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Kultur · Akzeptanz · Veränderung

BEKOM CloudCloud-Einführung ohne Kulturbruch:Veränderung, die Akzeptanz schafft

Cloud-Einführung in gewachsenen Familienunternehmen begleiten: Stakeholder, Kommunikation und Qualifizierung für Veränderung ohne Kulturbruch.

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Stakeholder-Einbindung
Kommunikationsplanung
Qualifizierung
Erfolgsmessung
Cloud-Einführung

Warum Cloud-Einführung im Familienunternehmen Change-Management braucht

Wenn ein Familienunternehmen den Schritt in eine Cloud-Umgebung geht, ändert sich mehr als die technische Infrastruktur. Arbeitsabläufe, Zugriffsmodelle, Zuständigkeiten und Gewohnheiten verschieben sich – in einer Organisation, die über Jahre oder Jahrzehnte gewachsene Strukturen aufgebaut hat. Die Übersichtsseite BEKOM Cloud für Familienunternehmen ordnet ein, warum Familienunternehmen bei Cloud-Vorhaben auf Kontrolle und Kontinuität achten. Im Fokus steht hier die organisatorische Seite: Wie lässt sich Cloud-Einführung so gestalten, dass Akzeptanz entsteht und der laufende Betrieb nicht gefährdet wird?

Change-Management bei Cloud-Einführung beeinflusst geschäftskritische Prozesse direkt, da Akzeptanz und reibungsloser Übergang Betriebsvoraussetzung für alle standortübergreifenden Geschäftsprozesse sind. Unbegleitete Veränderungen gefährden die Kontinuität der Auftragsverarbeitung und den operativen Betrieb.

Cloud-Einführung ohne begleitendes Change-Management erzeugt Widerstände, die Projekte verzögern. Akzeptanz entsteht nicht automatisch – sie erfordert strukturierte Kommunikation, klare Verantwortlichkeiten und die Einbindung aller Betroffenen. Dabei geht es nicht um allgemeine Change-Management-Theorie, sondern um die konkreten organisatorischen Schritte, die eine Cloud-Einführung im Familienunternehmen begleiten. Die technischen Aspekte der Migration werden im Kontext der IT-Nachfolgeplanung behandelt. Im Fokus stehen die Beteiligten, die Kommunikation und die kulturelle Verankerung der Veränderung.

Gewachsene Strukturen und etablierte Routinen

In Familienunternehmen sind IT-Abläufe häufig über lange Zeiträume gewachsen und eng mit den Personen verknüpft, die sie aufgebaut haben. Was funktioniert, wird beibehalten – auch wenn es auf informellen Absprachen und Einzelwissen basiert.

Typische Ausgangsbedingungen:

Prozesse, die seit Jahren stabil laufen und deren Änderung als unnötiges Risiko wahrgenommen wird

IT-Verantwortliche, die bestehende Systeme als eigenes Kompetenzfeld betrachten

Fachabteilungen, die eingespielte Abläufe internalisiert haben und keinen Veränderungsbedarf sehen

Geschäftsführungen, die IT-Projekte nach Erfahrungen vergangener Vorhaben bewerten

Diese Ausgangslage ist kein Zeichen mangelnder Innovationsbereitschaft, sondern Ausdruck funktionierender Strukturen. Change-Management nimmt sie ernst und baut darauf auf.

Cloud-Einführung verändert mehr als die Technik

Eine Cloud-Migration wirkt parallel auf Plattform, Prozesse, Rollen und Zusammenarbeitsformen. Was einseitig als Technikprojekt geplant ist, trifft im Betrieb auf veränderte Abläufe, neue Zuständigkeiten und angepasste Informationsflüsse.

Ebenen der Veränderung:

Technische Ebene: neue Plattform, veränderte Zugangswege, neue Sicherheitsverfahren

Prozessebene: angepasste Freigabewege und Workflows in den Fachabteilungen

Rollenebene: verschobene Zuständigkeiten zwischen internem IT-Team und Cloud-Partner

Kulturelle Ebene: neue Zusammenarbeitsformen und veränderte Informationsflüsse

Wer die Cloud-Einführung nur als technisches Projekt plant, übersieht diese parallelen Veränderungen – mit der Folge, dass Akzeptanz und Wirksamkeit im laufenden Betrieb zurückbleiben.

Akzeptanz als Voraussetzung für erfolgreiche Migration

Technisch kann eine Cloud-Migration abgeschlossen sein, während die Organisation die neuen Abläufe nicht annimmt. Wenn Mitarbeiter parallel mit alten Prozessen arbeiten oder Umgehungslösungen entwickeln, verfehlt die Migration ihren Zweck.

Faktoren für Akzeptanz:

Transparente Kommunikation über den Anlass und die konkreten Auswirkungen der Veränderung

Beteiligung der Betroffenen an der Gestaltung, statt Konfrontation mit fertigen Entscheidungen

Qualifizierung, die Mitarbeitern die Kompetenz für neue Systeme und Abläufe vermittelt

Sichtbare, nachvollziehbare Verbesserungen in einzelnen Bereichen statt eines einzigen Komplettumbaus

BEKOM begleitet Cloud-Einführungen im Familienunternehmen mit einem Ansatz, der technische Migration und organisatorische Verankerung zusammenführt.

Stakeholder

Stakeholder identifizieren und gezielt einbinden

Cloud-Einführung betrifft im Familienunternehmen unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Erwartungen, Bedenken und Informationsbedürfnissen. Ein strukturiertes Stakeholder-Management identifiziert diese Gruppen frühzeitig und bindet sie gezielt ein – abgestimmt auf ihre Rolle im Veränderungsprozess.

Gesellschafter und Geschäftsführung

Gesellschafter und Geschäftsführung entscheiden über das Cloud-Vorhaben und tragen die unternehmerische Verantwortung für seine Auswirkungen. Ihre Einbindung muss früh erfolgen und sich auf strategische Fragen konzentrieren.

Einbindungsschwerpunkte:

Strategische Ziele der Cloud-Einführung: Kostentransparenz, Modernisierung, Risikoreduktion

Auswirkungen auf Kontrolle, Datenhaltung und Anbieterbindung

Investitionsrahmen und Betriebskostenentwicklung im Vergleich zum Eigenbetrieb

Zeitrahmen und Meilensteine, die mit unternehmerischen Planungszyklen abgestimmt sind

Gesellschafter erwarten Transparenz über Risiken und Kosten – nicht technische Details zur Architektur.

Führungskräfte in Fachabteilungen

Führungskräfte in Vertrieb, Produktion, Finanzen und Personalwesen sind von Cloud-Veränderungen operativ betroffen. Ihre Mitarbeiter arbeiten täglich mit den Systemen, die sich ändern.

Einbindungsschwerpunkte:

Auswirkungen auf bestehende Arbeitsprozesse und Verantwortlichkeiten in der Abteilung

Zeitplanung: Wann ändert sich was, welche Vorbereitung ist nötig?

Schulungsbedarf für Mitarbeiter, die mit neuen Tools oder Abläufen arbeiten

Feedback-Kanäle für Probleme, Fragen und Verbesserungsvorschläge während der Umstellung

Führungskräfte brauchen Planungssicherheit und die Möglichkeit, ihre Teams auf Veränderungen vorzubereiten.

IT-Team und Betriebsverantwortliche

Das IT-Team ist fachlich am stärksten von der Cloud-Einführung betroffen. Aufgaben, Zuständigkeiten und Kompetenzanforderungen verschieben sich, wenn Teile des IT-Betriebs an einen Cloud-Partner übergehen.

Einbindungsschwerpunkte:

Veränderte Rollenverteilung: Welche Aufgaben bleiben intern, welche übernimmt der Cloud-Partner?

Kompetenzentwicklung: Welche Fähigkeiten werden im Cloud-Betrieb relevanter, welche weniger?

Beteiligung an der technischen Planung: Architekturentscheidungen, Migrationsprioritäten, Betriebsmodell

Karriereperspektiven und Weiterentwicklung im veränderten IT-Betriebsmodell

BEKOM stimmt die Aufgabenverteilung zwischen internem Team und Cloud-Betrieb gemeinsam mit den Beteiligten ab, damit die Rollentransition nachvollziehbar und akzeptiert ist.

Kommunikation & Qualifizierung

Kommunikation, Qualifizierung und Rollenklärung

Veränderungsprozesse scheitern häufiger an fehlender Kommunikation als an technischen Problemen. Im Familienunternehmen, wo Entscheidungswege persönlicher und Vertrauensbeziehungen enger sind, ist strukturierte Kommunikation besonders wirkungsvoll – vorausgesetzt, sie ist zielgruppengerecht, zeitlich abgestimmt und verbunden mit konkreter Qualifizierung.

Kommunikation nach Zielgruppen und Phasen

Nicht alle Beteiligten benötigen dieselben Informationen zum selben Zeitpunkt. Eine phasenbasierte Kommunikationsplanung stellt sicher, dass jede Gruppe relevante Informationen erhält, bevor Veränderungen eintreten.

Phasenstruktur:

Vor der Entscheidung: Gesellschafter und Geschäftsführung erhalten eine Bewertung der Ausgangslage und der strategischen Optionen

Nach der Entscheidung: Führungskräfte werden über Umfang, Zeitrahmen und konkrete Auswirkungen auf ihre Bereiche informiert

Vor der Umsetzung: Operative Teams erhalten Schulungsangebote und die Möglichkeit, Fragen zu klären

Während der Umsetzung: Regelmäßige Statusberichte zu Fortschritt, offenen Punkten und nächsten Schritten

Entscheidend ist, dass Kommunikation in beide Richtungen funktioniert: Informationen von der Leitung an die Teams und Rückmeldungen von den Teams an die Leitung.

Schulungen und Wissensaufbau

Cloud-Einführung verändert, wie Mitarbeiter mit IT-Systemen arbeiten. Schulungen schließen die Lücke zwischen bestehender Kompetenz und den Anforderungen der neuen Umgebung.

Qualifizierungsbereiche:

Anwender: Umgang mit neuen Zugangswegen, veränderten Oberflächen und Sicherheitsverfahren

IT-Team: Administration in der Cloud-Umgebung, Monitoring-Werkzeuge, Incident-Prozesse

Führungskräfte: Interpretation von Betriebsberichten, Steuerungsmöglichkeiten und Eskalationswege

Geschäftsführung: Verständnis des Betriebsmodells, Kostenstruktur und Kontrollmechanismen

Schulungen wirken dann, wenn sie zeitnah zur tatsächlichen Umstellung stattfinden – nicht Monate vorher oder erst nach Produktivstart.

Verantwortlichkeiten im Veränderungsprozess

Ein Cloud-Vorhaben braucht klare Zuständigkeiten – nicht nur für die technische Migration, sondern auch für die organisatorische Begleitung. Die Rollenverteilung und Entscheidungsrechte im Cloud-Vorhaben werden in der Cloud-Governance vertieft – hier geht es um die Zuständigkeiten im Veränderungsprozess selbst.

Rollenstruktur:

Projektleitung: Koordiniert Zeitplan, Ressourcen und Stakeholder-Einbindung

Change-Verantwortlicher: Steuert Kommunikation, Schulungsplanung und Feedback-Auswertung

Fachbereichs-Ansprechpartner: Vertreten die Perspektive ihrer Abteilung und geben Rückmeldungen weiter

Cloud-Partner: Liefert technische Informationen, unterstützt bei Schulungen und stimmt Betriebsübergänge ab

BEKOM übernimmt im Rahmen der Cloud-Einführung die technische Informationsbasis und unterstützt bei der Aufbereitung für die unterschiedlichen Zielgruppen.

Betriebsübergang

Betriebsübergang strukturieren und Erfolg messen

Der Betriebsübergang ist die Phase, in der Cloud-Einführung konkret wird: Systeme wechseln die Betriebsumgebung, Prozesse ändern sich, neue Verantwortlichkeiten greifen. Diese Phase entscheidet darüber, ob die Veränderung als kontrolliert und nachvollziehbar wahrgenommen wird – oder als ungesteuerte Umstellung.

Schrittweiser Betriebsübergang statt Komplettumstellung

Ein schrittweiser Ansatz reduziert Risiken und gibt der Organisation Zeit, sich an veränderte Abläufe anzupassen. Statt alle Systeme gleichzeitig umzustellen, werden Bereiche nach Kritikalität und Veränderungsbereitschaft priorisiert.

Übergangsplanung:

  • Pilotbereiche identifizieren: Teams mit hoher Veränderungsbereitschaft und geringem Betriebsrisiko beginnen zuerst
  • Erfahrungen auswerten: Erkenntnisse aus dem Pilotbetrieb fließen in die Planung der nächsten Migrationsstufe ein
  • Parallelbetrieb ermöglichen: In kritischen Bereichen laufen alte und neue Umgebung temporär parallel
  • Abschluss dokumentieren: Jeder Migrationsschritt wird mit Abnahme und Übergabeprotokoll abgeschlossen

Dieser Ansatz erlaubt es, den Veränderungsprozess an die Geschwindigkeit der Organisation anzupassen, statt einen externen Zeitplan aufzuzwingen.

Kennzahlen für den Change-Prozess

Ohne Messung bleibt unklar, ob der Change-Prozess wirkt. Kennzahlen machen den Fortschritt sichtbar und ermöglichen Nachsteuerung, bevor Probleme eskalieren.

Relevante Kennzahlen:

  • Nutzungsgrad neuer Systeme: Wie viele Mitarbeiter arbeiten aktiv in der Cloud-Umgebung?
  • Support-Anfragen: Art, Häufigkeit und Lösungszeit als Indikator für Schulungsbedarf
  • Feedback aus Fachabteilungen: Qualitative Rückmeldungen zu Arbeitsprozessen und Zufriedenheit
  • Betriebsstabilität: Verfügbarkeit, Incident-Rate und Reaktionszeiten im Vergleich zum Vorzustand

BEKOM liefert im Rahmen des Cloud-Betriebs regelmäßige Betriebsberichte, die technische Kennzahlen und Nutzungsdaten abbilden. Die organisatorische Auswertung – etwa Feedback und Schulungsbedarfe – verantwortet das Unternehmen intern und kann die Ergebnisse in die gemeinsame Betriebssteuerung einfließen lassen.

Kostentreiber beim Change-Management zur Cloud-Einführung

Die größten Kostentreiber beim Change-Management für Cloud-Einführungen entstehen durch unkoordinierte Kommunikation, parallele Schulungsaktivitäten und den Aufwand für die Abstimmung zwischen verschiedenen Stakeholdern. In Familienunternehmen mit gewachsenen Strukturen kommen variable Aufwände für die Analyse bestehender Arbeitsabläufe, die Entwicklung spezifischer Kommunikationsstrategien und die Begleitung von Widerständen hinzu. Diese unplanbaren Kostenblöcke lassen sich durch strukturiertes Change-Management in planbare Betriebskosten überführen. BEKOM Cloud bietet Change-Management-Begleitung als Teil der Monatspauschale an, wodurch die Kostenstruktur kalkulierbar wird und ein Assessment die tatsächlichen organisatorischen Anforderungen definiert. → Anwendungs-Betriebsmodelle

Häufige Fragen zu Change-Management bei Cloud-Einführung

Wann sollte Change-Management beginnen?

Idealerweise vor der technischen Planung – spätestens mit der Entscheidung für ein Cloud-Vorhaben. Stehen Stakeholder-Analyse, Kommunikation und Schulungskonzept, bevor die erste Migration startet, lassen sich Widerstände früh adressieren. Nachträgliches Change-Management – nach bereits eingetretenen Widerständen – erfordert deutlich mehr Aufwand und verzögert den Gesamtprozess.

Braucht das Unternehmen eine eigene Change-Management-Rolle?

In größeren Familienunternehmen mit mehreren Standorten ist eine dedizierte Change-Verantwortung empfehlenswert. In kleineren Unternehmen kann die Geschäftsführung oder IT-Leitung die Rolle übernehmen, sofern Kapazität und Methodik vorhanden sind. Entscheidend ist, dass eine definierte Person Kommunikation, Schulungsplanung und Feedback-Auswertung koordiniert – unabhängig davon, ob ausschließlich dafür zuständig.

Wie binden wir Fachabteilungen ein, ohne den Regelbetrieb zu stören?

Die Einbindung erfolgt über klar terminierte Workshops und kurze Feedback-Runden in der regulären Teamkommunikation. Fachbereiche benennen Ansprechpartner, die stellvertretend für ihre Abteilung mitwirken. Schulungen werden in Phasen geplant, damit das Tagesgeschäft nicht gleichzeitig in allen Bereichen beeinträchtigt ist. So bleibt der Regelbetrieb stabil, während die Veränderung kontrolliert voranschreitet.

Was tun, wenn Mitarbeiter die Cloud-Umstellung ablehnen?

Ablehnung entsteht meist aus Unsicherheit, nicht aus grundsätzlicher Verweigerung. Typische Ursachen: fehlende Informationen, Sorge vor Kompetenzverlust oder die Wahrnehmung, dass Entscheidungen ohne Beteiligung getroffen werden. Gezielte Kommunikation, frühzeitige Einbindung und praxisnahe Schulungen adressieren diese Ursachen. In den meisten Fällen steigt die Akzeptanz, sobald Mitarbeiter eigene Erfahrungen mit den neuen Systemen sammeln.

Wie gehen wir mit Widerständen im IT-Team um?

Widerstände im IT-Team entstehen häufig aus Sorge um Rollen und Kompetenzfelder. Transparenz über die neue Aufgabenverteilung zwischen internem Team und Cloud-Partner wirkt hier am stärksten. Ergänzend helfen Weiterbildungsangebote, die Perspektiven im Cloud-Betrieb öffnen. Wird die Veränderung als berufliche Weiterentwicklung erfahrbar, kippen anfängliche Vorbehalte oft in aktive Mitgestaltung.

Wie unterscheidet sich Change-Management bei Cloud-Vorhaben von allgemeinem Change-Management?

Cloud-Einführung wirkt parallel auf IT-Betrieb, Arbeitsprozesse und Verantwortungsmodelle. Allgemeines Change-Management adressiert oft einzelne Prozessänderungen. Bei Cloud-Vorhaben kommen technische Abhängigkeiten, Datenschutzfragen und die Zusammenarbeit mit einem externen Betriebspartner hinzu. Die Stakeholder-Landschaft ist breiter: Gesellschafter, Geschäftsführung, Fachabteilungen und IT-Team sind gleichzeitig betroffen und haben unterschiedliche Informationsbedürfnisse.

Was kostet Change-Management bei einer Cloud-Einführung?

Die Kosten hängen von Unternehmensgröße, betroffenen Abteilungen und Veränderungsreifegrad ab. Aufwände umfassen Kommunikationsplanung, Schulungen und Prozesskoordination. Sie stehen den Risiken gegenüber, die bei fehlender Begleitung entstehen: verzögerte Migrationen, parallele Prozesse und nicht genutzte Cloud-Funktionen. BEKOM integriert die organisatorische Abstimmung in den Cloud-Einführungsprozess – Change-Management wird Teil der Einführung, nicht ein separates Projekt.

Kann der Cloud-Partner beim Change-Management unterstützen?

BEKOM unterstützt den Veränderungsprozess durch strukturierte Informationen, Schulungen für IT-Teams und die Abstimmung von Betriebsübergängen. Die strategische Steuerung – Stakeholder-Einbindung, interne Kommunikation und kulturelle Verankerung – liegt beim Unternehmen. Diese Aufgabenteilung funktioniert, wenn beide Seiten ihre Verantwortungsbereiche kennen und die Zusammenarbeit im Vorfeld klar definiert ist.

Woran erkennen wir den Fortschritt des Change-Managements?

Drei Indikatoren zeigen den Fortschritt: Der Nutzungsgrad neuer Systeme zeigt aktive Verwendung. Art und Häufigkeit der Support-Anfragen zeigen Schulungsbedarf. Qualitatives Feedback aus Fachabteilungen zeigt, ob die Veränderung als Verbesserung oder Belastung wahrgenommen wird. Diese Kennzahlen werden regelmäßig erhoben und fließen in die Steuerung des Veränderungsprozesses ein.

Was passiert nach dem Abschluss der Cloud-Migration?

Change-Management endet nicht mit der technischen Migration. In den ersten Monaten nach dem Betriebsübergang treten oft Anpassungsbedarfe auf: Prozesse, die im Regelbetrieb anders funktionieren als im Pilot, Schulungslücken, die erst in der Praxis sichtbar werden, und Zuständigkeiten, die nachgeschärft werden. Ein geplanter Nachsteuerungszeitraum mit definierten Feedback-Schleifen verankert die Veränderung dauerhaft.

Nächste Schritte

Wenn Sie eine Cloud-Einführung in Ihrem Familienunternehmen planen und den Veränderungsprozess strukturiert begleiten möchten, ist ein Change-Assessment der sinnvollste Einstieg. Weitere Kernthemen für Familienunternehmen finden Sie auf der Übersichtsseite BEKOM Cloud für Familienunternehmen.

Ein Change-Management-Assessment für Ihre Cloud-Einführung liefert eine strukturierte Bestandsaufnahme der organisatorischen Ist-Situation und identifiziert Stakeholder, Kommunikationswege und potentielle Widerstände. Sie erhalten konkrete Empfehlungen für die Begleitung des Veränderungsprozesses sowie ein Service-Design-Dokument, das die notwendigen Change-Aktivitäten in den Cloud-Einführungsplan integriert. Das Assessment schafft Klarheit über den tatsächlichen Begleitungsaufwand und definiert messbare Schritte für die organisatorische Transformation.

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Change-Assessment anfragen

BEKOM nimmt die Ausgangslage in Ihrem Unternehmen auf: bestehende Strukturen, Stakeholder-Landschaft, bisherige Veränderungserfahrungen und den Umfang des geplanten Cloud-Vorhabens. Daraus entsteht eine Einschätzung, welcher Change-Aufwand realistisch ist und wo die Einbindung der Beteiligten beginnen sollte.

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Stakeholder-Plan und Kommunikationskonzept

Auf Basis des Assessments wird ein Stakeholder-Plan erstellt: Welche Gruppen werden wann und wie eingebunden, welche Kommunikationsformate und Schulungen sind vorgesehen und welche Kennzahlen messen den Fortschritt des Veränderungsprozesses?

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Begleitete Umsetzung

Die Cloud-Einführung wird technisch und organisatorisch parallel gesteuert: schrittweise Migration, begleitende Schulungen und regelmäßige Feedback-Auswertungen. Der Betriebsübergang erfolgt kontrolliert und an die Geschwindigkeit Ihrer Organisation angepasst.