BEKOM MANAGED3CX TelefonanlageHosting im deutschen Rechenzentrum
3CX als Managed-PBX-Hosting bei BEKOM: dedizierte Instanz, deutsche Rufnummernanbindung, wählbare Verfügbarkeitsstufen und schriftliches Angebot nach Anforderungsgespräch.
3CX als Managed-PBX – wann es passt
Mit 3CX entscheiden sich Mittelständler, KMU und Konzern-Tochtergesellschaften für eine Software-PBX, die unabhängig von proprietärer Hardware läuft, an beliebige SIP-Trunks anbindbar ist und Web-, Desktop- und Mobile-Clients mitbringt. Wer 3CX nicht im eigenen Serverraum betreiben möchte, sucht typischerweise „3CX Hosting" oder „Managed 3CX". BEKOM bietet diesen Betrieb als individualisiertes Hosting an – im deutschen Rechenzentrum, mit Beratung zur SIP-Trunk-Strategie und mit auditfähiger Betriebsdokumentation.
3CX-Telefonanlagen sind geschäftskritische Infrastruktur für die tägliche Auftragsverarbeitung und Kundenkommunikation. Ihre Verfügbarkeit ist Betriebsvoraussetzung für standortübergreifende Erreichbarkeit und mobile Arbeitskräfte.
Typische Konstellationen
Drei Konstellationen führen Organisationen erfahrungsgemäß zum 3CX-Hosting bei einem spezialisierten Betreiber statt zur Self-Service-Plattform. Sie unterscheiden sich in Ausgangslage, Migrations-Komplexität und Betriebs-Erwartung.
Häufige Ausgangslagen:
Ablösung einer alten Hardware-PBX – Eine bestehende ISDN- oder TK-Anlage erreicht das End-of-Life, Wartungsverträge laufen aus und Ersatzteile werden knapp. Eine Software-PBX im Rechenzentrum dient als Nachfolgeplattform mit klar definierter Update-Linie.
Auslagerung eines bestehenden 3CX-Servers – Die Anlage läuft heute auf einem internen Server, soll aber in ein im Managed Service betriebenes Hosting verlagert werden – etwa weil interne Pflege-Kapazitäten fehlen oder eine sauber dokumentierte Betriebsdokumentation gefordert ist.
Neuaufbau für verteilte Standorte – Mehrere Niederlassungen, Außendienst und Home-Office sollen einheitlich an einer PBX arbeiten, mit klar definierter SIP-Trunk-Architektur statt fragmentierter Standort-Lösungen.
Welche Konstellation auf die jeweilige Telefonie-Landschaft zutrifft, wird im Anforderungsgespräch geklärt – bevor eine Architektur vorgeschlagen wird.
Wann sich 3CX-Hosting bei BEKOM rechnet
Wenn die TK-Anlage End-of-Life erreicht, der ISDN-Rückbau ansteht oder der bestehende 3CX-Server intern nicht mehr verlässlich betreut wird, ist ein spezialisierter Telefonie-Partner gefragt – kein Self-Service-Tarif. BEKOM betreibt 3CX als dedizierte Plattform mit klar definierten Service-Bestandteilen. → Managed Telefonanlagen
Was BEKOM im Service-Vertrag liefert:
Dedizierte 3CX-Instanz – im deutschen Rechenzentrum, ohne Multi-Tenancy auf gemeinsam genutzter Plattform
Deutsche Rufnummern-Anbindung – Portierung bestehender Rufnummernblöcke und Anbindung neuer Nummern über deutsche SIP-Trunk-Anbieter
Definiertes SIP-Trunk-Profil – einzelner Trunk, Multi-Trunk-Setup oder Bestand mit Failover-Trunk, je nach Verfügbarkeitsanspruch
Planbarer Update-Pfad – Patches im geplanten Wartungsfenster, Major-Upgrades als Vertrags-Bestandteil mit Test-Lauf und Rollback-Option
Im Anforderungsgespräch klärt BEKOM gemeinsam mit dem Kundenteam die Anforderungen an Verfügbarkeit, SIP-Trunks und Endgeräte. Das Ergebnis ist ein schriftliches Angebot mit dokumentiertem Leistungs- und Preisrahmen.
Kostenstruktur des 3CX-Hostings im Überblick
Ein Managed-3CX-Hosting wirkt auf drei Kostenebenen, die im Assessment gegeneinander gestellt werden. Eine belastbare Aussage zur Wirtschaftlichkeit entsteht erst, wenn alle drei Ebenen gegen die heutige Bestandssituation gerechnet werden.
Drei Kostenebenen im Vergleich:
Bestandsseite (heute Eigenbetrieb oder Hardware-PBX) – Hardware-Wartung, Stromversorgung, ISDN-/SIP-Trunk-Verträge, Update-Aufwand und gegebenenfalls Hersteller-Support für proprietäre TK-Anlagen.
Hosting-Seite (laufender Service) – Monatliche Service-Pauschale abhängig von 3CX-Lizenzklasse, gleichzeitigen Gesprächen, SIP-Trunk-Profil und Service-Umfang; Pflege, Patches und Major-Upgrades sind eingeschlossen.
Migrations-Einmalkosten – Rufnummern-Portierung, Endgeräte-Provisionierung, Konfigurations-Übernahme und Cutover-Begleitung.
Ein strukturiertes Assessment ordnet diese Ebenen gegen die bestehende Telefonie-Landschaft – ohne pauschale Einsparversprechen. Jede Konstellation hat eigene Bestandskosten, Migrations-Aufwände und einen eigenen Service-Schnitt.
Unterschied zu Self-Service-PBX-Tarifen
Im PBX-Hosting-Markt gibt es zwei Modell-Klassen: standardisierte Cloud-PBX-Tarife (3CX-eigenes Hosting, einige Reseller-Plattformen) und individualisiertes Hosting bei einem Telefonie-erfahrenen Betreiber. BEKOM positioniert sich klar in der zweiten Klasse.
Der Unterschied wirkt sich entlang vier Dimensionen aus: Beratung vor dem Angebot, Wahlfreiheit beim SIP-Trunk, auditfähige Dokumentation und deutsche Datenverarbeitung. Self-Service-Tarife sind günstig und schnell aktivierbar – sie passen zu Konstellationen mit überschaubarer Telefonie-Anforderung. Wo Telefonie geschäftskritisch ist, regulatorische Anforderungen an Verbindungsdaten oder Mitschnitte gelten oder die Architektur über mehrere Standorte trägt, kommt das Self-Service-Modell an seine Grenzen.
Beratung zur Telefonie-Architektur
Vor dem Angebot werden die Eckpunkte gemeinsam geklärt – nicht im Online-Konfigurator, sondern im Anforderungsgespräch zwischen den Telefonie-Verantwortlichen des Kunden und einem BEKOM-Architekten. Telefonie-Architektur ist selten generisch: bestehende Endgeräte, Trunk-Verträge, Abrechnungslogik und Integrations-Schnittstellen prägen die Auslegung.
Geklärt im Anforderungsgespräch:
Aktuelle Telefonie-Landschaft – Bestehende TK-Anlage oder 3CX-Instanz, ISDN-Status und SIP-Migrationspfad
Rufnummernblock-Mitnahme – Portierungs-Plan, Übergabezeitpunkt und Rückfall-Pfad bei Multi-Standort-Portierung
Dimensionierung und Endgeräte – Anzahl gleichzeitiger Gespräche, Headsets, Tisch-Telefone, Mobile-Clients und Konferenzsysteme
Integrationen – Anbindung an CRM, Microsoft 365, Exchange oder eigene Anwendungen
Das Anforderungsgespräch ist unverbindlich und löst keine Folgeverpflichtung aus. Wenn das Profil zur Self-Service-Plattform passt, wird das im Gespräch genauso benannt – BEKOM verkauft nicht gegen den Bedarf.
Wahlfreiheit beim SIP-Trunk
Im Unterschied zu gebundenen Anbieter-Tarifen, die den SIP-Trunk fest mit dem Hosting-Vertrag koppeln, kann der SIP-Trunk bei BEKOM frei gewählt werden. BEKOM ist kein SIP-Trunk-Reseller mit Bindungsinteresse – die Trunk-Empfehlung folgt der Anforderung des Kunden.
Trunk-Optionen pro Setup:
Bestehender Trunk wird übernommen – Bestehender Vertrag mit dem Trunk-Provider bleibt erhalten, die Anbindung an die neue 3CX-Instanz wird im Cutover umgestellt
Neuer Trunk wird gemeinsam ausgewählt – Auswahl nach Kriterien wie Erreichbarkeit, Notruf-Fähigkeit, MiFID-II-Tauglichkeit oder Branchen-Anforderung
Mehrere Trunks für Ausfallsicherheit – Multi-Provider-Setup mit Failover-Logik im Runbook, sodass ein Trunk-Ausfall keine Erreichbarkeitslücke verursacht
Welche Variante passt, hängt von Anrufaufkommen, Verfügbarkeitsanspruch, bestehenden Verträgen und regulatorischen Vorgaben ab und wird im Anforderungsgespräch festgelegt. Damit bleibt die Trunk-Wahl strategisch beim Kunden – nicht als Nebenprodukt eines Hosting-Pakets.
Auditfähige Betriebsdokumentation
Die Managed-3CX-Instanz wird mit auditfähiger Betriebsdokumentation betrieben – als fester Service-Bestandteil, nicht als nachgereichter Auszug aus einem Self-Service-Portal. Die Dokumentation entsteht laufend aus dem Betrieb heraus und ist für interne wie externe Auditoren ohne längeren Vorlauf einsehbar.
Bestandteile der Betriebsdokumentation:
Dokumentierter Change-Prozess – Konfigurations-Änderungen mit Genehmigungspfad, Vorher-/Nachher-Zustand und Rollback-Pfad
Nachvollziehbare Patch-Historie – Welcher Patch wann eingespielt wurde, mit Wartungsfenster-Bezug und Test-Ergebnissen
Backup-Reports – Backup-Status, Aufbewahrungsfristen und Restore-Test-Nachweise
Optionales Reporting – Auf Wunsch ergänzendes Reporting für Datenschutz-Verantwortliche, Informationssicherheits-Beauftragte oder Compliance-Stellen
Für Organisationen mit Anrufmitschnitt-Pflicht (Finanzbranche, MiFID-II), DSGVO-Anforderung an Verbindungsdaten oder Branchen-Compliance (etwa BRAO, StBerG, KRITIS) ist eine solche Dokumentation Pflichtbestandteil – Self-Service-Tarife liefern dafür meist nur begrenzte Auszüge ohne Audit-Tauglichkeit.
Kommunikationsdaten in Deutschland
Die 3CX-Instanz läuft im deutschen Rechenzentrum, Vertragsraum und Datenverarbeitung sind durchgängig deutsch. Cloud-PBX-Anbieter mit US-Konzern-Mutter unterliegen dem CLOUD Act und können in regulatorischen Konstellationen zum Compliance-Risiko werden – diese Risikolage entfällt bei BEKOM-Hosting.
Im deutschen Rechtsraum verbleiben:
Verbindungsdaten – Datum, Dauer, Quell- und Zielrufnummer der Gespräche
Voicemails – Sprachboxen der Nebenstellen, einschließlich Begrüßungstexte und Empfänger-Zuordnung
Anrufmitschnitte – Sofern aktiviert, im revisionssicheren Aufzeichnungs-Pfad
Konfigurations- und Audit-Logs – Telefonbuchdaten, Zugriffsprotokolle und Änderungs-Historie
Eine Weitergabe an Cloud-PBX-Plattformen außerhalb der EU erfolgt nicht ohne explizite Vereinbarung. Damit ist die Datenverarbeitung dokumentierbar – ein Kriterium, das in vielen Branchen-Audits, DSGVO-Folgenabschätzungen und Datenschutz-Bewertungen ausdrücklich abgefragt wird.
Basis-Spezifikation als Ausgangspunkt
Die folgende Beschreibung zeigt, wie eine typische 3CX-Hosting-Spezifikation bei BEKOM strukturiert ist: vier Bausteine, die im Angebot durchgängig adressiert werden – Plattform und Lizenz, Telefonie-Anbindung und Endgeräte, inkludierte Betriebs-Services und individuell auszulegende Bereiche. Sie dient als Ausgangspunkt für das Anforderungsgespräch, nicht als fertiges Produktpaket.
Anzahl der Nebenstellen, Lizenzklasse, SIP-Trunk-Konfiguration und Integrationen werden im Anforderungsgespräch gemeinsam mit dem Kundenteam festgelegt.
Plattform und Lizenz
Die Plattform-Ebene legt fest, auf welcher Basis die 3CX-Instanz läuft, welche Lizenzklasse trägt und wie Updates über die Vertragslaufzeit gepflegt werden. Daraus ergibt sich eine berechenbare Wartungslinie, die getrennt vom laufenden Telefonie-Betrieb gepflegt wird.
Typische Bausteine im Angebot:
3CX-Instanz auf dedizierter Linux-Basis – Im BEKOM-Rechenzentrum, ohne Multi-Tenancy auf gemeinsam genutzter Plattform
Lizenzklasse (3CX Pro / Enterprise) – Auswahl abhängig von benötigten Funktionen wie CRM-Integration, Anrufaufzeichnung oder Failover-Szenarien
Patch-Management – Dokumentierter Change-Prozess mit geplanten Wartungsfenstern und nachvollziehbarer Historie
Major-Version-Begleitung – Größere 3CX-Versions-Sprünge als Service-Bestandteil mit Test-Lauf, Wartungsfenster und Rollback-Pfad
Telefonie-Anbindung und Endgeräte
Die Telefonie-Ebene umfasst SIP-Trunk-Anbindung, Rufnummern-Strategie und Endgeräte-Provisionierung. Sie ist meistens das Element mit der höchsten Variabilität, weil Bestandsverträge, Provider-Erfahrung und Endgeräte-Park stark variieren.
Typische Bausteine im Angebot:
SIP-Trunks wahlfrei – Bestand, neuer Provider oder Multi-Provider-Setup für Failover
Rufnummern-Portierung – Projektbestandteil bei Trunk-Wechsel, mit definiertem Cutover-Tag und Rückfall-Pfad
Session Border Controller (SBC) – Bei Bedarf für sichere Trunk-Trennung oder regulatorische Vorgaben
Tisch-Telefone – SIP-Standard, Yealink-Familie typisch, mit zentraler Provisionierung
Headsets und Konferenzsysteme – Auswahl entsprechend Use-Case, vom Einzelarbeitsplatz bis zum Konferenzraum
Software-Clients – 3CX Web Client, Desktop App und Mobile-Clients (iOS, Android) mit gesicherter Anbindung
Inkludierte Services
Im Unterschied zu reinen Self-Service-Tarifen sind operative Services bereits enthalten – nicht als Add-on, sondern als Bestandteil des Service-Vertrags. Damit liegt der laufende Telefonie-Betrieb bei BEKOM, nicht in einer Grauzone zwischen Plattform-Anbieter und interner IT.
Typisch im Service-Vertrag enthalten:
Plattform-Monitoring – Auf Hypervisor-, 3CX- und SIP-Trunk-Ebene, mit Alarmierung bei Trunk-Ausfällen oder Lizenzproblemen
Backup – Konfiguration, Sprachboxen und Anrufhistorien, mit dokumentierten Aufbewahrungsfristen
Incident-Response – Dokumentierte Eskalationskette mit definierten Rollen, Reaktionspfaden und Kommunikationswegen
Service-Reviews – In vereinbartem Turnus, mit Performance- und Verfügbarkeits-Auswertung sowie Kapazitäts-Trends
Was BEKOM mit dem Kundenteam individualisiert
Über die typischen Bausteine hinaus gibt es Bereiche, die erst aus den konkreten Anforderungen heraus festgelegt werden – und damit nicht in eine generische Vorlage gehören. Diese vier Felder sind im Anforderungsgespräch der eigentliche Hebel.
Individuell pro Setup ausgelegt:
Dimensionierung – Anzahl Nebenstellen, gleichzeitige Gespräche, Konferenz-Slots und Wachstumshorizont
Integrationen – CRM, Microsoft 365, Exchange oder eigene Anwendungen mit definierten Schnittstellen
Anrufaufzeichnung – Pflicht (Finanzbranche, MiFID-II), selektive oder Stichproben-Aufzeichnung oder keine; mit definiertem Aufbewahrungs- und Zugriffs-Konzept
Disaster-Recovery – Redundanz-Stufe, Failover-SIP-Trunk, Standortredundanz und dokumentierte Wiederanlauf-Prozeduren
Verfügbarkeitsstufen und Standortredundanz
Verfügbarkeit ist bei Telefonie unmittelbar geschäftskritisch – ein Ausfall ist sofort spürbar. BEKOM bietet die 3CX-Plattform in drei Stufen, die im Anforderungsgespräch passend gewählt werden.
Konkrete Verfügbarkeits-Werte werden ausschließlich im individuellen Service-Vertrag dokumentiert – nicht auf der Webseite. Reale Verfügbarkeit hängt von Architektur, Trunk-Profil und Wartungsfenstern ab und wird für jede Konstellation einzeln vereinbart.
Stufe 1: Einfache Verfügbarkeit
Eine 3CX-Instanz im BEKOM-Rechenzentrum mit Backup und dokumentiertem Wiederanlauf. Geeignet, wenn ein toleranzfähiges Ausfallzeitfenster akzeptabel ist.
Architektur – Single-Instanz mit Konfigurations- und Datenbank-Backup auf separates Speicherziel.
Typische Standorte – Standorte mit toleranzfähiger Ausfallzeit und sekundärer Telefonie-Bedeutung.
Ausfallverhalten – Bei Hardware-Defekt erfolgt Wiederanlauf aus dem Backup nach dokumentiertem Verfahren.
Stufe 2: Erweiterte Verfügbarkeit (HA-Setup)
3CX in einem HA-Setup mit Standby-Instanz und automatischer Übernahme bei Ausfall der primären Instanz. Geeignet für produktive Telefonie-Landschaften ohne tolerierbare Unterbrechungen.
Architektur – Primäre Instanz mit Standby-Instanz im HA-Setup, Konfiguration synchron gehalten.
Ausfallverhalten – Automatische Übernahme bei Ausfall der primären Instanz, ohne manuellen Eingriff.
Wartung – Patches und Updates erfolgen ohne Telefonie-Unterbrechung über Rolling-Update.
Stufe 3: Multi-Site-Redundanz
3CX über zwei räumlich getrennte BEKOM-Standorte verteilt. Geeignet für Organisationen mit hoher Telefonie-Geschäftskritikalität (Vertrieb, Servicecenter, Notrufzentralen).
Architektur – Verteilte 3CX-Instanz über zwei räumlich getrennte BEKOM-Standorte mit Konfigurations-Synchronisation und unabhängigen Internet-Anbindungen je Standort.
Failover – Trunk-Failover zwischen den Standorten, damit ein kompletter Standort-Ausfall keine längere Unterbrechung der Telefonie-Erreichbarkeit verursacht.
Schutzziel – Toleranz gegen Standort-Ausfall (Strom, Brand, Netz, regionale Störung) sowie gegen geplante Großwartungen am primären Standort.
BEKOM-Ansatz und Kostenstruktur
Über die Verfügbarkeits-Architektur hinaus entscheidet das Betriebsmodell, wie ein 3CX-Hosting langfristig wirkt. Der BEKOM-Ansatz verbindet einen festen Ansprechpartner mit TK-Expertise, ein Hosting in zertifizierten deutschen Rechenzentren mit deutschsprachiger Betreuung und eine Kostenstruktur, die variable Eigenbetriebs-Aufwände in eine planbare Monatspauschale überführt.
Fester Ansprechpartner mit TK-Expertise
Jede gehostete 3CX-Instanz wird einem festen Ansprechpartner mit TK-Erfahrung zugeordnet, der Konfigurationsanfragen, SIP-Trunk-Themen und Sprachqualitäts-Vorfälle direkt bearbeitet. Reaktionspfade und Eskalationsstufen sind je Installation im Service-Vertrag fixiert — statt anonymer Ticket-Queues oder rotierender Bereitschaft.
Aufgaben des festen Ansprechpartners:
Konfigurationsänderungen am Nummernplan und an Trunk-Routen
Begleitung bei SIP-Provider-Wechsel und Trunk-Failover-Tests
Erstanalyse bei Sprachqualitäts-Vorfällen und Audio-Routing-Themen
Abstimmung mit CRM-, ERP- und Microsoft-365-Schnittstellen
Reaktionspfade und Eskalation:
- Reaktionspfade je 3CX-Installation im Service-Vertrag dokumentiert
- Definierte Eskalation an 2nd- und 3rd-Level-TK-Spezialisten im Störungsfall
- Service-Reviews in vereinbartem Turnus mit Anrufstatistik und Kapazitäts-Hinweisen
- Reporting in Abstimmung mit Geschäftsleitung und Compliance-Stellen
Hosting und Betrieb im DACH-Raum
BEKOM nutzt für 3CX-Installationen zertifizierte Rechenzentren in Deutschland. Konfigurations- und Wartungs-Tätigkeiten erfolgen durch deutschsprachige TK-Techniker; die Konfiguration bleibt nahe am 3CX-Standard, sodass ein Wechsel zu anderen 3CX-Partnern jederzeit möglich bleibt.
Betriebsumgebung:
Hosting in zertifizierten deutschen Rechenzentren (BEKOM als Nutzer)
Deutschsprachige TK-Techniker für Konfiguration und Incident-Response
Patch-Management entlang der offiziellen 3CX-Release-Linie
Monitoring von SIP-Registrierungen, Trunk-Verfügbarkeit und WebRTC-Konferenzen
Portabilität und Exit:
- Standard-3CX-Konfiguration ohne proprietäre BEKOM-Anpassungen
- Export von Konfiguration, Nebenstellen-Profilen und Rufnummern-Plan auf Anfrage übergebbar
- Wechsel zu anderen 3CX-Partnern oder Rückführung in den Eigenbetrieb jederzeit möglich
- Übergabe-Dokumentation als Bestandteil des Service-Vertrags
Planbare Kostenstruktur statt variabler Aufwände
Im Eigenbetrieb fallen Kostentreiber an, die in der internen Kalkulation oft unterschätzt werden — von der Linux-Basis bis zur SIP-Carrier-Integration. BEKOM überführt diese Aufwände in eine monatliche Pauschale; ein vorgelagertes Assessment klärt den konkreten Betriebsumfang und die zugehörige Kostenstruktur.
Typische Kostentreiber im Eigenbetrieb:
Wartung der Linux-Debian-Basis und Sicherheits-Patches der Plattform
Halbjährliche 3CX-Major-Updates mit dokumentiertem Upgrade-Pfad und Rollback-Plan
Integration verschiedener SIP-Provider und Trunk-Konfiguration je Standort
Überwachung von Sprachqualität, Trunk-Verfügbarkeit und WebRTC-Konferenzen
Inhalte der Monatspauschale:
- Hypervisor- und Linux-Patches sowie geplante 3CX-Major-Updates
- SIP-Trunk-Monitoring, Sprachqualitäts-Beobachtung und Alarmierung
- Incident-Response über die im Vertrag fixierten Reaktionspfade
- Service-Reviews und Reporting für Geschäftsleitung und Compliance
Häufige Fragen zum 3CX-Hosting
Worin unterscheidet sich BEKOM-3CX-Hosting von 3CX-eigenen Cloud-Tarifen oder Massen-Resellern?
3CX selbst und die meisten Reseller bieten Hosting-Tarife mit standardisierter Konfiguration für alle Kunden auf einer Multi-Tenant-Plattform. BEKOM betreibt jede Instanz dediziert, mit individueller SIP-Trunk-Anbindung, freier Provider-Wahl, deutscher Datenverarbeitung und Beratung zur Architektur. Beide Modelle haben ihre Berechtigung — BEKOM ist die richtige Wahl, wenn Telefonie geschäftskritisch ist und individualisierte Anbindung mit auditfähiger Dokumentation gefragt ist.
Können bestehende Rufnummern und Rufnummernblöcke ohne Lücke mitgenommen werden?
Ja. Rufnummern-Portierung ist Standard-Bestandteil bei jedem Wechsel. Der Portierungs-Antrag wird gemeinsam mit dem neuen oder bestehenden SIP-Trunk-Provider abgewickelt, der Cutover wird so geplant, dass die Erreichbarkeit ohne Lücke übergeben wird. Bei Multi-Standort-Portierungen erfolgt der Wechsel stufenweise mit Test-Anrufen je Stufe und definiertem Rückfall-Pfad, falls beim Cutover unerwartete Probleme bei einzelnen Rufnummern oder Anrufgruppen entstehen.
Können wir den SIP-Trunk frei wählen oder mehrere Trunks parallel betreiben?
Ja. BEKOM verkauft keine SIP-Trunks und ist an keinen Provider gebunden. Eine Trunk-Empfehlung wird im Anforderungsgespräch ausgesprochen, die Auswahl bleibt aber beim Kunden. Möglich sind: bestehender Trunk wird übernommen, ein einzelner neuer Trunk wird neu beschafft, oder mehrere Trunks parallel für Failover und Provider-Diversifizierung. Bei Multi-Trunk-Setups ist die Failover-Logik vertraglich beschrieben und im Runbook dokumentiert.
Wie funktioniert die sichere Anbindung von Home-Office-Mitarbeitenden?
Über die 3CX Web-, Desktop- und Mobile-Clients verbunden mit der gehosteten Instanz. Die Anbindung erfolgt über sichere TLS- und SRTP-Verbindungen, Zugang ist mit Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert. Für höhere Anforderungen (Anwaltskanzleien, Finanzbranche, KRITIS-Betreiber) kann ein dedizierter VPN-Pfad oder ein Session Border Controller mit zusätzlicher Authentifizierung integriert werden. Die Architektur wird im Anforderungsgespräch nach Schutzbedarfsprofil dimensioniert.
Ist Anrufaufzeichnung mit DSGVO- und MiFID-II-Anforderungen möglich?
Ja. 3CX unterstützt selektive und vollständige Aufzeichnung. Welche Anrufe aufgezeichnet werden, wer Zugriff hat, wie lange die Aufzeichnungen aufbewahrt werden und welche Einwilligungen vorliegen müssen, wird in der Service-Vereinbarung festgelegt. Für Finanzdienstleister mit MiFID-II-Pflicht wird ein revisionssicherer Aufzeichnungs-Pfad mit Hashing, lückenloser Zugriffsprotokollierung und definierten Aufbewahrungsfristen implementiert, der bei Audits durch Aufsichtsbehörden vorgelegt werden kann.
Was passiert mit bestehenden Endgeräten, Headsets und Hardware-PBX-Komponenten?
Bestehende SIP-Tisch-Telefone werden geprüft und — wenn kompatibel — auf die neue Instanz umkonfiguriert. Headsets und Konferenztechnik bleiben in der Regel im Einsatz. Wo Geräte ersetzt werden müssen (etwa proprietäre TK-Endgeräte alter Hardware-PBX-Hersteller wie Avaya oder Mitel), wird das im Migrationsplan festgehalten und vom Kunden separat beschafft. BEKOM unterstützt mit Geräte-Empfehlungen aus dem 3CX-zertifizierten SIP-Telefon-Spektrum.
Wie läuft die Migration einer bestehenden ISDN- oder TK-Anlage zu BEKOM 3CX?
In drei Phasen: Analyse der bestehenden Anlage und Telefonie-Anforderungen mit Inventar von Nebenstellen, Anrufgruppen und Workflows; Aufbau der Ziel-Instanz im Pilotbetrieb mit Test-Endgeräten und ausgewählten Pilot-Nutzern; Stufen-Cutover pro Standort oder Abteilung mit dokumentiertem Rollback. Rufnummern-Portierung wird auf den Cutover-Tag terminiert, Endgeräte werden vorab provisioniert, sodass der eigentliche Wechsel in einem Wartungsfenster ohne längere Erreichbarkeits-Lücke abläuft.
Was kostet das 3CX-Hosting bei BEKOM, und wie wird es kalkuliert?
Konkrete Preise stehen nicht auf der Webseite, weil 3CX-Lizenzklasse, Anzahl gleichzeitiger Gespräche, SIP-Trunk-Aufkommen, Aufzeichnungsanforderungen und Verfügbarkeitsstufe stark variieren. Im Anforderungsgespräch entsteht eine Kosten-Struktur ohne Verbindlichkeit; das schriftliche Angebot enthält dann die transparente Aufschlüsselung nach Service-Bestandteilen — getrennt für Plattform, Lizenz, Trunk-Anteil (sofern über BEKOM bezogen) und Migrations-Einmalkosten, sodass spätere Vergleiche mit anderen Anbietern strukturell möglich sind.
Welche Vertragslaufzeiten und Wechseloptionen sind verfügbar?
Bei 3CX-Hosting orientieren sich Laufzeiten an der 3CX-Lizenzlogik (jährliche Subscription) und am Service-Umfang. Übliche Bandbreite: 12 Monate Mindestlaufzeit für kleinere Konstellationen, längere Laufzeiten bei dedizierter Hardware oder Multi-Site-Architekturen. Eine Anpassung der Verfügbarkeitsstufe oder Lizenzklasse innerhalb der Laufzeit ist im Vertrag vorgesehen, sodass Wachstum oder Anpassung der Telefonie-Anforderungen ohne Vertragsneuabschluss abgebildet werden können.
Können wir später vom Hosting in den Eigenbetrieb zurückwechseln?
Ja, der Rücklauf ist vorgesehen und vertraglich dokumentiert. Konfiguration, Datenbanken, Voicemail-Boxen und Anrufaufzeichnungen werden strukturiert an den Kunden übergeben; Endgeräte können auf eine eigene 3CX-Instanz im Kundenraum umkonfiguriert werden. Die Aufbewahrungs- und Übergabefristen werden im Vertrag geregelt. Es gibt keine technischen Lock-ins — 3CX als Software-PBX bleibt portabel, die Konfigurations-Dateien sind in offenen Formaten dokumentiert.
Können wir von unserem bisherigen 3CX-Anbieter zu BEKOM wechseln?
Ein Wechsel von einem anderen 3CX-Hosting-Anbieter zu BEKOM ist möglich und wird durch eine strukturierte Migration unterstützt. BEKOM analysiert die bestehende Anlagenkonfiguration, Rufnummern-Routing und SIP-Trunk-Anbindungen. Die Migration erfolgt koordiniert mit den beteiligten Carriern zur Rufnummernportierung. Bestehende 3CX-Lizenzen können in der Regel übernommen werden, sofern sie dem aktuellen Lizenzmodell entsprechen. BEKOM dokumentiert den Migrations-Prozess und stimmt Umstellungstermine mit den Fachbereichen ab, um Betriebsunterbrechungen zu minimieren.
Nächster Schritt: 3CX-Hosting-Angebot anfragen
Den Einstieg bildet ein unverbindliches Anforderungsgespräch zur geplanten Telefonie-Landschaft. Auf Basis der Eckpunkte entsteht ein schriftliches Angebot mit individualisierter Spezifikation, Verfügbarkeitsstufe und Service-Umfang.
Ein 3CX-Hosting-Assessment verschafft Klarheit über den aktuellen Ist-Zustand der bestehenden Telefonanlage und entwickelt eine konkrete Architektur-Empfehlung für die Plattform-Migration. BEKOM analysiert die vorhandenen SIP-Trunk-Anbindungen, Endgeräte-Konfigurationen und Rufnummern-Strukturen. Das Ergebnis ist eine detaillierte Bestandsaufnahme mit Service-Design-Dokumentation für den künftigen Betriebsumfang der 3CX-Plattform im deutschen Rechenzentrum.
Telefonie-Bedarf gemeinsam strukturieren
Im Anforderungsgespräch klären BEKOM-Telefonie-Spezialisten mit Ihrem Team die Eckpunkte: Anzahl Nebenstellen, Standorte, Trunks, Aufzeichnungsanforderungen und Integrationen. Das Gespräch ist unverbindlich.
Spezifikation auf Ihre Anforderungen anpassen
Auf Basis des Gesprächs entsteht eine angepasste Spezifikation mit Lizenzklasse, Trunk-Empfehlung, Verfügbarkeitsstufe und Migrations-Plan. Die Basis-Spezifikation aus dieser Seite ist Ausgangspunkt.
Schriftliches Angebot mit dokumentiertem Leistungsumfang
Das Angebot dokumentiert vollständig den Leistungsumfang, alle Migrations-Schritte, SLA-Profil, Verfügbarkeitsstufe, Trunk-Wahl, Vertragsbedingungen, Kündigungsregelungen und Kostenstruktur. Es bildet die transparente Grundlage für die Vertragsverhandlung – ohne versteckte Bestandteile oder nachgereichte Aufpreise.