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Kubernetes · Podman · containerd

BEKOM OPEN PROContainer-InfrastrukturKubernetes, Podman, containerd

Container-Infrastruktur mit Open Source: Kubernetes, Podman und containerd im Vergleich. Orchestrierungskonzepte, Skalierung und Betriebsprinzipien.

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Container-Technologien
Orchestrierung
Skalierung
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Container-Infrastruktur

Container als Infrastruktur-Entscheidung

Container sind in den letzten Jahren zum dominierenden Bereitstellungsmodell für moderne Anwendungen geworden. Sie kapseln Anwendung und Abhängigkeiten in einer portablen Einheit, lassen sich konsistent zwischen Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen bewegen und sind Grundlage für skalierbare Architekturen. Für mittelständische Unternehmen stellt sich weniger die Frage, ob Container eingesetzt werden, sondern wie die Infrastruktur gestaltet sein muss, um strukturierten Betrieb zu ermöglichen.

Container-Orchestrierung ist geschäftskritisch für digitale Geschäftsprozesse, da moderne Anwendungsarchitekturen auf Container-Plattformen aufbauen. Die Verfügbarkeit der Orchestrierungs-Infrastruktur ist Betriebsvoraussetzung für skalierbare Anwendungen und standortübergreifende Service-Deployments. → BEKOM OPEN PRO Infrastructure

Warum Container-Infrastruktur strategisch wird

Die Entscheidung für eine Container-Plattform ist strategischer Natur, weil sie Auswirkungen auf Entwicklungs-, Betriebs- und Architektur-Entscheidungen der nächsten Jahre hat. Ein gewähltes Orchestrierungs-Konzept prägt, wie Anwendungen gebaut, betrieben und skaliert werden.

Strategische Dimensionen:

  • Entwicklungs-Produktivität: Container-Infrastruktur beeinflusst, wie schnell neue Anwendungen produktiv werden und wie konsistent die Umgebungen sind
  • Betriebs-Komplexität: Kubernetes bietet hohe Flexibilität, verlangt aber entsprechendes Know-how; einfachere Alternativen reichen für viele Szenarien aus
  • Portabilität: Offene Standards (OCI-konforme Container, Kubernetes-APIs) sichern Migrationsfähigkeit zwischen On-Premise, Cloud und Hybrid
  • Fachkräfte-Verfügbarkeit: Kubernetes-Kenntnisse sind am Arbeitsmarkt verbreitet, was Personalfragen vereinfacht

Für IT-Leitung und Entwicklungsteams bedeutet das: Die Container-Entscheidung ist kein reines Infrastruktur-Thema, sondern ein Architekturentscheid mit langer Wirkung.

Was BEKOM OPEN PRO Container umfasst

BEKOM OPEN PRO Infrastructure betrachtet Container-Infrastruktur technologie-neutral. Die Kernaussage: Nicht jede Anwendung braucht Kubernetes, und nicht jede Organisation braucht die volle Kubernetes-Komplexität. Die richtige Wahl hängt von Workload-Charakteristik, Team-Skills und Skalierungsanforderungen ab.

Inhaltlicher Scope:

  • Technologische Einordnung von Kubernetes, Podman, containerd und K3s als Alternativen für unterschiedliche Einsatzprofile
  • Orchestrierungs-Konzepte: Wann braucht es einen Cluster, wann reichen einfachere Lösungen?
  • Betriebsprinzipien für produktiven Einsatz (High Availability, Update-Strategien, Härtung)
  • Architektur-Empfehlungen für On-Premise, Cloud und Hybrid-Szenarien

BEKOM unterstützt Unternehmen bei der Auswahl der passenden Container-Technologie – ohne Überengineering, aber mit strukturierter Betriebsperspektive.

Technologien

Container-Technologien im Überblick

Die Container-Landschaft besteht aus mehreren, teils ergänzenden Technologie-Schichten. Die Unterscheidung zwischen Container-Runtime, Orchestrierung und Developer-Tools hilft bei der bewussten Auswahl.

Kubernetes als Orchestrierungsstandard

Kubernetes hat sich in den letzten Jahren als De-facto-Standard für Container-Orchestrierung etabliert. Die Plattform bietet Feature-Tiefe, ein großes Ökosystem und breite Fachkräfte-Verfügbarkeit.

Charakteristika von Kubernetes:

Deklarative Konfiguration: YAML-Manifeste, Git-basierte Versionierung und GitOps-Integration als Grundlage reproduzierbarer Betriebsabläufe

Self-Healing und Skalierung: Automatisches Scheduling, horizontale Skalierung und Load-Balancing ohne manuellen Eingriff

Ökosystem: Operators, Service Mesh, Observability-Stacks und CI/CD-Integrationen für jeden produktiven Anwendungsfall

Distributionen: Vanilla Kubernetes (kubeadm), K3s für Edge und kleine Cluster, OpenShift als Enterprise-Plattform

Kubernetes ist die richtige Wahl, wenn das Szenario Skalierung, Multi-Team-Betrieb und hohe Verfügbarkeitsanforderungen erfordert. Für kleinere Szenarien ist der Overhead häufig nicht gerechtfertigt.

Podman als Docker-Alternative

Podman bietet eine Docker-kompatible Container-Engine ohne Daemon und ohne Root-Rechte. Für viele Einsatzfälle ist Podman die pragmatische Alternative zu Docker Desktop mit kommerziellen Lizenzbedingungen.

Einsatzprofil:

Entwickler-Workstations: Docker-kompatible CLI ohne Lizenzanforderungen von Docker Desktop

Einzelne Produktions-Hosts: Systemd-Integration, Rootless-Betrieb und Pod-Konzept für zusammengehörige Container

Edge- und IoT-Szenarien: Leichtgewichtig, keine Cluster-Anforderung an den Betrieb

CI/CD-Pipelines: OCI-kompatible Builds als Alternative zu Docker-basierten Buildern

Podman ersetzt Kubernetes nicht, sondern ergänzt das Szenario um eine schlanke Alternative für einzelne Hosts und Entwicklungsumgebungen.

containerd und OCI-Standards

containerd ist die Container-Runtime, die unter Kubernetes und anderen Orchestrierungen zum Einsatz kommt. Die OCI-Standards (Open Container Initiative) bilden das Fundament für Interoperabilität zwischen Container-Werkzeugen.

Wichtige Standards:

OCI Runtime Spec: Einheitliche Schnittstelle zur Container-Ausführung, unabhängig von der konkreten Engine

OCI Image Format: Portable Container-Images, austauschbar zwischen Docker, Podman, Kubernetes und anderen Werkzeugen

CRI (Container Runtime Interface): Schnittstelle zwischen Kubernetes und Runtime (containerd, CRI-O)

CNI (Container Network Interface): Pluggable Netzwerk-Lösungen wie Cilium, Calico und Flannel

Das Verständnis der Standards hilft bei der bewussten Komponentenauswahl – statt proprietärer Plattformen werden offene, austauschbare Bausteine genutzt.

Technologien

Betriebsprinzipien für Produktionseinsatz

Container-Infrastruktur im produktiven Einsatz unterscheidet sich fundamental von Entwicklungs-Setups. Drei Bereiche sind dabei entscheidend: Cluster-Architektur, Update- und Change-Management sowie Sicherheits-Härtung.

Cluster-Architektur und High Availability

Produktive Kubernetes-Cluster brauchen eine Architektur, die einzelne Knotenausfälle ohne Servicebeeinträchtigung verkraftet. Das erfordert strukturierte Cluster-Planung.

Architektur-Prinzipien:

Control-Plane-Redundanz: Mindestens drei etcd-Instanzen und API-Server in separaten Fehlerdomänen

Worker-Node-Dimensionierung: Ausreichend Kapazität für N-1-Betrieb bei Knotenausfällen

Netzwerk- und Storage-Abstraktion: CNI für Netzwerke, CSI für Persistent Volumes – ohne proprietäre Bindung

Monitoring und Alerting: Prometheus-basierte Stacks mit Alerting auf Cluster-Health-Metriken

Die Cluster-Größe orientiert sich am Workload: Drei Control-Plane-Knoten sind das Minimum; die Anzahl der Worker-Knoten richtet sich nach Last und gewünschter Redundanz.

Update- und Change-Management

Kubernetes-Cluster benötigen regelmäßige Updates – sowohl für Sicherheits-Patches als auch für Feature-Releases. Ein strukturierter Update-Prozess ist Pflicht.

Update-Disziplin:

Control-Plane-Updates: Rolling Updates der etcd- und API-Server-Komponenten ohne Cluster-Ausfall

Worker-Node-Updates: Cordon und Drain der Knoten, Workload-Migration, Kernel-Updates, Wiedereingliederung

Workload-Kompatibilität: Überprüfung der API-Versionen vor Kubernetes-Upgrades, Deprecation-Management

Rollback-Strategie: Snapshot des etcd-Zustands vor jedem größeren Update und dokumentierte Rückfallprozedur

Die Update-Frequenz orientiert sich am Release-Zyklus des gewählten Kubernetes-Distributions-Anbieters. Security-relevante Updates werden priorisiert.

Härtung und Sicherheit

Kubernetes-Cluster sind komplexe Angriffsflächen, wenn sie nicht strukturiert abgesichert werden. Härtungsmaßnahmen sind kein Add-on, sondern integraler Bestandteil des Cluster-Setups.

Härtungsmaßnahmen:

Role-Based Access Control (RBAC): Minimal notwendige Berechtigungen je Rolle, keine globalen Admin-Rechte für Standard-Workloads

Network Policies: Segmentierung zwischen Namespaces, explizites Erlauben statt pauschales Öffnen

Pod Security Standards: Restricted-Level für produktive Workloads, kein Privileged-Container ohne Notwendigkeit

Image-Scanning: Prüfung aller Images auf bekannte Schwachstellen vor Deployment, Supply-Chain-Hygiene

Secret-Management: Zentrale Verwaltung von Credentials und API-Keys, keine Klartextwerte in Manifesten

Audit-Logging: Alle API-Operationen werden protokolliert, Log-Daten an zentrales SIEM

Die Härtung wird im Betriebshandbuch dokumentiert und bei jeder Konfigurationsänderung nachgeführt.

Container-Infrastruktur

Betriebsmodelle: On-Premise, Cloud, Hybrid

Container-Infrastruktur funktioniert in allen drei Betriebsmodellen. Die Wahl hängt von vorhandener Infrastruktur, Skalierungsanforderungen und Compliance-Vorgaben ab.

On-Premise

Kubernetes-Cluster im eigenen Rechenzentrum. Hardware, Daten und Betrieb bleiben vollständig intern.

Vorteile:

  • Volle Kontrolle über Hardware, Netzwerk und Daten – maximale Souveränität
  • Vorhersehbare Kostenstruktur: Hardware-Investitionen mit klarem Abschreibungszyklus
  • Keine Egress-Gebühren für Datenverkehr zwischen Services
  • Datensouveränität: Compliance-Vereinfachung bei regulierten Branchen

Ideal für diese Szenarien:

  • Bestehende Rechenzentrums-Infrastruktur mit Storage- und Netzwerk-Basis
  • Workloads mit hohen Datenvolumina oder engen Latenz-Anforderungen
  • Branchen mit strengen Datenstandort-Vorgaben

On-Premise-Kubernetes ist für viele Mittelständler die wirtschaftlichste Option, erfordert aber Betriebskompetenz – hier unterstützt BEKOM durch Architektur-Beratung und Betriebsbegleitung.

Cloud

Kubernetes in BEKOM-Rechenzentren oder souveränen Cloud-Umgebungen. Hardware und physischer Betrieb liegen beim Anbieter.

Vorteile:

  • Keine Hardware-Investitionen, Kapital bleibt verfügbar
  • Schnelle Skalierung: Neue Worker-Knoten in Stunden statt Wochen
  • Professioneller Infrastruktur-Betrieb im Hintergrund
  • Deutsche und EU-Standorte: Datensouveränität ohne eigenes Rechenzentrum

Ideal für diese Szenarien:

  • Neue Container-Initiativen ohne bestehende Infrastruktur-Basis
  • Stark schwankender Ressourcenbedarf mit Spitzen und Tälern
  • Unternehmen, die Investitionen in Betriebsausgaben umwandeln möchten

Cloud-Container reduzieren operative Komplexität erheblich. Die Wahl eines souveränen Cloud-Partners ist entscheidend, damit Datenhoheit und Exit-Fähigkeit erhalten bleiben.

Hybrid

Kombination aus On-Premise und Cloud, verbunden über dedizierte Netzwerke. Workloads verteilen sich je nach Anforderung auf das passende Modell.

Vorteile:

  • Bestehende On-Premise-Ressourcen weiter nutzen, neue Workloads in der Cloud ergänzen
  • Kritische Daten lokal, elastische Workloads in der Cloud
  • Disaster-Recovery durch geografisch getrennte Zweitkopie
  • Schrittweiser Übergang ohne Big-Bang-Migration

Ideal für diese Szenarien:

  • Bestehende Landschaft mit Modernisierungsbedarf für neue Anwendungen
  • Entwicklungs- und Testumgebungen in der Cloud, Produktion On-Premise (oder umgekehrt)
  • Compliance-Anforderungen, die bestimmte Workloads zwingend lokal erfordern

Hybrid ist für viele Unternehmen der pragmatische Einstieg: bestehende Investitionen werden nicht abgeschrieben, Cloud-Vorteile werden gezielt für geeignete Workloads genutzt.

Kostentreiber bei Container-Orchestrierung im Eigenbetrieb

Container-Orchestrierung im Eigenbetrieb verursacht variable Aufwände durch die Komplexität der Plattform-Verwaltung. Kostentreiber sind Kubernetes-Cluster-Management, kontinuierliche Updates der Orchestrierungs-Software, Monitoring und Log-Aggregation über verteilte Container-Workloads sowie die Implementierung von Service-Mesh-Architekturen. Weitere Kostenstruktur-Faktoren entstehen durch spezialisierte Fachkräfte für Container-Plattformen, Disaster-Recovery-Konzepte für zustandslose Anwendungen und die Integration verschiedener Container-Registries. Assessment-Zyklen für Security-Updates und Orchestrierungs-Features erhöhen den operativen Aufwand zusätzlich. BEKOM OPEN PRO bietet planbare Betriebskosten durch eine Monatspauschale, die Container-Plattform-Betrieb, Orchestrierungs-Management und kontinuierliche Aktualisierung der Container-Infrastruktur umfasst.

Verwandte Themen: Container-Orchestrierung verbindet sich mit IaC & Automation für GitOps-Workflows und Virtualisierung & Compute für die zugrundeliegende Compute-Schicht; die operative Managed-Ebene zeigt Managed Kubernetes; für Hypervisor-Migrationen siehe das Szenario VMware-Exit.

Häufige Fragen zu Container-Orchestrierung

Brauche ich für Container-Einsatz zwangsläufig Kubernetes?

Nein. Kubernetes ist sinnvoll, wenn mehrere Teams parallel deployen, Workloads dynamisch skalieren müssen oder hohe Verfügbarkeit gefordert ist. Für einfachere Szenarien reicht Podman auf einzelnen Hosts oder K3s als leichtgewichtige Kubernetes-Variante. Die Entscheidung sollte sich an Workload-Komplexität und Team-Größe orientieren, nicht an Architektur-Trends. Ein Over-Engineering führt oft zu höherem Betriebsaufwand ohne proportionalen Nutzen.

Wie groß sollte ein produktiver Kubernetes-Cluster sein?

Ein produktionstauglicher Cluster benötigt mindestens drei Control-Plane-Knoten für Ausfallsicherheit und zwei bis drei Worker-Knoten als Startgröße. Typische Mittelstands-Cluster umfassen drei bis zehn Worker-Knoten. Die genaue Dimensionierung hängt vom Ressourcenbedarf der Workloads, gewünschten Redundanz-Eigenschaften und Zeichnungsreserven für Wartungsfenster ab. Die Cluster-Planung erfolgt im Architektur-Gespräch mit konkreter Bewertung der Anforderungen und Last-Profile.

Welche Kubernetes-Distribution ist die richtige?

Die Wahl hängt vom Einsatzszenario ab. Upstream-Kubernetes (kubeadm) bietet maximale Flexibilität, erfordert aber eigene Integrations-Arbeit. K3s ist leichtgewichtig und ideal für Edge-Einsätze oder kleinere Cluster. OpenShift bietet Enterprise-Features mit kommerziellem Support. Rancher und Talos Linux sind weitere etablierte Optionen. Die Entscheidung erfolgt anhand von Betriebsmodell, Support-Anforderungen und Fachkräfte-Verfügbarkeit im Team.

Kann ich Container zwischen On-Premise und Cloud verschieben?

Ja, das ist einer der Kernvorteile des Container-Paradigmas. OCI-konforme Images laufen auf allen Plattformen; Kubernetes-Manifeste sind zwischen Clustern weitgehend portabel. Einschränkungen entstehen bei plattformspezifischen Integrationen wie Load-Balancer, Storage-Klassen und Ingress-Controller, die jeweils angepasst werden müssen. Eine bewusste Architektur mit abstrahierten Komponenten (CSI, CNI, Ingress) erleichtert die Portabilität deutlich und reduziert den Anpassungsaufwand bei Workload-Verschiebungen zwischen unterschiedlichen Umgebungen.

Was kostet der Betrieb eines Kubernetes-Clusters?

Die Kostenstruktur umfasst drei Blöcke: Infrastruktur (Hardware oder Cloud-Ressourcen), optional Subscription-Support für die gewählte Distribution und operative Aufwände für Betrieb, Updates und Incident-Response. Open-Source-Kubernetes selbst hat keine Lizenzkosten; Enterprise-Distributionen wie OpenShift arbeiten mit Subscription-Modellen je Knoten. Die konkrete Kostenstruktur entsteht im Strategiegespräch auf Basis der gewählten Distribution, des Betriebsmodells und der gewünschten Verantwortungsaufteilung zwischen internem Team und BEKOM.

Wie wird ein Kubernetes-Cluster abgesichert?

Kubernetes-Sicherheit folgt dem Prinzip „Defense in Depth". RBAC begrenzt Berechtigungen auf notwendige Minima, Network Policies segmentieren Namespaces, Pod Security Standards verhindern privilegierte Container ohne explizite Freigabe, Image-Scanning erkennt bekannte Schwachstellen vor dem Deployment. Audit-Logging dokumentiert alle API-Operationen. Diese Maßnahmen werden als Setup-Standard konfiguriert, nicht als nachträgliche Ergänzung. Die konkrete Umsetzung wird im Security-Assessment vertieft und an die Compliance-Anforderungen der jeweiligen Branche angepasst.

Wie unterscheidet sich BEKOM OPEN PRO Container von BEKOM MANAGED Kubernetes?

BEKOM OPEN PRO Container adressiert die Technologie-Entscheidung und Architektur: Welche Distribution, welche Cluster-Struktur, welche Betriebsprinzipien und welche Integrationen? BEKOM MANAGED Kubernetes (Silo 10) übernimmt den operativen Betrieb: Cluster-Updates, Incident-Response, Kapazitätsmanagement und Monitoring. Die beiden Angebote ergänzen sich – viele Kunden nutzen OPEN PRO für die Architektur-Definition und MANAGED für den laufenden Betrieb der implementierten Umgebung über einen klaren SLA-Rahmen.

Welche Rolle spielen Helm, Operators und GitOps im Kubernetes-Betrieb?

Helm paketiert Kubernetes-Manifeste zu versionierten Charts und vereinfacht wiederholbare Deployments. Operators erweitern Kubernetes um anwendungsspezifische Betriebslogik und automatisieren Routineaufgaben wie Backups oder Cluster-Updates. GitOps nutzt Git-Repositories als Single Source of Truth – Änderungen am Cluster erfolgen über Pull-Requests, Tools wie ArgoCD oder Flux gleichen den tatsächlichen mit dem gewünschten Zustand ab. Diese Werkzeuge sind keine Pflicht, erhöhen aber die Betriebsreife erheblich.

Welche Kosten entstehen beim Wechsel von Docker Swarm zu Kubernetes?

Der Wechsel zwischen Container-Orchestrierungs-Plattformen erfordert Migration der Anwendungs-Definitionen und Neukonfiguration der Service-Discovery. BEKOM analysiert bestehende Container-Workloads und erstellt einen Migrationsplan, der Anwendungs-Refactoring, Netzwerk-Rekonfiguration und Storage-Anpassungen berücksichtigt. Die Kosten hängen von der Anzahl der Services, Komplexität der Inter-Container-Kommunikation und gewählter Orchestrierungs-Features ab. Eine schrittweise Migration reduziert Ausfallzeiten und Betriebsrisiken während der Umstellung.

Kann man von Managed Container-Service zum Eigenbetrieb zurückkehren?

Container-Orchestrierung basiert auf offenen Standards wie Kubernetes-APIs und OCI-konformen Images, wodurch Portabilität gewährleistet ist. BEKOM nutzt Standard-Technologien ohne proprietäre Erweiterungen, sodass Konfigurationen und Container-Definitionen übertragbar bleiben. Bei Rückkehr zum Eigenbetrieb werden Cluster-Konfigurationen, Helm-Charts und Persistent-Volume-Definitionen dokumentiert übergeben. Die Container-Workloads laufen auf Standard-Kubernetes-Distributionen weiter, wodurch ein Anbieter-Wechsel ohne Vendor-Lock-in möglich ist.

Nächster Schritt: Container-Evaluierung

Der Einstieg beginnt mit einem strukturierten Container-Strategiegespräch: Bestandsaufnahme der Anwendungslandschaft, Bewertung der Container-Reife und Erstellung einer belastbaren Infrastruktur-Architektur.

1

Strategiegespräch anfragen

Kontaktieren Sie BEKOM für ein unverbindliches Infrastruktur-Strategiegespräch mit Container-Fokus. Gemeinsam mit Ihrem Team bewertet BEKOM die Container-Reife Ihrer Anwendungslandschaft und identifiziert passende Architektur-Optionen.

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Technologie-Evaluierung durchführen

Auf Basis des Strategiegesprächs vertieft BEKOM die technische Bewertung: Passt Kubernetes, K3s, Podman oder eine Kombination zur bestehenden Landschaft? Welche Distribution bietet die richtige Balance aus Funktionsumfang und Betriebskomplexität? Das Ergebnis ist eine dokumentierte Empfehlung.

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Pilot-Cluster aufsetzen

Vor dem produktiven Rollout startet ein Pilot-Cluster mit ausgewählten Workloads. Die Pilotphase validiert die gewählte Architektur unter realen Bedingungen und liefert die Erkenntnisse für die spätere Skalierung und Rollout-Planung.