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Hypervisor · Container · Automatisierung

BEKOM MANAGEDVirtualisierung & ContainerCluster-Betrieb und Ausfallsicherheit

BEKOM betreibt Virtualisierungs-Plattformen (VMware, Proxmox, Hyper-V) und Container-Orchestrierung – mit Cluster-Management, High Availability und Automatisierung.

Vorgehensweise ansehen
VMware, Proxmox, Hyper-V
Kubernetes & Container
Ausfallsicherheit & HA
Durchgehendes Monitoring
Professioneller Betrieb

Professioneller Betrieb von Virtualisierungs-Plattformen

Hypervisor-Plattformen wie VMware vSphere, Proxmox VE und Microsoft Hyper-V abstrahieren physische Rechenressourcen und ermöglichen den parallelen Betrieb mehrerer virtueller Maschinen. Container-Orchestrierungssysteme wie Kubernetes ergänzen diese Ebene für applikationsnahe Workloads. Während BEKOM MANAGED Infrastructure den gesamten IT-Infrastruktur-Betrieb abdeckt, steht die Plattform-Ebene im Fokus: Cluster-Verwaltung, High-Availability-Konfiguration und Container-Orchestrierung.

Virtualisierungs-Plattformen sind geschäftskritische Infrastrukturen, da sie den operativen Betrieb sämtlicher Geschäftsprozesse ermöglichen – von der Auftragsverarbeitung bis zur standortübergreifenden Datenbereitstellung. Ausfälle der Hypervisor-Cluster oder Container-Orchestrierung gefährden die Verfügbarkeit aller virtualisierten Systeme und damit die gesamte Betriebsvoraussetzung.

Herausforderungen bei Virtualisierungs-Plattformen

Hypervisor-Cluster erfordern kontinuierliches Fachpersonal: Upgrade-Koordination über mehrere Hosts, Live-Migration-Planung, HA-Konfiguration und -Tests sowie Lizenz-Management verlangen spezialisiertes Know-how, das intern schwer dauerhaft vorzuhalten ist.

Ergebnis

Ohne strukturierten Plattformbetrieb entstehen Abhängigkeiten von Einzelpersonen, ungeplante Downtimes bei Upgrades und technische Schulden bei Cluster-Konfigurationen.

TYPISCHE SZENARIEN:

  • Hypervisor-Upgrades werden verzögert, weil Testaufwand und Migrationsrisiken intern nicht kalkulierbar sind
  • High-Availability-Konfigurationen werden einmalig eingerichtet, aber nie systematisch getestet – Failover-Verhalten wird erst im Ernstfall geprüft
  • Heterogene Plattform-Landschaften (VMware in einem Bereich, Proxmox im anderen) werden ohne einheitliche Prozesse von unterschiedlichen Personen verwaltet
  • Kubernetes-Workloads wachsen, aber Cluster-Administration und Monitoring sind nicht systematisch geregelt

INFRASTRUKTUR-REALITÄT:

Mittelständische Organisationen betreiben typischerweise eine gewachsene Virtualisierungs-Landschaft: VMware für produktive Workloads, Proxmox oder Hyper-V für Testumgebungen und zunehmend Kubernetes für containerisierte Applikationen. Jede Plattform bringt eigene Upgrade-Zyklen, Lizenzmodelle und Administrations-Profile mit, die unterschiedliches Fachwissen verlangen.

BEKOM MANAGED Infrastructure als Lösung

BEKOM übernimmt den strukturierten Betrieb von Virtualisierungs-Plattformen und Container-Orchestrierung – nach definierten Service-Level-Agreements und mit spezialisierten IT-Experten für alle gängigen Hypervisor-Plattformen, als Bestandteil von BEKOM MANAGED Infrastructure.

Ergebnis

Strukturierter Plattformbetrieb mit klaren Verantwortlichkeiten, dokumentierten Upgrade-Pfaden und geprüften HA-Konfigurationen – in Ihrer eigenen Betriebsstätte, einer Cloud-Umgebung oder in kombinierten Szenarien.

LEISTUNGSUMFANG:

  • Hypervisor-Cluster-Verwaltung (vCenter, Proxmox Datacenter Manager, SCVMM)
  • Patch-Management für Hypervisor-Hosts nach abgestimmten Wartungsfenstern
  • Live-Migration-Planung und -Durchführung für wartungsarme Upgrades
  • Kubernetes-Cluster-Betrieb: Node-Verwaltung, Upgrade-Planung, Namespace-Management
  • Kontinuierliches Monitoring von Cluster-Gesundheit, VM-Verfügbarkeit und Ressourcenauslastung

BETRIEBSSTABILITÄT:

Hypervisor-Administration wird von reaktiver Einzelentscheidung zu einem systematisch gesteuerten Service. Upgrade-Zyklen werden vorausgeplant, Wartungsfenster abgestimmt und HA-Tests regelmäßig durchgeführt – das IT-Team arbeitet mit einer stabilen Plattform statt mit ungeplanten Ausfällen bei Patch-Einspielen.

Strukturierter Plattformbetrieb mit Service-Design

BEKOM begleitet den Plattform-Betrieb vom Übernahme-Assessment bis zum laufenden Service – mit vollständiger Dokumentation aller Hypervisor-Konfigurationen, Cluster-Topologien und Abhängigkeiten als verbindliche Grundlage für beide Seiten.

Ergebnis

Ein Betriebsmodell, das auf den konkreten Anforderungen Ihrer Virtualisierungs-Infrastruktur basiert. Definierte Reaktionszeiten und abgestimmte Upgrade-Pfade für Hypervisor-Hosts und Container-Cluster.

PROZESS:

  • Vollständige Inventarisierung aller Hypervisor-Hosts, virtuellen Maschinen, Container-Cluster und Konfigurationen
  • Erstellung des Service-Design-Dokuments mit Umfang, SLAs und Eskalationspfaden
  • Definition von Wartungsfenstern, Change-Management-Prozessen und Notfallprozeduren für Cluster-Ausfälle

GEEIGNET FÜR:

Organisationen, die Virtualisierungs-Plattformen und Container-Systeme auf strukturierter Basis mit klaren Verantwortlichkeiten, dokumentierten SLAs und geprüften Ausfallsicherheits-Konfigurationen führen möchten.

Hypervisor-Plattformen

Hypervisor-Plattformen im Überblick

BEKOM betreibt alle gängigen Virtualisierungs-Plattformen technologie-agnostisch – von VMware vSphere über Proxmox VE bis Microsoft Hyper-V.

VMware vSphere / ESXi

VMware vSphere ist die führende Enterprise-Virtualisierungs-Plattform mit umfangreichen Funktionen für High Availability, Distributed Resource Scheduler und vMotion (Live-Migration).

BEKOM betreibt vSphere-Umgebungen als vollständig verwalteten Service: vCenter-Verwaltung, ESXi-Host-Konfiguration, VM-Deployment über Templates, vMotion-basierte Wartung und Lizenz-Management.

BEKOM administriert im vSphere-Betrieb: Cluster-Konfiguration (vSAN, HA, DRS), Performance-Monitoring, Kapazitätsplanung, Snapshot-Verwaltung und regelmäßige ESXi-Patches nach Broadcom-Empfehlung.

Unterstützte Versionen: vSphere 7.x und 8.x. Für Organisationen, die VMware nach der Broadcom-Übernahme auf alternative Plattformen migrieren möchten, begleitet BEKOM diesen Migrationsprozess als gesondertes Projekt.

Proxmox VE

Proxmox Virtual Environment ist eine Open-Source-Virtualisierungs-Plattform mit integrierter Cluster-Funktionalität, Live-Migration und Container-Unterstützung (LXC).

BEKOM betreibt Proxmox-Cluster als vollständig verwalteten Service ohne Lizenzkosten für die Hypervisor-Plattform selbst.

Im Proxmox-Betrieb übernimmt BEKOM: Cluster-Management, VM- und Container-Administration, Storage-Integration (ZFS, Ceph, NFS), Backup-Konfiguration über Proxmox Backup Server sowie Node-Patches und Upgrade-Planung.

Proxmox-Umgebungen eignen sich für Organisationen, die leistungsfähige Virtualisierung auf Open-Source-Basis mit strukturiertem Betrieb kombinieren möchten.

Microsoft Hyper-V und KVM

Microsoft Hyper-V ist in Windows Server integriert und eignet sich besonders für Windows-lastige Workload-Umgebungen.

BEKOM betreibt Hyper-V-Cluster mit Failover Cluster Manager, Hyper-V Replica für Standort-Replikation und System Center Virtual Machine Manager für größere Umgebungen. Windows-Patches und Hyper-V-Rollen-Updates werden koordiniert eingespielt.

KVM (Kernel-based Virtual Machine) läuft nativ auf Linux und bildet die Basis vieler Cloud-Plattformen. BEKOM administriert KVM-Hosts über libvirt und QEMU-Konfiguration, kombiniert mit Ansible-Automatisierung für VM-Deployment und Konfigurationsmanagement.

KVM-Umgebungen werden häufig in Szenarien eingesetzt, in denen maximale Flexibilität und keine Hypervisor-Lizenzkosten gefragt sind.

Container-Orchestrierung

Container-Orchestrierung und Kubernetes

Container-basierte Workloads erfordern eine eigene Betriebsebene neben der klassischen VM-Infrastruktur. BEKOM betreibt Kubernetes-Cluster und Container-Umgebungen als Bestandteil des Managed Infrastructure Service.

Kubernetes im Managed Betrieb

Kubernetes verteilt containerisierte Applikationen auf Worker-Nodes und übernimmt Scheduling, Selbstheilung und Skalierung. BEKOM betreibt Kubernetes-Cluster on-premises und in hybriden Umgebungen: Control-Plane-Verwaltung, Worker-Node-Administration, Kubernetes-Upgrade-Planung mit Rolling Upgrades, Namespace-Management und RBAC-Konfiguration für Zugriffssteuerung.

Unterstützte Kubernetes-Distributionen: Vanilla Kubernetes, Rancher (RKE2), k3s für ressourcenbegrenzte Umgebungen sowie OpenShift (OKD). BEKOM übernimmt den operativen Cluster-Betrieb. Applikations-Deployments und Namespace-Konfiguration bleiben in der Verantwortung der Entwicklungs-Teams – die Plattform-Ebene wird von BEKOM bereitgestellt und gewartet.

Container-Laufzeitumgebungen und Image-Verwaltung

Container-Laufzeitumgebungen (containerd, CRI-O) und interne Image-Registries bilden die Betriebsgrundlage für containerisierte Applikationen. BEKOM administriert Laufzeit-Konfiguration, betreibt Private Registries (Harbor, Docker Registry) für interne Images und übernimmt Image-Lifecycle-Management sowie Security-Scanning für Container-Images auf bekannte Schwachstellen.

Netzwerk-Plugins werden je nach Anforderung konfiguriert und betrieben: Calico für netzwerkpolitik-intensive Umgebungen, Flannel für einfachere Setups, Cilium für eBPF-basiertes Networking. Storage-Integrationen über CSI-Treiber (lokale und netzwerkbasierte Storage-Systeme) werden als Teil des Managed Service konfiguriert und überwacht.

Monitoring und Observability für Container-Workloads

Kubernetes-Umgebungen erfordern spezialisierte Monitoring-Stacks. BEKOM betreibt Prometheus und Grafana für Kubernetes-Metriken: Node-Auslastung, Pod-Verfügbarkeit, API-Server-Verfügbarkeit und Ingress-Metriken. Alerting-Konfiguration und Log-Aggregation (Loki oder ELK-Stack je nach Anforderung) werden als Teil des Managed Service eingerichtet.

Container-spezifische Alerts umfassen: Pod-Restart-Raten über definierten Schwellenwerten, Node-NotReady-Zustände, PVC-Auslastung und API-Server-Latenz. Alle Alerts lösen definierte Eskalationsprozesse aus – BEKOM-Spezialisten analysieren Ursachen und koordinieren Maßnahmen nach vereinbarter Inzidenz-Priorität.

Cluster-Management

Cluster-Management und High Availability

Cluster-Betrieb und Ausfallsicherheit sind die operativen Kernaufgaben im Virtualisierungsbetrieb. BEKOM betreibt diese Funktionen systematisch und dokumentiert.

Live-Migration und VM-Mobilität

Live-Migration ermöglicht die Verschiebung virtueller Maschinen zwischen Hypervisor-Hosts ohne Ausfall – für Wartungsarbeiten, Lastverteilung und Hardwaretausch. BEKOM plant und führt Live-Migrationen nach definierten Verfahren durch: Vorab-Prüfung der Speicher- und Netzwerk-Anforderungen, schrittweise Migration bei größeren Workloads und Dokumentation aller Migrationspfade im Change-Management.

In VMware-Umgebungen: vMotion-basierte Migration mit Storage vMotion für Storage-Migrationen. In Proxmox-Umgebungen: Live-Migration über Cluster-interne Verbindungen mit Corosync. Abbruchkriterien und Rollback-Prozeduren sind vor jeder Migration schriftlich definiert.

High Availability und automatischer Failover

BEKOM stellt sicher, dass geschäftskritische VMs bei einem Host-Ausfall priorisiert auf verbleibenden Knoten verfügbar bleiben. Ausreichend Reservekapazität wird vorgehalten, damit Failover-Szenarien zuverlässig funktionieren. Die Failover-Fähigkeit wird regelmäßig getestet und die Ergebnisse im Service-Report dokumentiert. Konfigurationsänderungen am HA-Cluster werden über den Change-Management-Prozess gesteuert.

Ressourcen-Management und Lastverteilung

Ressourcen-Management verhindert Überlastungssituationen in Hypervisor-Clustern. BEKOM überwacht Ressourcenauslastung (CPU, RAM, Storage-I/O, Netzwerk-Durchsatz) und greift bei definierten Schwellenwerten proaktiv ein: VM-Neuverteilung auf weniger ausgelastete Hosts, Ressourcen-Limits für rechenintensive Workloads und Kapazitätsplanung für absehbares Wachstum.

In VMware-Umgebungen: DRS (Distributed Resource Scheduler) für regelbasierte Lastverteilung. In Proxmox: Migration nach abgestimmten Wartungsfenstern. Kapazitätstrends werden im monatlichen Service-Report ausgewiesen. Erweiterungsempfehlungen werden kommuniziert, bevor Kapazitätsgrenzen erreicht werden.

Patch-Management für Hypervisor-Cluster

BEKOM hält alle Hypervisor-Plattformen aktuell – über VMware, Proxmox und Hyper-V hinweg. Updates werden so koordiniert, dass der Cluster-Betrieb durchgehend verfügbar bleibt. Security-relevante Patches haben Vorrang. Patch-Zyklen werden im Service-Design-Dokument vereinbart und alle durchgeführten Änderungen im Change-Management-System dokumentiert.

Zielgruppen

Wer profitiert vom Managed Virtualisierungsbetrieb

BEKOM betreibt Virtualisierungs-Plattformen und Container-Systeme für Organisationen mit wachsenden Anforderungen an Plattformstabilität und Betriebskontinuität – im Rahmen von BEKOM MANAGED Infrastructure.

01

IT-Leitung und Plattform-Verantwortliche

Hypervisor-Cluster-Administration bindet IT-Kapazitäten, die für strategische Aufgaben fehlen. BEKOM übernimmt den laufenden Plattform-Betrieb: Cluster-Verwaltung, Patch-Management, Live-Migrationen und HA-Tests nach definierten Prozessen. Die IT-Leitung behält die strategische Kontrolle über Plattform-Entscheidungen – operative Tagesaufgaben werden von BEKOM geführt.

02

Geschäftsführung und IT-Entscheider

Plattformstabilität und Ausfallsicherheit sind geschäftskritische Anforderungen. BEKOM liefert messbare Service-Levels: dokumentierte HA-Konfigurationen, regelmäßige Failover-Tests und monatliche Kapazitätsberichte als Entscheidungsgrundlage. IT-Investitionsentscheidungen werden durch belastbare Auslastungsdaten und nachvollziehbare Kapazitätsprognosen unterstützt.

03

Entwicklungs- und DevOps-Teams

Entwicklungs-Teams mit containerisierten Applikationen benötigen eine stabile Kubernetes-Plattform als Betriebsgrundlage. BEKOM betreibt den Kubernetes-Cluster – Node-Verfügbarkeit, Upgrades, Storage-Integration und Netzwerk-Konfiguration. Entwicklungs-Teams arbeiten mit einer zuverlässigen Plattform und können Kapazitätsbedarf über definierte Prozesse anmelden.

04

Unternehmen mit heterogener Virtualisierungs-Infrastruktur

Gewachsene Umgebungen mit mehreren Hypervisor-Plattformen und unterschiedlichen Verwaltungstools erfordern breite Administrations-Kompetenz. BEKOM betreibt Multi-Hypervisor-Umgebungen technologie-agnostisch – VMware und Proxmox parallel, Hyper-V und KVM in unterschiedlichen Bereichen – mit einheitlichen Monitoring- und Change-Management-Prozessen über alle Plattformen.

05

Kostentreiber bei Virtualisierungs-Plattformen im Eigenbetrieb

Der Eigenbetrieb von Hypervisor-Clustern und Container-Plattformen bringt erhebliche variable Aufwände mit sich: Spezialisierte VMware- oder Kubernetes-Administratoren sind am Markt rar und kostenintensiv, während Upgrade-Zyklen komplexe Planungs- und Testaufwände verursachen. Lizenz-Compliance bei VMware vSphere oder Microsoft Hyper-V erfordert kontinuierliches Monitoring, HA-Tests müssen regelmäßig durchgeführt werden, und Container-Orchestrierung verlangt tiefgreifendes DevOps-Know-how. Diese Kostentreiber entstehen unplanbar bei Ausfällen oder Upgrade-Projekten. BEKOM bietet stattdessen eine Monatspauschale für den kompletten Plattform-Betrieb, die planbare Betriebskosten schafft und ein umfassendes Assessment der bestehenden Virtualisierungs-Infrastruktur einschließt.

Verwandte Themen: Virtualisierung verzahnt sich mit Managed Proxmox für die spezialisierte Proxmox-Plattform und Managed Server für die zugrundeliegende Compute-Schicht; die Open-Source-Variante davon umreißt Virtualisierung & Compute; als konkretes Migrations-Szenario steht VMware-Exit zur Verfügung.

Häufige Fragen zur Virtualisierung & Container-Plattformen

Welche Hypervisor-Plattformen betreibt BEKOM?

BEKOM betreibt alle gängigen Hypervisor-Plattformen: VMware vSphere 7.x und 8.x (ESXi, vCenter), Proxmox Virtual Environment, Microsoft Hyper-V sowie KVM-basierte Umgebungen. Die Wahl der Plattform bestimmt das Administrations-Profil – BEKOM übernimmt den Betrieb unabhängig davon, welche Plattform in Ihrer Betriebsstätte eingesetzt wird. Bestehende Lizenzen und Hardware werden berücksichtigt.

Kann BEKOM eine bestehende VMware-Umgebung übernehmen?

Ja. BEKOM startet mit einem Übernahme-Assessment, das die bestehende vSphere-Umgebung vollständig aufnimmt: Cluster-Topologie, VM-Inventar, Netzwerk-Konfiguration, Storage-Anbindung, Lizenz-Stand und bestehende HA-Einstellungen. Auf dieser Basis wird das Service-Design erstellt. Die Übernahme erfolgt schrittweise nach abgestimmtem Plan, ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs.

Wie funktioniert High Availability im Managed Betrieb?

HA-Konfigurationen werden im Service-Design-Prozess gemeinsam mit Ihrer IT-Abteilung definiert: Welche VMs haben höchste Restart-Priorität, welche Ressourcen werden für HA-Failover reserviert. BEKOM konfiguriert HA nach diesen Vorgaben und führt regelmäßige Failover-Tests durch. Test-Ergebnisse mit Restart-Zeiten werden im Service-Report dokumentiert und kommuniziert.

Betreibt BEKOM auch Kubernetes und Container-Plattformen?

Ja. BEKOM betreibt Kubernetes-Cluster on-premises und in hybriden Umgebungen: Vanilla Kubernetes, Rancher (RKE2), k3s und OpenShift. BEKOM übernimmt Cluster-Betrieb – Control Plane, Worker Nodes, Upgrades, Storage-CSI und Netzwerk-CNI. Applikations-Deployments und Namespace-Konfiguration bleiben in der Verantwortung der Entwicklungs-Teams oder werden als gesonderter Service beauftragt.

Was passiert bei einem Hypervisor-Host-Ausfall?

Ein Host-Ausfall löst automatisch den HA-Failover aus: Betroffene VMs werden nach Restart-Priorität auf verbleibenden Cluster-Knoten neu gestartet. BEKOM-Spezialisten werden per Monitoring-Alert informiert und analysieren die Ursache. Die Wiederherstellung des ausgefallenen Hosts – Hardware-Überprüfung, Neustart, Cluster-Wiedereintritt – wird nach vereinbarter Inzidenz-Priorität koordiniert.

Wie wird Automatisierung im Plattformbetrieb eingesetzt?

BEKOM nutzt Infrastructure-as-Code-Werkzeuge für wiederkehrende Betriebsaufgaben: Ansible für Konfigurationsmanagement und Patch-Automatisierung, Terraform für Infrastructure-Provisionierung in hybriden Umgebungen. VM-Deployment über Templates (VMware Content Library, Proxmox VM-Templates) und automatisierte Provisionierungs-Pipelines reduzieren manuelle Fehler bei Routineaufgaben und beschleunigen die Bereitstellung neuer Ressourcen.

Kann BEKOM VMware und Proxmox gleichzeitig betreiben?

Ja. BEKOM betreibt Multi-Hypervisor-Umgebungen mit unterschiedlichen Plattformen in verschiedenen Bereichen. Monitoring und Change-Management sind über alle Plattformen vereinheitlicht. Migrationsprojekte zwischen Plattformen – zum Beispiel VMware-zu-Proxmox-Migration – werden auf Wunsch als gesondertes Projekt begleitet, sind aber kein Bestandteil des laufenden Managed Service.

Wie wird die Verantwortung zwischen BEKOM und dem internen IT-Team aufgeteilt?

BEKOM übernimmt den operativen Plattformbetrieb: Cluster-Verwaltung, Patch-Management, Live-Migrationen, HA-Tests und Monitoring. Das interne IT-Team behält strategische Kontrolle: Entscheidungen über neue Plattformen, Workload-Platzierung und Kapazitätsinvestitionen. Die Verantwortlichkeiten sind im Service-Design-Dokument als RACI-Matrix schriftlich fixiert.

Welche Kosten entstehen beim Wechsel von eigenbetriebenem VMware zu BEKOM Managed Virtualisierung?

Der Wechsel zu BEKOM Managed Virtualisierung erfolgt ohne Upfront-Kosten für die Plattform-Übernahme. Die bestehende VMware-Infrastruktur wird analysiert und in den Managed-Betrieb überführt, wobei Lizenz-Optimierungen oft Einsparpotentiale schaffen. Die monatlichen Service-Kosten richten sich nach Anzahl der verwalteten Hosts und VMs. Hypervisor-Migrationen werden koordiniert durchgeführt, sodass keine Betriebsunterbrechungen entstehen. Container-Plattformen wie Kubernetes werden parallel integriert, falls bereits vorhanden.

Kann das Unternehmen später wieder zum Eigenbetrieb der Virtualisierung zurückkehren?

BEKOM dokumentiert alle Konfigurationen der Hypervisor-Cluster und Container-Plattformen in standardisierten Service-Design-Dokumenten. Bei einem Wechsel zurück zum Eigenbetrieb werden sämtliche Plattform-Konfigurationen, HA-Setups und Monitoring-Parameter übergeben. Die Virtualisierungs-Infrastruktur basiert auf Standard-Technologien wie VMware vSphere oder Open-Source-Lösungen, wodurch kein Vendor-Lock-in entsteht. Kubernetes-Workloads bleiben vollständig portabel, da ausschließlich native Container-Standards verwendet werden. Eine strukturierte Übergangsplanung stellt die kontinuierliche Verfügbarkeit sicher.

Nächster Schritt: Plattform-Assessment anfragen

BEKOM begleitet die Übernahme von Virtualisierungs-Plattformen und Container-Systemen in drei strukturierten Phasen.

Das Assessment der Virtualisierungs-Infrastruktur verschafft Klarheit über den aktuellen Ist-Zustand der Hypervisor-Plattformen und Container-Umgebungen. BEKOM erstellt eine detaillierte Bestandsaufnahme der VM-Landschaft, analysiert HA-Konfigurationen und entwickelt konkrete Empfehlungen für Cluster-Optimierung und Betriebsumfang. Das Service-Design definiert Monitoring-Konzepte für VMware vSphere, Proxmox oder Kubernetes sowie Architektur-Empfehlungen für High-Availability-Setups.

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Plattform-Assessment

Am Anfang steht die vollständige Bestandsaufnahme: Welche Hypervisor-Plattformen sind im Einsatz, wie sind Cluster konfiguriert, welche Abhängigkeiten bestehen zwischen VMs und Applikationen, und wo bestehen Lücken bei HA-Konfiguration und Patch-Stand? Das Assessment dokumentiert die bestehende Umgebung und liefert die Grundlage für das gemeinsame Service-Design.

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Service-Design und SLA-Definition

Auf Basis des Assessments entwickelt BEKOM gemeinsam mit Ihrer IT-Abteilung das Service-Design: Umfang des Managed Service, Plattformen und Cluster im Scope, HA-Konfiguration und Restart-Prioritäten, Wartungsfenster, Monitoring-Schwellenwerte, Reporting-Intervalle und Eskalationspfade. Das Ergebnis ist ein schriftliches Dokument als verbindliche Grundlage für den laufenden Betrieb.

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Übernahme und laufender Betrieb

Die Übernahme erfolgt schrittweise nach einem abgestimmten Transitionsplan. BEKOM übernimmt den Betrieb der Virtualisierungs-Plattformen, Container-Cluster und Monitoring-Systeme. Regelmäßige Service-Reports informieren über Cluster-Zustand, Kapazitätstrends, durchgeführte Patches und Änderungen – als Grundlage für gemeinsame Betriebsgespräche.