung, Implementierung und Schulung; jede Position ist einer benannten Wertschöpfungs-Stufe zugeordnet.
Der Unterschied: Bei Closed-Source-Modellen finanzieren Sie zu einem großen Teil Lizenzrechte und Hersteller-Spielräume. Bei BEKOM OPEN PRO Infrastruktur fließt das Budget in Betrieb, Sicherheit und Verfügbarkeit – also in messbare Wertschöpfung an Ihrer Plattform.
Betriebsmodelle: On-Premise, Cloud oder Hybrid – Sie entscheiden
Ein Kernvorteil von BEKOM OPEN PRO Infrastruktur: Sie wählen das Betriebsmodell, das zu Ihren Anforderungen passt. Und Sie können es später ändern – ohne Anwendungen neu zu entwickeln. Eine ausführliche Bewertung der drei Modelle bietet → Betriebsmodelle für BEKOM OPEN PRO Infrastruktur.
On-Premise
Sie betreiben die Infrastruktur auf eigener Hardware – im Serverraum oder bei einem Colocation-Anbieter. Sie haben vollständige Kontrolle über Hardware, Netzwerk und physische Zugriffe. Bei Bedarf ist auch Air-Gapped-Betrieb ohne Internetanbindung möglich.
Vorteile
- Vollständige Kontrolle über Hardware, Netzwerk und physische Zugriffe.
- Air-Gapped-Betrieb ohne Internetanbindung möglich.
- Dedizierte Hardware ohne geteilte Plattform-Ressourcen.
- Architektur durch BEKOM, Betrieb wahlweise BEKOM-managed oder selbst-verwaltet.
- Unternehmen mit höchsten Kontrollanforderungen.
- Organisationen mit Vorgaben zur physischen Datenhaltung.
- Betriebe mit bestehenden On-Premise-Kapazitäten.
- Unternehmen mit langfristigen Hardware-Investitionen.
Fazit
BEKOM liefert Architektur und Implementierung. Der Betrieb erfolgt wahlweise BEKOM-managed oder durch Ihre eigene Administration – Sie behalten die Kontrolle über Standort und Hardware.
Cloud
Die Infrastruktur steht aus deutschen Rechenzentren zur Verfügung – wahlweise BEKOM-managed oder von Ihnen selbst verwaltet.
Vorteile
- Keine eigene Hardware-Beschaffung und keine Logistik.
- Fokus des Teams auf Anwendungen statt auf Infrastruktur-Betrieb.
- Wahlweise BEKOM-managed oder selbst-verwaltet – später anpassbar.
- Ressourcen bedarfsgerecht skalierbar, ohne neue Hardware-Bestellung.
- Unternehmen ohne eigene On-Premise-Infrastruktur.
- Organisationen, die ihren IT-Betrieb auslagern möchten.
- Umgebungen mit schwankenden Kapazitätsanforderungen.
- Unternehmen, die Investitionskosten in planbare Betriebskosten umwandeln wollen.
Fazit
Die Open-Source-Basis sichert Portabilität durch standardisierte Formate. Ein späterer Wechsel zu On-Premise oder anderen Anbietern bleibt möglich – ohne Herstellerabhängigkeit.
Hybrid
Sie kombinieren beide Modelle nach Ihren Anforderungen: Kritische IT-Systeme On-Premise, ergänzende Anwendungen in der Cloud. Alternativ betreiben Sie die Produktion On-Premise und Disaster Recovery in der Cloud.
Vorteile
- Sie können unterschiedliche Schutzklassen für unterschiedliche Daten definieren.
- Disaster Recovery funktioniert über Standorte hinweg.
- Bei Lastspitzen nutzen Sie Burst-Kapazitäten aus der Cloud.
- Die schrittweise Migration zwischen Modellen bleibt jederzeit möglich.
- Unternehmen mit unterschiedlichen Schutzklassen für ihre Daten.
- Organisationen mit Kernsystemen On-Premise und ergänzenden Anwendungen in der Cloud.
- Betriebe mit standortübergreifendem Disaster Recovery.
- Unternehmen mit Lastspitzen und Bedarf an Burst-Kapazitäten.
Fazit
BEKOM OPEN PRO Infrastruktur unterstützt Hybrid durch offene Standards und konsistente Technologien. Sie können beide Umgebungen mit denselben Prozessen verwalten.
| On-Premise | Cloud | Hybrid | |
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Betriebsmodell | Sie betreiben die Infrastruktur auf eigener Hardware – im Serverraum oder bei einem Colocation-Anbieter. Sie haben vollständige Kontrolle über Hardware, Netzwerk und physische Zugriffe. Bei Bedarf ist auch Air-Gapped-Betrieb ohne Internetanbindung möglich. | Die Infrastruktur steht aus deutschen Rechenzentren zur Verfügung – wahlweise BEKOM-managed oder von Ihnen selbst verwaltet. | Sie kombinieren beide Modelle nach Ihren Anforderungen: Kritische IT-Systeme On-Premise, ergänzende Anwendungen in der Cloud. Alternativ betreiben Sie die Produktion On-Premise und Disaster Recovery in der Cloud. |
Vorteile |
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Geeignet für |
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Fazit | BEKOM liefert Architektur und Implementierung. Der Betrieb erfolgt wahlweise BEKOM-managed oder durch Ihre eigene Administration – Sie behalten die Kontrolle über Standort und Hardware. | Die Open-Source-Basis sichert Portabilität durch standardisierte Formate. Ein späterer Wechsel zu On-Premise oder anderen Anbietern bleibt möglich – ohne Herstellerabhängigkeit. | BEKOM OPEN PRO Infrastruktur unterstützt Hybrid durch offene Standards und konsistente Technologien. Sie können beide Umgebungen mit denselben Prozessen verwalten. |
Drei Wege zum Einstieg: Von Komponentenaustausch bis Vollmodernisierung
BEKOM OPEN PRO Infrastruktur bietet drei Wege zum Einstieg – von taktischem Komponentenaustausch bis zur strategischen Transformation. Jeder Weg lässt sich eigenständig gehen oder als Vorbereitung für den nächsten Schritt nutzen.
Drei Reifegrade strukturieren den Pfad: punktuelle Komponenten-Ablöse, konsolidierte Plattform-Basis und durchgängige Modernisierung – jeder Reifegrad mit eigenem Umfang, eigener Zielgruppe und eigenem Wirkungsbereich.
Level 1: Komponenten austauschen
Einzelne Closed-Source-Komponenten durch Open-Source-Alternativen ersetzen. Ihre Architektur bleibt erhalten, und Sie reduzieren Lizenzkosten durch lokale Änderungen – ohne Gesamtmigration der Plattform.
Typische Komponenten-Austausche:
Hypervisor-Ersatz — Proxmox VE oder XCP-ng statt VMware vSphere; modulare Lizenzmodelle werden durch Open-Source-Stacks ersetzt.
Storage-Konsolidierung — Ceph oder ZFS statt Closed-Source-SAN-Systeme; herstellereigene Storage-Protokolle entfallen, Daten bleiben in offenen Formaten.
Container-Runtime — Docker oder Podman statt kostenpflichtiger Container-Lösungen; Standard-Container-Formate ohne Lizenz-Knoten.
Backup und Replikation — Open-Source-Backup-Lösungen statt herstellereigener Bundles; Wahlfreiheit bei Backup-Zielen und Aufbewahrungs-Strategien.
Sie reduzieren Ihre Infrastrukturkosten strukturell, werden unabhängig von Lizenzmodellen und erzielen kurzfristige Erfolge ohne Gesamtmigration. Geeignet für Unternehmen mit akutem Lizenzdruck, für Teams mit Linux-Grundkenntnissen, für Projekte mit begrenztem Budget und für Organisationen, die schrittweise Unabhängigkeit aufbauen. Detail-Vertiefung: → Virtualisierungslösungen – Auswahl- und Betriebsprinzipien, HA-Konzepte, Proxmox vs. XCP-ng.
Level 2: Infrastruktur-Basis konsolidieren
Eine durchgängige IT-Plattform mit Open-Source-Komponenten aufbauen: Virtualisierung, Storage und Netzwerk als integrierte Basis statt isolierter Werkzeuge.
Kernkomponenten der konsolidierten Plattform:
Virtualisierung — KVM-basiert über Proxmox VE oder oVirt; ein gemeinsamer Hypervisor-Stack ersetzt parallele Lösungen.
Storage — Ceph für verteilten Block- und Object-Storage, ZFS für lokale Pools; beide mit offenen Datenformaten und dokumentierten Schnittstellen.
Netzwerk — Open vSwitch, Standard-Routing und Firewall-Regeln; ohne proprietäre Konfigurations-Sprachen oder herstellerspezifische Controller-Bindung.
Management — Standardisierte Administrations-Tools und offene Schnittstellen; Automatisierung bleibt anschlussfähig an bestehende Werkzeuge.
Sie erhalten eine einheitliche Basis für alle IT-Systeme, reduzieren Komplexität durch Konsolidierung, profitieren von besserer Skalierbarkeit und planen Kosten ohne Lizenzsprünge. Geeignet für mittelständische Unternehmen mit gewachsener, heterogener Infrastruktur, für IT-Teams, die Standardisierung und Automatisierung priorisieren, und für Organisationen mit Wachstum, die eine skalierbare Basis benötigen. Detail-Vertiefung: → Storage & Datenplattform (Resilienz, Backup/Recovery, Ceph vs. ZFS) und → Proxmox Backup Server.
Level 3: Vollständige Infrastruktur-Modernisierung
Transformation der gesamten IT-Infrastruktur auf eine moderne Open-Source-Plattform. Server, Storage, Virtualisierung, Container und Automatisierung – durchgängig modernisiert auf offenen Standards.
Technologie-Bausteine der Vollmodernisierung:
Virtualisierung — KVM-basiert über Proxmox, oVirt oder OpenStack; wahlweise einfach bis großtechnisch skalierbar, je nach Plattform-Reifegrad.
Storage — Ceph für verteilten Storage, ZFS für lokale Pools; ergänzbar um Object-Storage und definierte Snapshot-Strategien.
Container — Docker, Podman, Kubernetes oder leichtgewichtige Alternativen wie Docker Swarm; passend zum Reifegrad der Anwendungen ausgewählt.
Automatisierung — Anforderungsgerechte Lösungen für automatisierte Bereitstellung; von Skripten bis zu vollständigem Konfigurations-Management.
Sie werden vollständig unabhängig von Closed-Source-Infrastruktur-Herstellern, nutzen Cloud-native Muster auch On-Premise, planen Generationen-übergreifend und behalten strategische Kontrolle über Ihre Infrastruktur-Basis. Geeignet für Unternehmen mit langfristiger Open-Source-Strategie, für Familienunternehmen mit Generationen-übergreifenden Investitionen und für Teams mit anspruchsvollen Automatisierungs- und Skalierungsanforderungen. Detail-Vertiefung: → Container & Orchestrierung und → IaC & Automatisierung.
Bedarfsgerecht statt Komplettsystem: 80/20-Logik gegen ungenutzte Software
Infrastruktur-Komplettsysteme liefern Hunderte Features – Sie nutzen einen Bruchteil. Der Rest ist ungenutzte Software: bezahlte, aber ungenutzte Funktionen. Das erhöht Kosten, Komplexität und Risiken.
Vier Bausteine machen den Unterschied zu Komplettsystemen: das 80/20-Prinzip mit klaren Vorteilen, die freie Komponenten-Wahl statt Bundle-Zwang, eine schrittweise Transformation und eine transparente Kostenstruktur ohne versteckte Positionen.
Das 80/20-Prinzip: Fokus statt Featurefülle
BEKOM OPEN PRO Infrastruktur fokussiert auf die 20 % der Features, die 80 % Ihrer Anforderungen abdecken. Kein Ballast, keine ungenutzten Module – nur produktive Infrastruktur.
Vorteile des bedarfsgerechten Ansatzes:
Niedrigere Kosten — Sie zahlen nur für das, was Sie nutzen; keine Bundle-Zwänge, keine Mit-Lizenzierung ungenutzter Module.
Reduziertes Management — Weniger Komponenten bedeuten weniger Komplexität im Betrieb, weniger Schnittstellen und weniger gegenseitige Abhängigkeiten.
Schnellere Einarbeitung — Fokussierte Dokumentation für genau die genutzten Komponenten; keine überladenen Feature-Sets im Wissens-Aufbau.
Stabilere Updates — Weniger Code-Pfade bedeuten geringere Fehlerwahrscheinlichkeit; Tests und Rollbacks beschränken sich auf den tatsächlich aktiven Funktionsumfang.
Aus diesen vier Bausteinen ergibt sich der konkrete Unterschied zu Komplettsystemen – Plattformen mit Hunderten Features, von denen nur ein Bruchteil produktiv genutzt wird.
Komponenten-Wahl statt Bundle-Zwang
Klassische Infrastruktur-Komplettsysteme bündeln VM-Management, Storage-Clustering, Netzwerk-Virtualisierung, Backup, System-Kontrolle, Disaster Recovery, Cloud-Anbindung, Kubernetes-Integration und mehr – in einem einzigen Paket. Sie zahlen für alles, nutzen aber typischerweise 20–30 %.
Komponenten-Wahl in der Praxis:
Virtualisierung — Ja, als Basis-Baustein für die meisten Setups; tragende Säule jeder modernen Infrastruktur-Plattform.
Storage-Clustering — Wenn die Verfügbarkeits- und Skalierungs-Anforderungen es rechtfertigen; sonst genügen lokale Pools oder klassische Storage-Systeme.
Kubernetes — Nur wenn Container-Orchestrierung tatsächlich Teil der Anwendungs-Architektur ist; sonst sind leichtgewichtige Alternativen wirtschaftlicher.
System-Kontrolle — Ja, aber mit offenen Werkzeugen, die auch für andere IT-Systeme nutzbar sind; kein Lock-in über die Monitoring-Schicht.
Sie wählen die Komponenten, die Sie brauchen – keine Verpflichtung zum Komplettsystem, keine ungenutzte Software, keine Mit-Bezahlung von Modulen außerhalb des produktiven Einsatzes.
Transformation in Schritten
Die Plattform wächst mit dem Bedarf. Statt eines einmaligen, großen Wurfs wird in nachvollziehbaren Schritten aufgebaut – jeder Schritt basiert auf offenen Standards und bleibt eigenständig nutzbar.
Drei Schritte zur produktiven Infrastruktur:
Schritt 1 – Virtualisierung und Storage — Start mit den beiden tragenden Säulen jeder modernen Infrastruktur; auf dieser Basis lassen sich alle weiteren Komponenten anschließen.
Schritt 2 – Container-Unterstützung — Ergänzung um anforderungsgerechte Container-Lösungen, von leichtgewichtig (Podman, Docker) bis zur vollständigen Orchestrierung (Kubernetes).
Schritt 3 – Automatisierung — Hinzufügen einer Automatisierungs-Schicht, sobald Skalierung, Wiederholbarkeit und Konfigurations-Management an Bedeutung gewinnen.
Übergreifend – Offene Standards — Jeder Schritt bleibt portabel, jeder Schritt ist eigenständig nutzbar; ohne Verpflichtung, alle Schritte zu gehen, und ohne ungenutzte Software im Zielbild.
So entsteht eine Plattform ohne ungenutzte Software – und ohne Vorab-Festlegung auf das Maximum.
Transparente Kostenstruktur
Drei Kostenkategorien ohne Überraschungen – getrennt, klar bezeichnet, vorab kalkulierbar. Hersteller-Entscheidungen oder Lizenzmodell-Änderungen können die Kostenstruktur nicht aus der Spur bringen.
Drei Kategorien der Kostenstruktur:
Hardware-Kosten (nur On-Premise) — Server, Storage und Netzwerk-Komponenten als einmalige Investition mit kalkulierbarer Abschreibung; im Cloud-Modell entfallen die Hardware-Positionen vollständig.
Betriebskosten — Support und Services gestaffelt nach SLA, optional Managed Services für Bereiche ohne eigene Expertise; linear skalierbar – mehr Infrastruktur bedeutet proportional mehr Betriebsaufwand.
Keine versteckten Kosten — Keine Lizenzkosten für die Software, keine Core-Aufschläge beim Wachstum, keine Feature-Add-ons für genutzte Funktionen, keine Bundle-Zwänge für Module außerhalb des Bedarfs.
Budgetplanung — Alle Kosten sind im Voraus kalkulierbar; keine Überraschungen durch Hersteller-Entscheidungen oder Lizenzmodell-Änderungen.
So bleibt die Kostenstruktur planbar und über mehrere Geschäftsjahre vergleichbar – Grundlage für strategische IT-Investitions-Entscheidungen ohne Lizenzmodell-Risiko.
So macht BEKOM OPEN PRO Infrastruktur enterprise-fähig
Open Source ist frei verfügbar – aber Enterprise-Einsatz erfordert strukturierte Prozesse, Sicherheits-Optimierung, Lebenszyklus-Management und dokumentierte Betriebsmodelle. BEKOM macht Open Source Infrastruktur produktionsreif.
Der Unterschied wird in der Praxis deutlich: Eine Standard-Proxmox-Installation kommt oft mit Standard-Passwörtern, ohne durchdachte Firewall-Regeln, mit Root-SSH-Zugang und ohne klare Update-Strategie. BEKOM OPEN PRO Infrastruktur bringt dagegen abgesicherte Konfiguration, Netzwerk-Segmentierung und Role-Based Access Control mit. Kuratierte Updates, durchgängige System-Kontrolle und Betriebshandbücher ergänzen das Bild – aus der gleichen technischen Basis wird so ein im Managed Service betriebenes, enterprise-taugliches System.
Vier Bausteine machen den Unterschied: kontrollierter Lebenszyklus, abgesicherte Standard-Konfiguration mit Zugriffsschutz, durchgängige System-Kontrolle mit Dokumentation und klar definierte Verantwortlichkeiten mit Change Management.
Lebenszyklus & Updates
Open-Source-Projekte entwickeln sich schnell; neue Versionen erscheinen häufig. Nicht jedes Update ist jedoch für den produktiven Einsatz geeignet – BEKOM macht Updates kontrolliert statt automatisch.
Bausteine eines kontrollierten Lebenszyklus:
Kuratierte Upstream-Updates — BEKOM wählt Updates aus den Open-Source-Projekten und filtert Versions-Sprünge, die im produktiven Einsatz nicht stabil sind.
Tests in Referenz-Umgebungen — vor dem Rollout in die Kunden-Umgebung läuft jedes Update in einer Referenz-Umgebung mit vergleichbaren Lastprofilen.
Rollback-fähige Update-Prozesse — jede Update-Runde ist umkehrbar; Snapshots, Konfigurations-Sicherungen und definierte Rückfall-Pfade sind Standard.
Dokumentierte Change-Protokolle — Updates erfolgen in definierten Wartungsfenstern mit Change-Eintrag, Auswirkung und Freigabe-Spur – nicht automatisch und nicht ohne vorherige Prüfung.
So bleibt Ihre Infrastruktur aktuell, ohne Stabilität zu riskieren – Versionen, Tests und Wartungsfenster sind nachvollziehbar dokumentiert.
Sicherheits-Optimierung & Zugriffsschutz
Standard-Installationen von Open-Source-Software sind oft auf Flexibilität ausgerichtet – nicht auf Sicherheit. BEKOM dreht den Schwerpunkt um und liefert eine Infrastruktur, die offen und betriebssicher zugleich ist.
Bausteine der Sicherheits-Optimierung:
Minimale Installations-Footprints — nur die Komponenten, die produktiv benötigt werden, sind im Betriebsumfang; reduzierte Angriffsfläche statt Standard-Bundle.
Sichere Standard-Konfigurationen — gehärtete Voreinstellungen, keine Standard-Passwörter, kein Root-SSH-Zugang; orientiert an CIS Benchmarks und BSI-Empfehlungen.
Netzwerk-Segmentierung und Firewall-Regeln — Management-, Storage- und Anwendungs-Netze sind getrennt; Firewall-Regeln und verschlüsselte Kommunikation sind Standard, nicht Option.
Role-Based Access Control (RBAC) — granulare Rechte für Administratoren und Dienste; jeder Zugriff wird protokolliert und ist nachvollziehbar.
So entsteht eine Infrastruktur, die sowohl offen als auch betriebssicher ist. Vertiefend: → BEKOM OPEN PRO Security – Netzwerksicherheit, Firewall und VPN mit Open Source.
System-Kontrolle & Dokumentation
„Sie können nicht betreiben, was Sie nicht messen" – im Enterprise-Betrieb gilt das umso mehr. Durchgängige System-Kontrolle und nachvollziehbare Dokumentation sorgen dafür, dass der Betrieb auch über mehrere Generationen von Administratoren stabil bleibt.
Bausteine der Transparenz im Betrieb:
Metriken-Sammlung für Server, Storage und Netzwerk — Kennzahlen wie Auslastung, Latenz und Fehlerquote werden kontinuierlich erfasst und langfristig vorgehalten.
Log-Aggregation und Alerting — zentrale Fehleranalyse über System-Grenzen hinweg; bei kritischen Schwellwerten erfolgt automatische Benachrichtigung.
Dashboards für Transparenz — Betriebs-Ansichten für Administratoren, Fach-Ansichten für Verantwortliche; ein gemeinsamer Datenstand statt isolierter Werkzeuge.
Architektur-Dokumentation und Betriebshandbücher — Standard-Operationen von Backup und Recovery über Updates bis zur Skalierung; Fehlerbehebung-Guides und klare Support-Kontakte.
BEKOM implementiert die System-Kontrolle mit enterprise-bewährten Open-Source-Komponenten und stellt sicher, dass strukturierte Einarbeitung neuer Team-Mitglieder und nachvollziehbarer Wissenstransfer dokumentiert sind. Den operativen Betrieb von Monitoring, Logging und Automation beschreibt → BEKOM OPEN PRO Operations.
Verantwortlichkeiten & Change Management
Enterprise-Betrieb lebt von klaren Verantwortlichkeiten – zwischen internen Teams, externen Dienstleistern und Eskalations-Pfaden. BEKOM definiert diese Verantwortlichkeiten gemeinsam mit Ihnen und dokumentiert sie nachvollziehbar.
Bausteine der Verantwortungs-Klärung (RACI-Modell):
Responsible — operativ verantwortlich — wer eine Aufgabe umsetzt; bei BEKOM OPEN PRO Infrastruktur typischerweise das BEKOM-Betriebsteam oder das interne Administrations-Team, je nach Verantwortungsverteilung.
Accountable — rechenschaftspflichtig — wer für das Ergebnis einsteht; pro Aufgabe gibt es genau eine rechenschaftspflichtige Person oder Rolle, ohne Mehrfach-Belegung.
Consulted — vor Entscheidungen zu hören — Fach-Bereiche bei Architektur-Änderungen, Sicherheits-Verantwortliche bei Konfigurations-Änderungen, Eigentümer-Funktionen bei strategischen Schritten.
Informed — nach Entscheidungen zu informieren — Geschäftsführung bei Major-Releases, Compliance-Funktionen bei regulatorisch relevanten Änderungen, angrenzende Teams bei Wartungsfenstern.
Change Management ist Teil dieser Klärung: jede Änderung läuft über einen dokumentierten Pfad mit Auswirkung, Freigabe und Rückfall-Option. Das Ergebnis: keine Unklarheiten bei Inzidenzen und keine Lücken zwischen Ihren internen Teams und dem BEKOM-Support.
Entscheidungsmatrix: Wann Open Source Infrastruktur besonders sinnvoll ist
Open Source Infrastruktur ist kein Dogma. Die Entscheidung hängt von Ihren Anforderungen, Prioritäten und Rahmenbedingungen ab. Wann passt Open Source Infrastruktur? Wann kann Closed Source sinnvoll bleiben? Die Entscheidung ist nicht binär – viele Unternehmen kombinieren Open Source Infrastruktur (Basis) mit Closed-Source-Lösungen (spezialisierte Anwendungen). BEKOM unterstützt Hybrid-Architekturen mit Fokus auf Portabilität und Exit-Fähigkeit.
| Aspekt | Szenario 1: Open Source Infrastruktur | Szenario 2: Closed Source Infrastruktur |
|---|---|---|
Merkmale | Sie wollen langfristige Unabhängigkeit von Anbietern, haben oder bauen interne IT-Expertise auf (Linux-Administration, Netzwerk-Kenntnisse), benötigen vollständige Kontrolle (Root-Zugriff, Quellcode-Einblick, Konfigurationsfreiheit), wollen Kosten langfristig planbar halten (Betrieb statt Lizenzen), priorisieren Exit-Fähigkeit (portabel, keine Closed-Source-Formate) oder setzen auf Standardisierung mit offenen Standards. | Sie wünschen minimalen operativen Aufwand (vollständig gemanagt, kein eigenes Team), benötigen spezielle Branchen-Features (Compliance-Module, zertifizierte Workflows), haben keine interne IT-Expertise und wollen sie nicht aufbauen oder akzeptieren Hersteller-Support-Abhängigkeit (Single Point of Accountability). |
Empfohlener Ansatz | BEKOM OPEN PRO Infrastruktur – Open-Source-Basis mit strukturiertem Betrieb, kuratierten Updates und durchgängiger System-Kontrolle. Sie betreiben die Infrastruktur On-Premise, in der Cloud oder hybrid. | Vollständig gemanagte Closed-Source-Lösung mit Hersteller-Support und optionalen Compliance-Modulen. Kein eigener Infrastruktur-Betrieb nötig. |
Vorteil | Unabhängigkeit von Hersteller-Roadmaps, keine Lizenzkosten, volle Kontrolle über Absicherung und Konfiguration, Portabilität und Exit-Fähigkeit. | Geringer Betriebsaufwand, Single Point of Accountability, spezialisierte Branchen-Features ohne Eigenentwicklung. |
Trade-off | Eigenes oder gemanagtes Betriebsteam nötig; Aufbau oder Zukauf von Linux- und Netzwerk-Kompetenz. Bei Managed-Betrieb reduzieren Sie den operativen Aufwand. | Abhängigkeit vom Hersteller, Lizenzkosten und -bindung, geringere Portabilität. |
Vorgehensmodell: Von der Analyse zur produktiven Infrastruktur
Migration zu BEKOM OPEN PRO Infrastruktur folgt einem strukturierten Prozess – von der Analyse Ihrer Ausgangslage bis zum produktiven Betrieb.
Analyse
Ziel: Dokumentierte Ausgangslage mit Handlungsempfehlungen.
Aktivitäten: Wir analysieren Ihre bestehenden IT-Systeme (Virtualisierung, Storage, Netzwerk), erfassen aktuelle Kapazitäten (CPU, RAM, Storage, Netzwerk), identifizieren Abhängigkeiten zwischen Anwendungen, bewerten Ihre aktuellen Lizenzkosten und schätzen Ihre internen IT-Kenntnisse ein.
Ergebnis: Analyse-Report mit Ist-Analyse, Handlungsempfehlungen und grober Kostenschätzung.
Zielbild
Ziel: Architektur-Architekturplan mit Roadmap.
Aktivitäten: Wir definieren die Ziel-Architektur (Server, Storage, Netzwerk), wählen das Betriebsmodell (On-Premise, Cloud, Hybrid), legen den Einstiegsweg fest (Level 1, 2 oder 3), priorisieren schnelle Erfolge und strategische Schritte und definieren Erfolgskriterien.
Ergebnis: Architektur-Dokumentation, Roadmap, detaillierte Kostenkalkulation.
Pilot
Ziel: Validierte Architektur, geschultes Team.
Aktivitäten: Wir bauen einen Pilot-Cluster auf (Test-Umgebung), migrieren ausgewählte, unkritische Anwendungen, implementieren System-Kontrolle, Backup und Dokumentation, schulen Ihr Team praxisnah und validieren die Architektur unter Last.
Ergebnis: Funktionsfähiger Pilot-Cluster, validierte Prozesse, geschultes Team.
Rollout
Ziel: Alle IT-Systeme auf BEKOM OPEN PRO Infrastruktur.
Aktivitäten: Wir migrieren in definierten Stufen (nach Priorität, Risiko, Abhängigkeiten), erstellen Rollback-Pläne für kritische IT-Systeme, betreiben alte und neue Infrastruktur parallel während der Übergangsphase, testen und nehmen nach jeder Stufe ab und legen die alte Infrastruktur nach erfolgreicher Migration final still.
Ergebnis: Vollständige Migration auf BEKOM OPEN PRO Infrastruktur.
Betrieb
Ziel: Stabile Infrastruktur mit strukturiertem Betrieb.
Aktivitäten: Wir führen regelmäßige Updates und Patches durch, überwachen kontinuierlich Systeme mit Alerting, reagieren auf Inzidenzen bei Störungen, planen Kapazitäten und skalieren bei Bedarf, führen Security-Audits und Sicherheits-Validierungen durch und schulen Ihr Team regelmäßig. → BEKOM MANAGED Infrastructure für den dauerhaften Betrieb
Ergebnis: Produktive, stabile Infrastruktur mit langfristiger Planbarkeit.
Häufige Fragen zu BEKOM OPEN PRO Infrastruktur
Kann ich BEKOM OPEN PRO Infrastruktur On-Premise nutzen?
Ja, On-Premise ist eines der drei Betriebsmodelle. Sie betreiben die Infrastruktur auf eigener Hardware – im Serverraum oder bei Colocation-Anbietern. BEKOM liefert Architektur und Implementierung; der Betrieb erfolgt wahlweise BEKOM-managed oder durch Ihre eigene Administration. Sie behalten vollständige Kontrolle über Hardware, Standort und physische Zugriffe. On-Premise eignet sich besonders für strenge Datenlokalisierung oder regulatorische Vorgaben zur physischen Datenhaltung.
Funktioniert BEKOM OPEN PRO auch in der Cloud?
Ja, aus deutschen Rechenzentren verfügbar. Wahlweise BEKOM-managed oder durch Sie selbst verwaltet. Beim Managed-Betrieb reduzieren Sie operativen Aufwand und Investitionskosten – ohne Hardware-Einkauf und Betrieb der Basis-Infrastruktur. Technologisch bleiben Sie unabhängig; die IT-Plattform basiert auf Open Source. Ein späterer Wechsel zu On-Premise oder anderen Cloud-Anbietern bleibt möglich.
Was ist ein Hybrid-Betriebsmodell?
Hybrid kombiniert On-Premise und Cloud: Kritische IT-Systeme und sensible Daten bleiben On-Premise; ergänzende Anwendungen oder Burst-Kapazitäten laufen in der Cloud. Sie erhalten Flexibilität bei Schutzklassen, Disaster Recovery über Standorte und schrittweiser Migration. BEKOM OPEN PRO Infrastruktur unterstützt Hybrid durch offene Standards; beide Umgebungen lassen sich mit denselben Prozessen verwalten.
Kann ich später zwischen On-Premise und Cloud wechseln?
Ja. Die IT-Plattform basiert auf Open-Source-Komponenten und offenen Standards; VMs, Container und Storage-Daten sind portabel. Ein Wechsel erfordert Migration, aber keine grundlegende Neuarchitektur. Anwendungen bleiben weitgehend unverändert; Sie verschieben sie zwischen Umgebungen, ohne sie neu zu entwickeln. Diese Portabilität schützt vor Herstellerabhängigkeit und hält Infrastruktur-Entscheidungen langfristig flexibel.
Wie unterscheiden sich die Kosten von Closed-Source-Lösungen?
Closed-Source verlangt Lizenzkosten (pro Core/Socket), Wartungsverträge (18–25 % jährlich) und Bundle-Zwang. Bei BEKOM OPEN PRO Infrastruktur zahlen Sie nur Betriebskosten (Hardware, Support, Services) – linear skalierbar, modular. Kostenvorteil durch wegfallende Lizenzkosten und langfristige Planbarkeit. Details im Abschnitt „Kostenstruktur“ oben; individuelle Kalkulation im Infrastruktur-Strategiegespräch.
Wie ist der Support für BEKOM OPEN PRO Infrastruktur geregelt?
BEKOM bietet gestaffelten Support: Community (ohne SLA), Business (Reaktionszeiten, E-Mail/Ticket, Geschäftszeiten) und Enterprise (24/7, dedizierte Ansprechpartner). Der Umfang umfasst Fehlerbehebung, Konfigurationshilfe, Security-Patches, Update-Unterstützung und Eskalation zu Upstream-Projekten. Support ist nicht herstellergebunden – Open Source kann von Dritten supportet werden.
Wie sicher ist Open Source Infrastruktur?
Sicherheit hängt von Absicherung, Betrieb und System-Kontrolle ab – nicht vom Lizenzmodell. BEKOM sichert alle Komponenten nach bewährten Verfahren ab (CIS Benchmarks, BSI-Empfehlungen): Netzwerk-Segmentierung, verschlüsselte Kommunikation, Role-Based Access Control und regelmäßige Security-Audits. Open Source bietet zusätzlich Transparenz: Der Quellcode ist einsehbar; es gibt keine Hintertüren oder versteckte Telemetrie. Sie behalten volle Kontrolle über Absicherung und Konfiguration.
Wie lange dauert eine Migration zu BEKOM OPEN PRO Infrastruktur?
Die Dauer hängt von Anzahl und Komplexität der IT-Systeme, Abhängigkeiten und verfügbaren Migrationsfenstern ab. Ein Pilot erfolgt in wenigen Wochen; der vollständige Rollout läuft phasenweise von der Analyse bis zum produktiven Betrieb. Kritische Systeme werden mit besonderer Sorgfalt migriert – Stabilität geht vor Geschwindigkeit. Stufenweise Migration mit Parallel-Betrieb minimiert Risiken.
Welche Kenntnisse benötigen wir intern für Open Source Infrastruktur?
Hilfreich sind Kenntnisse in Linux-Administration, Virtualisierung (KVM), Storage-Konzepten, Netzwerk (VLANs, Routing, Firewalls) und Scripting (Bash, Python) für Linux-Umgebungen. Sie müssen nicht alles intern abdecken: BEKOM bietet Managed Services; Open-Source-Dokumentation, Training und Wissenstransfer sind Teil des Angebots.
Ist BEKOM OPEN PRO Infrastruktur für kleine Unternehmen geeignet?
Ja, besonders bei gezieltem Komponentenaustausch (Level 1). Kleine Unternehmen profitieren von reduzierten Lizenzkosten und Unabhängigkeit von Hersteller-Roadmaps. Managed Services reduzieren die Komplexität. Schnelle Erfolge ohne Gesamtmigration sind möglich: z. B. Proxmox VE statt VMware, Ceph/ZFS statt SAN. Für begrenzte IT-Ressourcen empfehlen wir Cloud-Betrieb oder Managed Services. Siehe auch die Zielgruppen-Perspektive unter BEKOM Cloud für kleine Unternehmen.
Weitere Szenarien
BEKOM OPEN PRO umfasst mehrere Technologiebereiche – jeder mit eigenem Open-Source-Ansatz:
Open Source Security
IAM, Secrets und Security-Monitoring auf Open Source.
Open Source Applications
Collaboration bis ERP auf Open-Source-Basis.
Open Source Operations
Monitoring, Logging und Automation – technologieoffen.
MANAGED Infrastruktur
Betrieb von Server, Speicher und Netzwerk mit SLAs.
MANAGED Plattformen
Datenbanken und Plattformen mit klaren SLAs.
Cloud für den Mittelstand
Strategische Cloud mit Compliance-Fokus.
Nächster Schritt: Infrastruktur-Strategiegespräch vereinbaren
Das Strategiegespräch liefert eine strukturierte Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Infrastruktur-Landschaft (Hypervisor, Storage, Container, Netzwerk), einen Überblick über VMware-Lizenz-Abhängigkeiten und Migrationspfade sowie eine Empfehlung zur Service-Architektur. Das Service-Design-Dokument hält Reaktionszeiten, Eskalationswege und die Verantwortungsverteilung zwischen Ihrer IT und BEKOM transparent fest – als Grundlage für Klarheit über Ist-Zustand und Umsetzungsschritte.
Die Entscheidung für eine Infrastruktur-Basis ist strategisch. Sie prägt Ihre IT-Landschaft für Jahre. Und sie sollte auf einer belastbaren Analyse basieren – nicht auf Annahmen.
Ausgangslage analysieren
In einem Infrastruktur-Strategiegespräch analysieren wir gemeinsam Ihre Ausgangslage. Welche IT-Systeme betreiben Sie heute? Wo bestehen Herausforderungen? Welche Anforderungen bringen Compliance, Skalierung oder Generationen-Übergang mit sich? Und welche Optionen haben Sie – On-Premise, Cloud, Hybrid?
Optionen bewerten
Sie schildern Ihre Ausgangslage. Wir stellen Verständnisfragen zu Anforderungen und Constraints. Gemeinsam bewerten wir Optionen – On-Premise vs. Cloud vs. Hybrid.
Entscheidungsgrundlage erhalten
Nach dem Gespräch haben Sie eine fundierte Einschätzung: Ist BEKOM OPEN PRO Infrastruktur der richtige Ansatz für Sie? Mit welchem Aufwand und Nutzen können Sie rechnen? Und welche kurzfristigen Erfolge sind realistisch?