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Transition · Onboarding · Wissenstransfer

BEKOM MANAGEDTransition & OnboardingBestehende Infrastruktur übernehmen

BEKOM übernimmt bestehende IT-Infrastruktur in den vollständigen Managed-Betrieb – mit strukturierter Transition, Dokumentation und Wissenstransfer.

Vorgehensweise ansehen
Strukturierte Übernahme
Betriebsdokumentation
Wissenstransfer
Definierte SLAs ab Tag eins
Transition

Bestehende Infrastruktur übernehmen

Viele mittelständische Organisationen betreiben IT-Infrastruktur, die über Jahre gewachsen ist – Server, Storage, Netzwerk und Virtualisierung, oft administriert von kleinen Teams oder Einzelpersonen. Die Überführung dieser gewachsenen Infrastruktur in einen vollständigen Managed-Betrieb erfordert eine strukturierte Transition: Bestandsaufnahme, Service-Design, Dokumentation und Wissenstransfer.

Gewachsene IT-Infrastrukturen sind oft geschäftskritische Betriebsvoraussetzung für standortübergreifende Geschäftsprozesse und Auftragsverarbeitung. Eine unstrukturierte Transition gefährdet die Verfügbarkeit produktiver Systeme und damit den operativen Betrieb der gesamten Organisation.

BEKOM übernimmt bestehende IT-Infrastruktur in den laufenden Betrieb – im Rahmen von BEKOM MANAGED Infrastructure. Die Systeme werden übernommen, nicht ersetzt – Konfigurationen, Prozesse und Betriebswissen werden dokumentiert und in den Managed-Betrieb überführt. Der Übergang erfolgt schrittweise, mit Parallelbetrieb während der Stabilisierungsphase und definierten SLAs ab dem ersten Betriebstag.

Ausgangssituationen für eine Transition

Organisationen stehen aus unterschiedlichen Gründen vor der Entscheidung, ihren Infrastruktur-Betrieb an einen spezialisierten Partner zu übergeben.

Typische Anlässe:

  • Bisheriger IT-Dienstleister wird gewechselt und eine geordnete Übergabe ist erforderlich
  • Interne IT-Kapazitäten reichen für den wachsenden Betriebsumfang nicht mehr aus
  • Betriebskritisches Wissen konzentriert sich auf einzelne Personen in der Organisation und ist nicht systematisch dokumentiert
  • IT-Infrastruktur wächst, ohne dass die Betriebsprozesse und Dokumentation mitwachsen

Gemeinsam ist diesen Situationen: Der laufende Betrieb darf während der Übernahme nicht unterbrochen werden. BEKOM gestaltet die Transition so, dass Systeme schrittweise und koordiniert in den Managed-Betrieb übergehen – mit Parallelbetrieb und definiertem Monitoring ab dem ersten Tag.

Was BEKOM im Rahmen der Transition übernimmt

BEKOM übernimmt den vollständigen Betrieb der vereinbarten Infrastruktur-Komponenten – Server, Storage, Netzwerk und Virtualisierung – nach definierten SLAs.

BEKOM übernimmt:

  • Den Betrieb aller im Service-Design definierten Infrastruktur-Komponenten
  • Dokumentation des Ist-Zustands, der Abhängigkeiten und der bestehenden Betriebsprozesse
  • Wissenstransfer vom bisherigen Betriebsteam zu BEKOM
  • Monitoring, Reporting und Inzidenz-Management ab dem Go-Live-Termin

Der Umfang der Übernahme wird im Service-Design verbindlich festgelegt – auf Basis des Assessments, nicht auf Basis von Annahmen. Die Verantwortungsmatrix definiert für jedes System, welche Aufgaben bei BEKOM liegen und welche beim internen Team verbleiben.

Scope der Transition: Übernahme, nicht Umbau

Transition bedeutet Übernahme der bestehenden Infrastruktur in ihrem aktuellen Zustand – nicht Technologiewechsel, nicht Architekturumbau. Diese Scope-Begrenzung ist kein Verzicht auf Modernisierung, sondern eine Reihenfolge-Entscheidung: Erst etabliert BEKOM einen stabilen Managed-Betrieb auf der vorhandenen Infrastruktur, dann werden weiterführende Vorhaben wie Plattformwechsel oder Cloud-Verlagerung auf Basis realer Betriebsdaten geplant – nicht auf Grundlage des migrierten Ist-Zustands.

Was in den Transitions-Scope gehört:

  • Übernahme der bestehenden Server-, Storage- und Netzwerk-Komponenten in den Managed-Betrieb
  • Dokumentation, Monitoring-Anbindung und Runbook-Erstellung für jedes übernommene System
  • Einrichtung der Eskalationswege, SLA-Zuordnung und Service-Request-Prozesse
  • Wissenstransfer aus dem internen Team zu BEKOM mit dokumentierter Übergabe

Was bewusst außerhalb liegt:

  • Austausch von Hardware, Hypervisor oder Storage-Plattformen
  • Verlagerung von Workloads in Cloud-Umgebungen
  • Konsolidierung oder Re-Architektur bestehender Dienste
  • Einführung neuer Automatisierungs-Werkzeuge parallel zur Übernahme

Diese Trennung schafft Klarheit für Budget, Zeitplan und Verantwortlichkeiten. Sie verhindert zugleich, dass parallele Baustellen den stabilen Betrieb gefährden – eine saubere Transition ist die Grundlage, auf der spätere Modernisierungsprojekte mit verlässlichen Betriebsdaten und etablierter Zusammenarbeit aufsetzen.

Übernahme-Prozess

Der Übernahme-Prozess

BEKOM übernimmt bestehende Infrastruktur in drei strukturierten Phasen. Der laufende Betrieb bleibt während der gesamten Transition verfügbar – von der ersten Bestandsaufnahme bis zum Abschluss der Stabilisierung.

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Discovery und Assessment

BEKOM verschafft sich einen vollständigen Überblick über die bestehende Infrastruktur: Systeme, Konfigurationen, Abhängigkeiten und bestehende Betriebsprozesse. Das Assessment bildet die Grundlage für alle weiteren Schritte der Transition.

BEKOM liefert:

  • Vollständige Bestandsaufnahme aller Infrastruktur-Komponenten und deren Abhängigkeiten
  • Dokumentation der bestehenden Betriebsprozesse, Verantwortlichkeiten und Eskalationspfade
  • Bewertung des Ist-Zustands: Dokumentationsgrad, Monitoring-Abdeckung und Update-Stand
  • Empfehlung für den Übernahme-Umfang und die Transition-Reihenfolge

Ergebnis: Nach dem Assessment hat der Kunde Klarheit über den aktuellen Zustand seiner Infrastruktur, die Abhängigkeiten zwischen Systemen und einen dokumentierten Transition-Plan mit konkreter Reihenfolge.

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Service-Design und Vorbereitung

Auf Basis des Assessments erstellt BEKOM ein verbindliches Service-Design: Betriebsumfang, SLA-Struktur, Verantwortungsaufteilung und Monitoring-Konzept. Das Service-Design wird mit dem Kunden abgestimmt, bevor die Betriebsübernahme beginnt.

BEKOM liefert:

  • Service-Design mit definiertem Betriebsumfang, SLAs und Verantwortungsmatrix
  • Monitoring-Integration für alle vereinbarten Systeme
  • Runbooks für wiederkehrende Betriebsaufgaben und bekannte Störungsbilder
  • Abgestimmter Übernahmeplan mit Reihenfolge und Go-Live-Koordination

Ergebnis: Beide Seiten haben ein gemeinsames, dokumentiertes Verständnis über Betriebsumfang, Verantwortlichkeiten und Service-Levels – verbindlich abgestimmt, bevor der erste Betriebstag beginnt.

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Betriebsübernahme und Stabilisierung

BEKOM übernimmt den laufenden Betrieb nach dem abgestimmten Plan. In der Stabilisierungsphase läuft BEKOM parallel zum bisherigen Betriebsteam, bis alle Systeme vollständig im Managed-Betrieb sind.

BEKOM liefert:

  • Übernahme des Betriebs nach abgestimmtem Übernahmeplan
  • Parallelbetrieb mit dem bisherigen Team während der Stabilisierungsphase
  • Inzidenz-Management und Monitoring ab dem ersten Betriebstag
  • Abschluss der Transition: alle Systeme im regulären Managed-Betrieb mit definierten SLAs

Ergebnis: Der Kunde hat einen einzigen Betriebspartner für die gesamte übernommene Infrastruktur – mit messbaren SLAs, dokumentierten Prozessen und einem eingespielten Betriebsteam, das die Systeme kennt.

Transition

Dokumentation und Wissenstransfer

Transition gelingt, wenn Betriebswissen systematisch dokumentiert und übertragen wird. BEKOM legt auf beides besonderen Wert – Dokumentation und Wissenstransfer sind fester Bestandteil jeder Transition und im Service-Design als Leistungsbestandteil definiert, nicht als optionale Ergänzung.

Betriebsdokumentation

BEKOM dokumentiert den gesamten Ist-Zustand der Infrastruktur als Teil des Assessments und pflegt die Dokumentation im laufenden Betrieb weiter.

Dokumentationsumfang:

  • Systemdokumentation: Alle übernommenen Komponenten mit Konfiguration und Abhängigkeiten
  • Netzwerkdokumentation: Topologie, Segmentierung und Verbindungen zwischen Standorten
  • Prozessdokumentation: Betriebsabläufe, Wartungsfenster und Eskalationspfade
  • Änderungshistorie: Alle Änderungen im Change-Management-Prozess nachvollziehbar dokumentiert

Die Dokumentation steht dem Kunden jederzeit zur Verfügung – als Grundlage für eigene Planungen, Audits, Compliance-Nachweise und als Wissensbasis für interne Entscheidungen über die eigene IT-Strategie.

Runbooks und Eskalationspfade

BEKOM erstellt Runbooks für alle wiederkehrenden Betriebsaufgaben und dokumentiert Eskalationspfade für Störungen nach Priorität. Runbooks werden im laufenden Betrieb kontinuierlich aktualisiert und um neue Erkenntnisse erweitert.

Runbook-Umfang:

  • Standardprozeduren für wiederkehrende Betriebsaufgaben pro Systemgruppe
  • Eskalationspfade mit definierten Ansprechpartnern nach Inzidenz-Priorität
  • Dokumentierte Vorgehensweisen für bekannte Störungsbilder
  • Kontaktmatrix: Verantwortlichkeiten pro System und Betriebszeit

Ergebnis: Betriebswissen ist nicht an Einzelpersonen gebunden, sondern systematisch dokumentiert, jederzeit abrufbar und für das gesamte BEKOM-Team zugänglich.

Kostentreiber einer Infrastruktur-Transition vermeiden

Eine ungeplante Übernahme bestehender Infrastruktur führt zu erheblichen versteckten Kostentreibern: Wissenslücken bei undokumentierten Systemen erfordern aufwändige Analyse-Projekte, fehlende Service-Dokumentation führt zu reaktiven Störungsbehandlungen statt planbare Betriebskosten. Variable Aufwände entstehen durch unvollständige Konfigurationsdokumentation und fehlende Prozessbeschreibungen – jede Störung wird zum Einzelfall-Assessment. BEKOM strukturiert die Transition mit systematischer Bestandsaufnahme und Wissenstransfer. Die transparente Monatspauschale deckt sowohl die Übergangsphase als auch den stabilen Betrieb ab – ohne variable Aufwände für Reverse-Engineering oder nachträgliche Dokumentation gewachsener Infrastrukturen. → Backup & Disaster Recovery

Häufige Fragen zur Transition

Wie lange dauert eine typische Transition?

Die Dauer richtet sich nach Umfang und Komplexität der zu übernehmenden Infrastruktur. BEKOM stimmt den Zeitplan im Service-Design mit dem Kunden ab. Umgebungen mit vorhandener Dokumentation lassen sich schneller übernehmen als gewachsene Landschaften mit vielen Abhängigkeiten und geringem Dokumentationsgrad. Der Parallelbetrieb in der Stabilisierungsphase sorgt dafür, dass der Übergang schrittweise und abgesichert erfolgt.

Wird der laufende Betrieb während der Transition unterbrochen?

Nein. BEKOM plant die Transition so, dass der laufende Betrieb durchgehend verfügbar bleibt. Während der Stabilisierungsphase läuft BEKOM parallel zum bisherigen Betriebsteam. Systeme werden schrittweise in den Managed-Betrieb überführt – mit definiertem Monitoring und Inzidenz-Management ab dem ersten Betriebstag für jedes übernommene System. Die Reihenfolge der Übernahme wird im Service-Design festgelegt und mit dem Kunden abgestimmt.

Was passiert, wenn die bestehende Dokumentation lückenhaft ist?

Lückenhafte oder fehlende Dokumentation ist ein häufiger Ausgangspunkt für Transitions – und kein Hindernis. BEKOM erfasst den Ist-Zustand im Assessment systematisch und erstellt die fehlende Dokumentation als festen Bestandteil der Transition. Nach Abschluss verfügt der Kunde über eine vollständige und aktuelle Betriebsdokumentation: Systeme, Konfigurationen, Abhängigkeiten, Netzwerk-Topologie und Betriebsprozesse – unabhängig vom Ausgangszustand bei Beginn der Transition.

Kann BEKOM auch Infrastruktur von einem anderen Dienstleister übernehmen?

Ja. BEKOM übernimmt Infrastruktur unabhängig davon, wer sie bisher betrieben hat – ob internes Team, externer Dienstleister oder eine Kombination aus beiden. Im Assessment dokumentiert BEKOM den aktuellen Zustand und die bestehenden Betriebsprozesse vollständig. Der bisherige Dienstleister wird in die Übergangskoordination einbezogen, soweit dieser mitwirkt. Ziel ist eine geordnete Übergabe mit vollständiger Dokumentation und definiertem Wissenstransfer.

Welche Systeme kann BEKOM im Rahmen der Transition übernehmen?

BEKOM übernimmt Infrastruktur-Komponenten im Bereich Server, Storage und Backup, Netzwerk und Virtualisierung – unabhängig von Hersteller und Plattform. Auch spezialisierte Plattformen wie Proxmox werden im Rahmen der Transition übernommen. Der Betriebsumfang wird im Service-Design verbindlich festgelegt. Anwendungen auf der Infrastruktur – etwa SAP, Microsoft-Dienste oder individuelle Fachanwendungen – können über separate BEKOM MANAGED Service-Domänen betrieben werden.

Was unterscheidet eine Transition vom IT-Outsourcing?

Transition bezeichnet den konkreten Übernahme-Prozess: die strukturierte Überführung bestehender Infrastruktur in den Managed-Betrieb mit Dokumentation, Wissenstransfer und definierten Verantwortlichkeiten. IT-Outsourcing ist ein allgemeiner Begriff, der verschiedene Modelle und Tiefen umfasst. BEKOM positioniert sich als Betriebspartner für definierte Infrastruktur-Domänen mit messbaren SLAs und dokumentierten Verantwortungsmatrizen – nicht als pauschaler Outsourcing-Anbieter für die gesamte IT einer Organisation.

Wie wird Betriebswissen dauerhaft gesichert?

BEKOM dokumentiert das gesamte Betriebswissen im Rahmen des Assessments und erstellt Runbooks für alle wiederkehrenden Aufgaben und bekannten Störungsbilder. Zusätzlich werden Eskalationspfade, Kontaktmatrizen und Verantwortlichkeiten pro System festgehalten. Die Dokumentation wird im laufenden Betrieb kontinuierlich aktualisiert und erweitert. Betriebswissen ist damit systematisch erfasst und für das gesamte BEKOM-Team zugänglich – nicht an Einzelpersonen gebunden, sondern jederzeit abrufbar.

Welche Informationen benötigt BEKOM für das Transition-Assessment?

Für das Assessment benötigt BEKOM Zugang zur bestehenden Infrastruktur sowie eine Übersicht der betriebenen Systeme und bestehende Dokumentation – soweit vorhanden. Fehlende Dokumentation ist kein Hindernis, da BEKOM den Ist-Zustand im Assessment eigenständig erfasst. Zusätzlich sind Angaben zu Verfügbarkeitsanforderungen, Compliance-Vorgaben und den bisherigen Betriebsprozessen hilfreich. Auf dieser Basis erstellt BEKOM einen dokumentierten Transition-Plan mit Übernahme-Umfang, Reihenfolge, Verantwortlichkeiten und abgestimmtem Zeitrahmen.

Nächster Schritt: Transition-Assessment anfragen

BEKOM übernimmt bestehende Infrastruktur in drei strukturierten Schritten – von der ersten Bestandsaufnahme bis zum regulären Managed-Betrieb.

Das Transition-Assessment liefert eine vollständige Bestandsaufnahme der bestehenden Infrastruktur mit Dokumentation aller Systeme, Abhängigkeiten und Konfigurationen. BEKOM entwickelt daraus ein konkretes Service-Design für den Managed-Betrieb und eine strukturierte Empfehlung für die schrittweise Übernahme – inklusive Zeitplan, Risikobewertung und definierter SLAs ab dem ersten Betriebstag. Sie erhalten Klarheit über den Betriebsumfang und eine Architektur-Empfehlung für die langfristige Stabilisierung der Infrastruktur.

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Transition-Assessment anfragen

BEKOM analysiert die bestehende Infrastruktur: Systeme, Konfigurationen, Abhängigkeiten, Dokumentationsgrad und bestehende Betriebsprozesse. Das Assessment liefert die Grundlage für das Service-Design und den Transition-Plan.

2

Service-Design abstimmen

Auf Basis des Assessments erstellt BEKOM ein Service-Design mit Betriebsumfang, SLA-Struktur, Verantwortungsmatrix und Übernahmeplan. Das Service-Design wird gemeinsam abgestimmt, bevor die Betriebsübernahme beginnt.

3

Betriebsübernahme starten

BEKOM übernimmt den Betrieb nach dem abgestimmten Plan. Monitoring, Reporting und Inzidenz-Management laufen ab dem ersten Betriebstag nach definierten SLAs. In der Stabilisierungsphase läuft BEKOM parallel zum bisherigen Team, bis alle Systeme vollständig im regulären Managed-Betrieb angekommen sind.