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Speicher · Backup · Disaster Recovery

BEKOM MANAGEDDatenspeicherung & BackupAusfallschutz und Wiederherstellbarkeit

BEKOM betreibt Speichersysteme (SAN, NAS, Objekt-Speicher), Backup-Prozesse und Disaster Recovery – mit definierten SLAs und qualifizierten IT-Spezialisten.

Vorgehensweise ansehen
SAN, NAS & Objekt-Speicher
Backup nach SLA
Restore-Tests & DR
Durchgehendes Monitoring
Professioneller Betrieb

Professioneller Betrieb von Speichersystemen

Datenspeicherung bildet eine Basisanforderung jeder IT-Umgebung. Speichersysteme wachsen mit dem Datenvolumen, werden komplexer in ihrer Administration und kritischer für den Geschäftsbetrieb. SAN-Infrastrukturen, NAS-Systeme und Objekt-Speicher verlangen unterschiedliches Fachwissen, strukturierte Prozesse und kontinuierliche Überwachung – in der eigenen Betriebsstätte, in einer Cloud-Umgebung oder in kombinierten Szenarien.

Datenspeicherung und Backup-Systeme sind geschäftskritische Infrastrukturen, da sie die Grundlage für operativen Betrieb und Auftragsverarbeitung bilden. Ausfälle oder Datenverluste beeinträchtigen standortübergreifende Geschäftsprozesse und können regulatorische Compliance-Anforderungen verletzen. → BEKOM MANAGED Infrastructure

Herausforderungen bei der Datenspeicherung

Speichersysteme sind keine statischen Ressourcen. Sie wachsen, altern und müssen kontinuierlich administriert werden – mit einem Qualifikationsprofil, das intern schwer dauerhaft vorzuhalten ist.

Ergebnis

Ohne strukturierten Speicher-Betrieb entstehen Risiken, die sich erst im Ausfall zeigen – dann jedoch unter Zeitdruck und mit erhöhtem Schadenspotenzial für den Geschäftsbetrieb.

TYPISCHE SZENARIEN:

  • Wachsende Datenmengen erhöhen die Kapazitätsanforderungen und führen ohne vorausschauende Planung zu Engpasssituationen
  • Heterogene Speicher-Infrastrukturen (SAN, NAS, Objekt-Speicher) verlangen unterschiedliche Administrations-Profile und Hersteller-Know-how
  • Backup-Prozesse laufen oft ohne regelmäßige Restore-Tests – Wiederherstellbarkeit wird erst im Ernstfall geprüft
  • Disaster-Recovery-Konzepte existieren auf dem Papier, wurden jedoch nicht vollständig getestet oder dokumentiert

INFRASTRUKTUR-REALITÄT:

Mittelständische Organisationen und wachsende Unternehmen betreiben typischerweise eine heterogene Speicher-Landschaft – SAN für performante Workloads, NAS für File-Services und zunehmend Objekt-Speicher für Archivierung. Jede Technologie bringt eigene Administrations-Anforderungen mit, die dauerhaft qualifiziertes Personal erfordern.

BEKOM MANAGED Infrastructure als Lösung

BEKOM übernimmt den strukturierten Betrieb von Speichersystemen, Backup-Prozessen und Disaster-Recovery-Strukturen – nach definierten Service-Level-Agreements und mit spezialisierten IT-Experten, als Bestandteil von BEKOM MANAGED Infrastructure.

Ergebnis

Strukturierter Speicher-Betrieb mit klaren Verantwortlichkeiten, messbaren Service-Levels und qualifizierten Spezialisten – in Ihrer eigenen Betriebsstätte, einer Cloud-Umgebung oder in kombinierten Szenarien.

LEISTUNGSUMFANG:

  • Kontinuierliches Monitoring aller Speichersysteme und -metriken
  • Kapazitätsplanung und proaktives Wachstumsmanagement
  • Backup-Management mit definierten Zyklen und Aufbewahrungsfristen
  • Restore-Tests nach vereinbarten Zeiträumen zur Verifikation der Wiederherstellbarkeit

BETRIEBSSTABILITÄT:

Speicher-Administration wird von reaktiver Einzelentscheidung zu einem systematisch gesteuerten Service. Wiederkehrende Aufgaben laufen nach definierten Zyklen – das IT-Team arbeitet mit einem stabilen Fundament statt mit Ad-hoc-Interventionen bei Kapazitätsproblemen oder Backup-Fehlern.

Strukturierter Betrieb mit Service-Design

BEKOM begleitet den Speicher-Betrieb vom Übernahme-Assessment bis zum laufenden Service – mit vollständiger Dokumentation als verbindliche Grundlage für beide Seiten.

Ergebnis

Ein Betriebsmodell, das auf den konkreten Anforderungen Ihrer Speicher-Infrastruktur basiert. Definierte Reaktionszeiten und abgestimmte Wartungsfenster für Kapazitätserweiterungen und Updates.

PROZESS:

  • Vollständige Inventarisierung und Klassifizierung aller Speichersysteme
  • Erstellung des Service-Design-Dokuments mit Umfang, SLAs und Eskalationspfaden
  • Definition von Verantwortlichkeiten und Schnittstellen zwischen BEKOM und Ihrem Team

GEEIGNET FÜR:

Organisationen, die Speichersysteme und Datensicherung auf strukturierter Basis mit klaren Verantwortlichkeiten, dokumentierten SLAs und nachgewiesener Wiederherstellbarkeit führen möchten.

Unterscheidungsmerkmale

Speichersysteme im Überblick: SAN, NAS und Objekt-Speicher

Moderne IT-Umgebungen kombinieren unterschiedliche Speichertechnologien. BEKOM betreibt alle gängigen Speicher-Architekturen in ihrem jeweiligen Kontext.

SAN (Storage Area Network)

SAN-Systeme verbinden Speicherressourcen über dedizierte Hochgeschwindigkeitsnetzwerke mit Server-Systemen. Sie bieten niedrige Latenzen und hohe Durchsatzraten – geeignet für datenbankintensive Applikationen, Virtualisierungs-Umgebungen und geschäftskritische Workloads mit hohen I/O-Anforderungen.

BEKOM übernimmt im SAN-Betrieb:

Fabric-Management: Zoning, LUN-Konfiguration und Switch-Administration für die gesamte SAN-Fabric

Performance-Monitoring: Kontinuierliche Überwachung von IOPS, Latenz und Durchsatz pro Volume und Controller

Kapazitätsplanung: Proaktive Erweiterungsplanung auf Basis von Wachstumstrends und Auslastungsanalysen

Wartung und Störungsbehebung: Firmware-Updates der Speicher-Controller, Fehlerbehebung bei I/O-Problemen und Konnektivitätsstörungen

Unterstützte Hersteller: NetApp, Dell EMC, HPE und weitere gängige SAN-Plattformen.

NAS (Network Attached Storage)

NAS-Systeme stellen Dateispeicher über Standard-Netzwerkprotokolle (NFS, SMB/CIFS) bereit. Sie sind für File-Services, kollaborative Arbeitsumgebungen und strukturierte Archivierung geeignet – mit breiter Protokoll-Unterstützung und geringerem Verwaltungsaufwand als SAN.

BEKOM übernimmt im NAS-Betrieb:

Volume-Management: Erstellung, Erweiterung und Snapshot-Zyklen für alle Volumes

Zugriffskontrolle: Quota-Verwaltung, Protokoll-Konfiguration und Share-Berechtigungen

Performance-Monitoring: Durchsatz, Latenz und Protokoll-Fehlerraten werden kontinuierlich überwacht

Plattform-Wartung: Patches, Konfigurationsanpassungen und Kapazitätserweiterungen

Unterstützte Plattformen: NetApp ONTAP, TrueNAS, Synology Business-Lösungen und weitere.

Objekt-Speicher

Objekt-Speicher-Systeme verwalten Daten als unstrukturierte Objekte über HTTP-APIs (S3-kompatibel). Sie sind für große Datenmengen mit seltenerem Zugriff geeignet – Archivierung, Backup-Targets, Media-Storage und Datenanalyse-Pipelines.

BEKOM übernimmt im Objekt-Speicher-Betrieb:

Bucket-Management: Erstellung, Versionierung und Zugriffskontrolle über IAM-Policies

Lifecycle-Policies: Automatisches Daten-Tiering nach Alter und Zugriffshäufigkeit

Replikation: Konfiguration und Überwachung der Datenreplikation zwischen Standorten oder Zonen

Kapazitätsplanung: Monitoring von Speicherauslastung und Wachstumstrends

Unterstützte Systeme: MinIO, Ceph RADOS Gateway, ONTAP S3 und weitere S3-kompatible Plattformen.

Backup-Management

Backup-Management und Datensicherung

Backup-Prozesse müssen zuverlässig ausgeführt, überwacht und regelmäßig auf Wiederherstellbarkeit geprüft werden. BEKOM übernimmt das gesamte Backup-Management nach definierten Konzepten.

Backup-Konzept und -Strategie

BEKOM entwickelt das Backup-Konzept gemeinsam mit der IT-Abteilung des Kunden. Grundlage sind die definierten Anforderungen an Wiederherstellbarkeit und maximal akzeptierbare Ausfallzeit pro Datenkategorie – operative Daten, Archivbestände und System-Images erfordern unterschiedliche Sicherungsstrategien. BEKOM wählt die geeignete Backup-Methodik, setzt sie um und verantwortet die zuverlässige Ausführung und regelmäßige Überprüfung. Die gewählte Strategie wird im Service-Design-Dokument dokumentiert.

Backup-Ausführung und -Überwachung

BEKOM führt Backup-Jobs nach definierten Zeitplänen aus und überwacht die Ausführung aktiv. Fehlgeschlagene Backup-Jobs lösen automatisch Alerts aus – BEKOM-Spezialisten analysieren die Ursache und stellen die Datensicherung wieder her.

Überwachte Metriken:

  • Backup-Abschlussrate (Erfolg, Warnung, Fehler je Datensatz)
  • Backup-Größen und Wachstumsraten (Kapazitätstrend)
  • Backup-Dauer und Einhaltung der definierten Backup-Fenster
  • Speicherplatz auf Backup-Targets (lokale Medien, dedizierte Backup-Systeme, Off-Site-Targets)

Backup-Berichte werden in vereinbarten Intervallen erstellt. Abweichungen vom Soll-Zustand werden proaktiv gemeldet – nicht erst nach einem Ausfall.

Restore-Tests und Validierung

Ein Backup ist nur so belastbar wie seine Wiederherstellbarkeit. BEKOM führt regelmäßige Restore-Tests durch und dokumentiert die Ergebnisse als Nachweis für die Backup-Compliance.

Restore-Test-Verfahren:

  • Stichproben-Restore einzelner Dateien und Verzeichnisse
  • Vollständiger VM-Restore in isolierter Testumgebung
  • Datenbank-Restore mit anschließender Konsistenzprüfung
  • Dokumentation der Restore-Tests mit Zeitstempel, Umfang und Ergebnis

Die Ergebnisse fließen in den regulären Service-Report ein. Abweichungen zwischen dokumentierter Backup-Strategie und tatsächlicher Wiederherstellbarkeit werden über den Change-Management-Prozess adressiert.

Disaster Recovery

Disaster Recovery und Wiederherstellbarkeit

Disaster Recovery beschreibt den strukturierten Prozess zur Wiederherstellung des IT-Betriebs nach einem schwerwiegenden Ausfall. BEKOM betreibt und testet Disaster-Recovery-Konzepte als Teil des Managed Infrastructure Service.

RPO und RTO als messbare Zielgrößen

RPO (Recovery Point Objective) definiert den maximal akzeptierbaren Datenverlust – gemessen als Zeitraum zwischen letzter erfolgreicher Datensicherung und dem Schadensereignis. RTO (Recovery Time Objective) definiert die maximal akzeptierbare Ausfallzeit bis zur Wiederherstellung des Betriebs. Diese Kennzahlen werden im Service-Design-Dokument für unterschiedliche Systeme und Datenkategorien definiert und bilden die verbindliche Grundlage für Backup-Strategie, Infrastruktur-Dimensionierung und DR-Testzyklus.

DR für die eigene Betriebsstätte

In der eigenen Betriebsstätte betriebene Systeme werden durch lokale Redundanz (RAID, gespiegelte Storage-Systeme), Off-Site-Backup auf dedizierte Backup-Targets sowie regelmäßige DR-Tests abgesichert. BEKOM koordiniert die DR-Planung und -Tests gemeinsam mit Ihrer IT-Abteilung. Für Organisationen mit Failover-Anforderungen betreibt BEKOM die Replikation zu einem sekundären Standort oder einer Cloud-Ziel-Umgebung – mit definierten Replikationsintervallen und verifizierten Failover-Prozeduren.

In hybriden Umgebungen (eigene Betriebsstätte plus Cloud-Workloads) koordiniert BEKOM die DR-Strategie über beide Umgebungen: Replikation aus der Betriebsstätte in Cloud-Targets, Datensynchronisation zwischen Standorten und Recovery-Prozeduren, die beide Umgebungen einschließen.

Zielgruppen

Wer profitiert vom Managed Speicher- und Backup-Betrieb

BEKOM betreibt Speichersysteme und Datensicherung für Organisationen, die strukturierten Betrieb mit klaren Service-Levels anstreben – im Rahmen von BEKOM MANAGED Infrastructure.

01

IT-Leitung und Infrastruktur-Verantwortliche

Speicher-Administration bindet IT-Kapazitäten, die für strategische Aufgaben fehlen. BEKOM übernimmt den laufenden Speicher-Betrieb systematisch: Monitoring, Kapazitätsplanung, Backup-Management und Restore-Tests nach definierten Prozessen. Die IT-Leitung behält die strategische Kontrolle – operative Tagesaufgaben werden von BEKOM geführt.

02

Geschäftsführung und IT-Entscheider

Datenverfügbarkeit und Wiederherstellbarkeit sind geschäftskritische Anforderungen. BEKOM liefert messbare Service-Levels: dokumentierte RPO/RTO-Zielwerte, Backup-Compliance-Reports und regelmäßige Restore-Test-Nachweise. IT-Investitionsentscheidungen werden durch belastbare Kapazitätsdaten unterstützt.

03

Fachbereiche mit hohem Datenbedarf

Bereiche mit hohem Datendurchsatz – Produktion, Engineering, Finanzen – profitieren von stabilen Speicher-Services. BEKOM betreibt die Speicher-Infrastruktur mit den vereinbarten Latenz- und Durchsatzwerten. Kapazitätserweiterungen werden vorausschauend geplant und umgesetzt.

04

Unternehmen mit Compliance-Anforderungen

Datenschutz- und Regulierungsanforderungen – DSGVO, branchenspezifische Nachweispflichten, interne Audit-Vorgaben – erfordern dokumentierte Backup-Prozesse und nachprüfbare Wiederherstellbarkeit. BEKOM betreibt Backup-Management mit vollständiger Protokollierung: Backup-Logs, Restore-Test-Protokolle und Compliance-Reports stehen für interne und externe Nachweise bereit.

05

BEKOM-Differenzierung für Datenspeicherung und Backup-Management

BEKOM unterscheidet sich von Hyperscaler-Storage durch deutsche Rechenzentren und direkten deutschsprachigen Support für komplexe SAN- und NAS-Infrastrukturen. Während Cloud-Provider standardisierte Objekt-Speicher anbieten, betreibt BEKOM heterogene Speicher-Topologien mit individueller Backup-Strategie und dokumentierten SLA für Recovery-Zeiten. Im Gegensatz zu klassischen Systemhäusern fungiert BEKOM als direkter Betriebsverantwortlicher mit festem Ansprechpartner für Speicher-Administration und Disaster-Recovery. Herstellerunabhängige Standard-Technologien vermeiden proprietäre Abhängigkeiten und ermöglichen Portabilität der Speicher-Konfigurationen. Das Service-Design-Dokument definiert transparent Backup-Zyklen, Retention-Policies und Recovery-Prozesse ohne versteckte Systemhaus-Abhängigkeiten.

06

Kostentreiber im Eigenbetrieb von Datenspeicherung und Backup

Der Eigenbetrieb von Speicherinfrastrukturen und Backup-Systemen führt zu variablen Aufwänden, die schwer planbar sind. Wesentliche Kostentreiber entstehen durch die kontinuierliche Kapazitätsplanung bei wachsenden Datenvolumen, die herstellerspezifische Administration heterogener SAN- und NAS-Systeme sowie die regelmäßige Validierung von Backup-Prozessen und Restore-Tests. Zusätzlich erfordern Disaster-Recovery-Szenarien spezielle Qualifikationsprofile, die intern selten dauerhaft verfügbar sind. BEKOM MANAGED Datenspeicherung & Backup strukturiert diese Kostentreiber in einer transparenten Monatspauschale. Kapazitätserweiterungen, Systemaktualisierungen und Notfall-Recovery werden zu planbaren Betriebskosten ohne unerwartete variable Aufwände für Personalengpässe oder Hardware-Beschaffung.

Verwandte Themen: Storage & Backup verbindet sich mit Managed Server für die Compute-Anbindung und Managed Virtualisierung für VM-Backup-Strategien; die Open-Source-Architektur dahinter: Storage-Datenplattform; als konkretes Backup-Produkt steht Proxmox Backup Server zur Verfügung.

Häufige Fragen zur Datenspeicherung & Backup

Welche Backup-Software setzt BEKOM ein?

BEKOM arbeitet technologie-agnostisch und setzt die in Ihrer Infrastruktur bereits vorhandene Backup-Software ein oder empfiehlt eine geeignete Lösung. Unterstützte Systeme: Veeam Backup & Replication, Commvault, Veritas NetBackup sowie integrierte Backup-Funktionen von Speicherplattformen wie NetApp SnapCenter. Die Backup-Software wird als Teil des Managed Service administriert und aktuell gehalten.

Wie werden RPO und RTO für verschiedene Systeme definiert?

RPO und RTO werden im Service-Design-Prozess gemeinsam mit Ihrer IT-Abteilung und den Fachbereichen für jede Datenkategorie und jedes kritische System definiert. Die Diskussion erfolgt anhand des konkreten Geschäftsprozesses, der vom jeweiligen System abhängt. Das Ergebnis fließt in das Service-Design-Dokument und bestimmt die Backup-Häufigkeit sowie die Infrastruktur-Dimensionierung.

Wie oft werden Restore-Tests durchgeführt?

Die Häufigkeit von Restore-Tests wird im Service-Design vereinbart. Üblich sind vierteljährliche Stichproben-Restore-Tests für kritische Datensätze sowie ein jährlicher vollständiger DR-Test. Die Ergebnisse werden dokumentiert und im Service-Report kommuniziert. Abweichungen werden im Change-Management-Prozess adressiert.

Kann BEKOM bestehende Backup-Systeme übernehmen?

Ja. BEKOM startet mit einem Übernahme-Assessment, das die bestehende Backup-Infrastruktur, Konzepte und Konfigurationen vollständig aufnimmt. Auf dieser Basis werden Lücken identifiziert, Anpassungen empfohlen und der laufende Betrieb schrittweise übernommen. Bestehende Hardware und Software werden dabei berücksichtigt.

Was unterscheidet Backup von Disaster Recovery?

Backup sichert Daten zu einem definierten Zeitpunkt und ermöglicht die Wiederherstellung einzelner Dateien, Datenbanken oder kompletter Systeme. Disaster Recovery beschreibt den vollständigen Prozess zur Wiederherstellung des IT-Betriebs nach einem schwerwiegenden Ausfall – inklusive Infrastruktur, Netzwerk, Anwendungen und Daten. Backup ist ein wesentlicher Bestandteil jeder DR-Strategie. BEKOM betreibt beides im Rahmen des Managed Infrastructure Service.

Was passiert, wenn ein Backup-Job fehlschlägt?

Fehlgeschlagene Backup-Jobs lösen automatisch Alerts aus. BEKOM-Spezialisten analysieren die Ursache – Verbindungsproblem, Speichermangel auf dem Backup-Target, Anwendungsfehler – und stellen die Datensicherung wieder her. Der Fehlerfall wird dokumentiert und im nächsten Service-Report ausgewiesen. Kritische Systeme erhalten Priorität bei der Nachsicherung.

Wie wird die Verantwortung zwischen BEKOM und dem internen IT-Team aufgeteilt?

BEKOM übernimmt den operativen Betrieb: Monitoring, Backup-Ausführung, Restore-Tests, Kapazitätsplanung und Reporting. Das interne IT-Team behält die strategische Kontrolle – Entscheidungen über neue Speichersysteme, Änderungen an Datenkategorien und Anpassungen der RPO/RTO-Zielwerte werden gemeinsam getroffen. Die Verantwortlichkeiten sind im Service-Design-Dokument schriftlich definiert.

Welche Speichertechnologien und Hersteller-Plattformen betreibt BEKOM?

BEKOM betreibt SAN-Systeme (NetApp, Dell EMC, HPE), NAS-Plattformen (NetApp ONTAP, TrueNAS, Synology Business) und S3-kompatiblen Objekt-Speicher (MinIO, Ceph RADOS Gateway, ONTAP S3). Für Backup-Software werden Veeam Backup & Replication, Commvault, Veritas NetBackup und plattformintegrierte Lösungen wie NetApp SnapCenter unterstützt. Bereits im Einsatz befindliche Systeme werden im Übernahme-Assessment erfasst und in den Managed Service integriert.

Welche Kosten entstehen bei der Migration bestehender Backup-Infrastrukturen zu BEKOM MANAGED?

Die Migrationskosten hängen von der bestehenden Speicher-Topologie und den Datenvolumen ab. BEKOM führt zunächst ein Assessment der vorhandenen SAN-, NAS- und Backup-Systeme durch, um den Überführungsaufwand zu bewerten. Während der Migration bleiben die bestehenden Systeme parallel aktiv, um Datenverfügbarkeit zu gewährleisten. Die Kosten für Hardware-Integration, Datenübertragung und Systemanpassungen werden transparent im Service-Design-Dokument dokumentiert und in die monatliche Betriebspauschale einkalkuliert.

Können wir bei Vertragsende zum Eigenbetrieb zurückkehren oder zu einem anderen Anbieter wechseln?

BEKOM MANAGED Datenspeicherung basiert auf Standard-Technologien ohne proprietäre Abhängigkeiten. Bei Vertragsende erhalten Sie vollständige Dokumentation der Speicher-Konfigurationen, Backup-Strategien und Recovery-Prozesse. Die verwendeten SAN- und NAS-Systeme können in den Eigenbetrieb überführt oder zu anderen Dienstleistern migriert werden. BEKOM unterstützt eine strukturierte Übergabe mit technischen Workshops und Dokumentationstransfer, um den Wechsel zu erleichtern. Vendor-Lock-in wird durch den Einsatz herstellerunabhängiger Storage-Standards vermieden.

Datenspeicherung & Backup mit BEKOM: Nächste Schritte

BEKOM begleitet die Übernahme von Speicher-Infrastruktur und Backup-Management in drei strukturierten Phasen.

Das BEKOM Assessment für Datenspeicherung und Backup liefert eine strukturierte Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen SAN-, NAS- und Backup-Infrastrukturen. Sie erhalten Klarheit über Kapazitätsauslastung, Backup-Qualität und Recovery-Fähigkeiten sowie eine Architektur-Empfehlung für optimierte Speicher-Topologien. Das Service-Design definiert konkrete Backup-Zyklen, Disaster-Recovery-Prozesse und den Betriebsumfang für eine ausfallsichere Datenhaltung in Ihrer IT-Umgebung.

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Infrastruktur-Assessment

Am Anfang steht die vollständige Bestandsaufnahme: Welche Speichersysteme sind im Einsatz, wie sind sie konfiguriert, welche Backup-Konzepte existieren, und wo bestehen Lücken gegenüber den definierten RPO/RTO-Zielen? Das Assessment liefert eine dokumentierte Grundlage für alle weiteren Schritte – als Basis für das gemeinsame Service-Design.

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Service-Design und SLA-Definition

Auf Basis des Assessments entwickelt BEKOM gemeinsam mit Ihrer IT-Abteilung das Service-Design: Umfang des Managed Service, Backup-Strategie je Datenkategorie, RPO/RTO-Zielwerte, Monitoring-Schwellenwerte, Reporting-Intervalle und Eskalationspfade. Das Ergebnis ist ein schriftliches Dokument, das als verbindliche Grundlage für den laufenden Betrieb dient.

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Übernahme und laufender Betrieb

Die Übernahme erfolgt schrittweise nach einem abgestimmten Plan. BEKOM übernimmt den Betrieb der Speichersysteme, Backup-Prozesse und Restore-Tests. Regelmäßige Service-Reports informieren über den Betriebszustand, Kapazitätstrends und durchgeführte Backup-Validierungen – als Grundlage für gemeinsame Betriebsgespräche.