BEKOM CLOUDSchnellstart für kleine UnternehmenVon der Vorbereitung zum Go-Live
Strukturierter Einstieg in die BEKOM Cloud für kleine Unternehmen: Voraussetzungen, Pilotphase, Daten- und Benutzermigration sowie Cutover mit Rückfallplan.
Schnellstart in die BEKOM Cloud
Der Wechsel in die Cloud wirkt für viele kleine Unternehmen wie ein großer Schritt. Die BEKOM Cloud für kleine Unternehmen entlastet Inhaberinnen, Geschäftsführer und Office-IT-Verantwortliche – ohne monatelanges Projekt. BEKOM führt den Einstieg als geführtes Schnellstart-Programm durch: Voraussetzungen prüfen, Pilotsysteme überführen, Daten und Benutzer migrieren, Cutover mit Rückfallplan.
Der Schnellstart-Übergang betrifft geschäftskritische Systeme wie Fileserver, E-Mail und Fachanwendungen, deren Verfügbarkeit direkte Betriebsvoraussetzung für die tägliche Auftragsverarbeitung darstellt. Ausfälle der lokalen Server-Infrastruktur unterbrechen operative Geschäftsprozesse und gefährden die Kontinuität kleiner Unternehmen ohne IT-Redundanz.
Was der Schnellstart leistet
Der Schnellstart ist ein strukturiertes Einführungsprogramm für Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung. Statt eines offenen Migrationsprojekts gibt es einen klaren Ablauf mit definierten Phasen, dokumentierten Freigabepunkten und einem festen Ansprechpartner.
Was Ihnen der Schnellstart abnimmt:
- Planung: BEKOM erfasst Systeme, Daten und Rollen und erstellt einen Phasenplan mit Meilensteinen.
- Koordination: Umsetzung, Herstellerabstimmung und interne Kommunikation laufen über einen Ansprechpartner.
- Übergang: Nach dem Go-Live geht die Cloud-Umgebung in den regulären BEKOM-Betrieb über.
Für welche Unternehmen der Weg passt
Der Schnellstart ist für Unternehmen unter 50 Mitarbeitenden ausgelegt, die ihre bestehende IT in eine dedizierte Unternehmens-Cloud überführen möchten – ohne die Komplexität eines mehrmonatigen Migrationsprogramms.
Typische Ausgangslagen:
- Lokaler Serverraum: Fileserver, Fachanwendungen und E-Mail laufen auf eigener Hardware, deren Wartung zunehmend schwerer zu leisten ist.
- Microsoft 365 ohne Struktur: Postfächer und Dateien liegen in Microsoft 365, aber ohne strukturiertes Identitätsmanagement oder abgesichertes Backup-Konzept.
- Systemhaus-Modell mit Stundensatz: Betrieb läuft über einen externen Dienstleister mit unklaren Zuständigkeiten und reaktiver Abrechnung.
Komplexere Migrationsprogramme mit vielen Stufen gehören nicht in den Schnellstart – dafür bietet BEKOM das Cloud-Migrationsprogramm für den Mittelstand an.
Wie der Schnellstart aufgebaut ist
Der Schnellstart gliedert sich in aufeinander abgestimmte Phasen, die in den folgenden Abschnitten im Detail beschrieben werden. Jede Phase endet mit einer dokumentierten Freigabe, bevor die nächste beginnt.
Die Phasen im Überblick:
- Vorbereitung: Bestandsaufnahme von Systemen, Daten und Rollen als Grundlage für den Migrationsplan.
- Pilot und Migration: Überführung ausgewählter Pilotsysteme, anschließend Daten- und Benutzermigration in abgestimmten Stufen.
- Cutover und Go-Live: Umschaltung auf die Cloud-Umgebung mit dokumentiertem Rückfallplan und aktiver Freigabe durch Sie.
Nach dem Go-Live begleitet BEKOM den regulären Cloud-Betrieb – aus dem Projekt wird ein laufender Service mit festem Ansprechpartner.
Voraussetzungen prüfen vor dem Start
Vor dem Schnellstart steht eine strukturierte Bestandsaufnahme als Teil des Schnellcheck-Assessments. Sie klärt, welche Systeme in die BEKOM Cloud überführt werden, welche Daten migrieren und wer welche Rolle übernimmt – ohne eigene IT-Abteilung.
Technische Voraussetzungen
Die technische Bestandsaufnahme erfasst die Komponenten, die heute den Geschäftsbetrieb tragen. Ziel ist eine klare Übersicht, was migrationsreif ist und was vor dem Umzug abgelöst werden sollte.
Erfassungsbereiche:
Hardware und Infrastruktur: Aktive Server, Endgeräte, Fileserver und Backup-Hardware werden mit Hersteller, Betriebssystem und Zustand dokumentiert. Die Internetanbindung wird bewertet – sie ist Grundlage für den Cloud-Zugriff.
Anwendungen und Daten: Fachanwendungen wie ERP, Warenwirtschaft, DMS und E-Mail werden mit ihren Anforderungen an Speicher, Netzwerk und Schnittstellen erfasst. Bestehende Backups werden auf Wiederherstellbarkeit geprüft.
BEKOM klärt die technischen Details mit Ihrem bisherigen Dienstleister oder IT-Verantwortlichen.
Organisatorische Voraussetzungen
Die Cloud-Einführung betrifft nicht nur Technik, sondern auch Abläufe und Verantwortlichkeiten. Wer entscheidet, wer wird informiert, welche Prozesse dürfen nicht unterbrochen werden?
Klärungspunkte:
Rollen und Ansprechpartner: Wer trifft IT-Entscheidungen, wer verantwortet den Tagesbetrieb? Auch externe Dienstleister (Steuerberater, Fachanwendungs-Hersteller, Branchenpartner) werden erfasst.
Geschäftsprozesse und Freigaben: Kritische Abläufe wie Rechnungsstellung, Auftragsabwicklung oder Kundenkommunikation dürfen nicht unterbrochen werden. BEKOM plant die Migrationsstufen entsprechend.
Freigabe- und Abnahmeverfahren werden gemeinsam definiert und dokumentiert.
Daten und Zugänge
Die dritte Säule der Vorbereitung betrifft Daten und Zugangswege. Welche Bestände müssen sicher übertragen werden, wer hat heute welchen Zugriff, und welche Passwörter, Zertifikate und Lizenzen sind betroffen? Je vollständiger die Aufstellung, desto störungsfreier verläuft die Migration.
Vorbereitungsumfang:
Daten-Inventar: Erfasst werden die Dateiablage mit Ordnerstruktur und aktiven Beständen, die kritischen Fachdaten in ERP, Warenwirtschaft und DMS sowie alle Datenquellen mit regulatorischer Bedeutung wie Buchhaltung, Personaldaten und DSGVO-relevante Kundendaten.
Zugänge und Lizenzen: Dokumentiert werden Administrator-Zugänge, Hersteller-Lizenzen und die Verwaltung von Zugriffsrechten. Auch die Frage, welche Passwörter zentral verwaltet sind und welche im Kopf einzelner Personen liegen, wird geklärt.
BEKOM unterstützt die Aufstellung mit einer strukturierten Checkliste, damit beim Cutover kein wichtiger Zugang fehlt und keine Daten unbemerkt zurückbleiben.
Pilotphase: Erste Workloads in der BEKOM Cloud
Der Schnellstart beginnt nicht mit dem vollständigen Umzug, sondern mit einem Pilotbetrieb. BEKOM überführt ausgewählte Systeme in die Cloud-Umgebung, um Ablauf, Performance und Zusammenarbeit unter realen Bedingungen zu prüfen – bevor geschäftskritische Daten bewegt werden.
Auswahl der Pilot-Workloads
Der Pilot soll realistisch sein, aber den laufenden Geschäftsbetrieb nicht gefährden. BEKOM wählt gemeinsam mit Ihnen Systeme aus, die aussagekräftig testbar sind, ohne dass Ausfälle kritische Prozesse blockieren.
Auswahlkriterien:
Wichtig, aber nicht geschäftskritisch: Ein Testbereich der Dateiablage, einzelne Benutzerkonten oder eine Nebenanwendung eignen sich – sie stellen den Betrieb realistisch dar, ohne dass Probleme das Tagesgeschäft treffen.
Repräsentativ für die Gesamtlandschaft: Mindestens ein System mit typischen Integrationspunkten wie E-Mail, Fileablage oder Datenbankanbindung, damit der Pilot die späteren Migrationsstufen abbildet.
Die produktive Umgebung bleibt während des Pilots unverändert; BEKOM dokumentiert die Auswahlkriterien und Tests im Migrationsplan.
Validierung im realen Betrieb
Im Pilot prüft BEKOM gemeinsam mit Ihren Ansprechpartnern, ob die Cloud-Umgebung die gewohnten Arbeitsabläufe unterstützt. Getestet wird mit den Personen, die später täglich mit der Cloud arbeiten – nicht nur mit technischen Ansprechpartnern.
Prüfbereiche:
Arbeitsabläufe der Anwender: Anmeldung, Zugriff auf Dateien, gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten und Zusammenarbeit im Team. Performance wird sowohl aus dem Büro als auch mobil und im Homeoffice geprüft.
Integration und Performance: Zusammenspiel mit bestehenden Systemen, Latenz zu Fachanwendungen, Durchsatz beim Dateizugriff sowie Backup- und Wiederherstellungsverhalten unter realen Datenvolumina.
Abweichungen werden dokumentiert und vor der produktiven Migration adressiert – der Pilot verschiebt Überraschungen aus dem Go-Live in die geplante Testphase.
Erkenntnisse und Freigabe
Der Pilot ist kein Selbstzweck, sondern liefert Grundlagen für die produktive Migration. Ohne Ihre Freigabe zum Pilot-Abschluss beginnt BEKOM keinen weiteren Schritt – Sie behalten die Kontrolle über den Zeitplan.
Abschluss des Pilots:
Angepasster Migrationsplan: Erkenntnisse aus dem Pilot fließen in die Planung der produktiven Migration. Zeitfenster, Reihenfolge der Migrationsstufen und Rollback-Kriterien werden auf Basis der Pilot-Ergebnisse geschärft.
Freigabe für die Hauptmigration: Sie geben nach erfolgreicher Pilot-Validierung die produktive Migration frei. Die Freigabe ist dokumentiert, damit Verantwortlichkeiten und Zeitpunkt nachvollziehbar bleiben.
Mit der Freigabe wechselt der Schnellstart von der Test- in die Produktivphase. Der Pilot bleibt bei Bedarf als Referenz-Umgebung erhalten.
Datenmigration: Dateien, E-Mail und Datenbanken
Nach erfolgreichem Pilot beginnt der eigentliche Umzug der Geschäftsdaten. BEKOM migriert die Inhalte strukturiert und dokumentiert jede Phase. Alte und neue Umgebung laufen zeitweise parallel, damit Sie jederzeit auf Ihre Daten zugreifen können.
Dateiablage sicher umziehen
Die Dateiablage ist für die meisten kleinen Unternehmen der zentrale Arbeitsort der täglichen Arbeit: Verträge, Angebote, Fachunterlagen, Projektdaten. BEKOM überführt diese Ablage so, dass die bestehende Ordnerlogik und Zugriffsrechte erhalten bleiben.
BEKOM überführt:
Ordnerstrukturen und Berechtigungen: Gewachsene Ordnerstrukturen werden inklusive Berechtigungen 1:1 in die Cloud-Dateiablage übernommen – niemand verliert beim Umzug seine gewohnten Zugriffe.
Aktive Bestände und Archive: Aktiv genutzte Daten werden priorisiert migriert, damit das Tagesgeschäft sofort weiterläuft. Archive folgen in einer späteren Stufe mit reduzierter Priorität.
Die alte Ablage bleibt während der Migration lesbar und wird erst nach Ihrer Freigabe abgeschaltet.
E-Mail-Migration und Postfächer
E-Mail ist für viele Unternehmen der wichtigste Kommunikationskanal und darf während der Umstellung nicht unterbrechen. BEKOM überführt Postfächer und Domain-Einstellungen so, dass kein Nachrichtenverlust entsteht.
BEKOM übernimmt:
Postfachinhalte und Regeln: Nachrichten mit Historie, Ordnerstruktur, Kalendereinträge, Verteiler, Gruppenkonten und Abwesenheitsregeln werden vollständig übernommen – auch Archive und gemeinsame Postfächer.
Domain-Umstellung mit Parallelbetrieb: Die Umstellung der Domain-Einstellungen erfolgt zu einem abgestimmten Wechselzeitpunkt. Alte und neue Plattform laufen während des Übergangs parallel, damit Eingänge auf dem Weg nicht verloren gehen.
Postfächer werden in abgestimmten Stufen überführt, sodass der Mailverkehr ungestört bleibt und Mitarbeitende ohne Pause weiterarbeiten können.
Datenbanken und Fachanwendungen
Fachanwendungen wie ERP, Warenwirtschaft oder DMS sind besonders sensibel: Sie enthalten laufende Geschäftsdaten und hängen an externen Schnittstellen. BEKOM migriert diese Systeme gemeinsam mit den Herstellern, um Freigaben und Konfigurationen sauber zu übertragen.
Behandelt werden:
Fachanwendungen mit laufenden Daten: ERP-, DMS- und Warenwirtschaftssysteme werden inklusive aktiver Datenbestände migriert. Schnittstellen zu Banken, Kassensystemen oder Lieferanten werden erfasst und in der Cloud-Umgebung wieder verbunden.
Hersteller-Koordination und Freigaben: Bei Anwendungen, die durch Fachpartner gepflegt werden, übernimmt BEKOM die Abstimmung zu Herstellerfreigaben, Lizenzmigration und notwendigen Konfigurationsanpassungen.
Der Umzug erfolgt in definierten Stufen, damit geschäftskritische Anwendungen einzeln migriert und validiert werden können.
Benutzer und Zugänge übergeben
Der Schnellstart plant die Benutzermigration so, dass am Go-Live-Tag jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter eindeutige Zugänge, klare Berechtigungen und eine Orientierung zur neuen Umgebung hat. Der Übergang wird fachlich und kommunikativ begleitet.
Accounts und Berechtigungen
Jeder Mitarbeitende erhält einen eigenen, persönlich gebundenen Account in der Cloud-Umgebung. Berechtigungen werden nach Rolle vergeben, sodass die bestehende Arbeitsorganisation unverändert bleibt.
Account-Anlage und MFA
BEKOM legt für jeden Mitarbeitenden einen persönlichen Account mit eindeutiger Identität an. Mehrfaktor-Anmeldung ist Bestandteil des Schnellstarts, damit Zugänge vom ersten Tag gegen Passwortdiebstahl geschützt sind. Gemeinsame oder unpersönliche Konten werden bewusst vermieden, weil sie Sicherheit und Nachvollziehbarkeit schwächen.
Rollen und Zugriffsrechte
Berechtigungen werden nicht pauschal, sondern nach Rolle vergeben: Wer heute Zugriff auf Buchhaltung, Vertragsdaten oder Personal hat, erhält diesen Zugriff auch in der Cloud. Neue Mitarbeitende bekommen ein sauberes Rechteprofil statt geerbter Rechte. Änderungen werden dokumentiert, sodass Zuständigkeiten über Mitarbeiterwechsel hinaus nachvollziehbar bleiben.
Einführung der Mitarbeitenden
Ein technischer Wechsel funktioniert nur, wenn die Belegschaft ihn mitträgt. BEKOM begleitet den Übergang mit einer praxisnahen Einführung und bleibt nach dem Go-Live als Ansprechpartner verfügbar.
Erste Schritte für die Belegschaft
Die Einführung adressiert die Fragen, die am ersten Tag wirklich zählen: Wie melde ich mich an, wo finde ich meine Dateien, wie starte ich Zusammenarbeit mit Kollegen und wie kontaktiere ich den Support bei einem Problem? Die Inhalte kommen ohne IT-Vorwissen aus und sind auf die täglichen Abläufe in kleinen Unternehmen zugeschnitten.
Support und Rückfragen nach dem Go-Live
Nach dem Go-Live bleibt der BEKOM-Support direkter Ansprechpartner für technische Fragen – telefonisch und per E-Mail. Typische Themen werden gebündelt aufbereitet, sodass Office-IT-Verantwortliche oder die interne Ansprechperson im Unternehmen eine klare Eskalationslinie haben. So entsteht Routine statt Unsicherheit.
Cutover und Go-Live mit Rückfallplan
Der Cutover ist der Moment, in dem die BEKOM Cloud produktiv wird und die bisherige Umgebung zurücktritt. Der Schnellstart führt diesen Schritt geplant durch, mit dokumentierter Freigabe und definiertem Rückweg.
Umschaltung mit Parallelbetrieb
Vor dem Cutover laufen alte und neue Umgebung parallel. BEKOM legt mit Ihnen einen Cutover-Zeitpunkt außerhalb der Geschäftszeiten fest und steuert die Umschaltung nach einem dokumentierten Ablaufplan.
Parallelbetrieb und Funktionsprüfung
In der Parallelphase werden Daten synchronisiert, Anmeldungen geprüft und Fachanwendungen unter realen Bedingungen getestet. Offene Punkte werden protokolliert und vor der Umschaltung abgearbeitet. Mitarbeitende arbeiten bis zur Freigabe weiter in der bisherigen Umgebung, damit der Tagesbetrieb nicht unterbrochen wird.
Freigabe durch das Unternehmen
Die eigentliche Umschaltung erfolgt erst nach schriftlicher Freigabe durch Sie. Bis dahin kann der Zeitpunkt angepasst oder verschoben werden. BEKOM liefert eine dokumentierte Entscheidungsgrundlage mit Ergebnissen aus Parallelbetrieb und Funktionsprüfung, sodass die Freigabe auf belegten Fakten basiert.
Rückfallplan und Freigabe
Für unerwartete Abweichungen nach dem Cutover existiert ein dokumentierter Rückfallplan. Die bisherige Umgebung bleibt zunächst verfügbar, Kriterien für die endgültige Abschaltung werden vorab schriftlich definiert.
Bestandteile des Rückfallplans
Die alte Umgebung bleibt für eine vereinbarte Stabilisierungsphase verfügbar. Rollback-Schritte sind dokumentiert und können geordnet ausgelöst werden. Zuständigkeiten während der Stabilisierungsphase sind benannt, Eskalationswege schriftlich fixiert – ein Rückweg entsteht damit nicht ad hoc, sondern bleibt planbar.
Go-Live-Freigabe und Stilllegung
Der finale Go-Live erfolgt durch Ihre schriftliche Bestätigung, nicht automatisch. Erst nach stabilem Cloud-Betrieb und erfüllten Abschalt-Kriterien wird die alte Umgebung stillgelegt. Damit behalten Sie die Kontrolle über den Zeitpunkt, ab dem die Umstellung als abgeschlossen gilt.
Eigenmigration vs. geführte Migration
Eine Migration lässt sich auch selbst oder mit einem klassischen Systemhaus organisieren. Der Unterschied liegt in der Verteilung von Aufwand, Verantwortung und Risiko.
Eigenregie oder projektbasiertes Systemhaus
- Interne Arbeitszeit für Planung, Koordination und Abstimmung neben dem Tagesgeschäft
- Stundensätze externer Techniker für Vorbereitung, Cutover und Nacharbeit
- Risiko ungeplanter Ausfallzeiten bei unstrukturierter Datenmigration
- Nacharbeit bei fehlenden Zugängen oder nicht validierten Schnittstellen
Geführter Schnellstart mit BEKOM
- Definierter Programmumfang mit Phasen, Ergebnissen und Freigabepunkten
- Fester Ansprechpartner für die gesamte Projektdauer
- Dokumentierter Rückfallplan statt offener Reaktion auf Störungen
- Übergang in den regulären Cloud-Betrieb ohne erneute Projektphase
BEKOM übernimmt die Durchführung, Ihr Unternehmen die fachliche Priorisierung und Freigabe. Die konkreten Konditionen ermittelt das Schnellcheck-Assessment auf Basis Ihrer Systemlandschaft.
Häufige Fragen zum Schnellstart
Wie lange dauert der Schnellstart in die Cloud?
Die Dauer hängt von Umfang und Komplexität Ihrer Systemlandschaft ab: Anzahl der Mitarbeitenden, Menge und Verteilung der Daten, Anzahl der Fachanwendungen und Abhängigkeiten. BEKOM ermittelt den Zeitrahmen im Schnellcheck-Assessment und legt einen Phasenplan mit Meilensteinen fest. Für kleinere Konstellationen verläuft der Schnellstart zügig, komplexere Landschaften benötigen mehr Vorbereitung. Der Phasenplan ist Teil der Projektvereinbarung vor dem Start.
Was passiert mit den bestehenden Daten während der Migration?
Ihre Daten bleiben während der gesamten Migrationsphase verfügbar. BEKOM nutzt einen Parallelbetrieb: Die bisherige Umgebung läuft weiter, während die Cloud-Umgebung aufgebaut wird. Daten werden schrittweise übertragen und abgeglichen. Erst nach einer dokumentierten Freigabe durch Sie wird die alte Umgebung abgeschaltet. Ein versehentlicher Datenverlust durch die Migration selbst wird durch vollständige Sicherungen vor jedem Schritt ausgeschlossen.
Ist der Schnellstart bei laufendem Geschäftsbetrieb möglich?
Ja. Der Schnellstart ist darauf ausgelegt, Ihren Tagesbetrieb nicht zu unterbrechen. Pilotphase, Daten- und Benutzermigration laufen im Hintergrund. Der Cutover wird so geplant, dass er außerhalb der Geschäftszeiten erfolgt – etwa an einem Wochenende oder zu einem abgestimmten Zeitpunkt. Fachabteilungen arbeiten in der bisherigen Umgebung weiter, bis die Cloud-Umgebung freigegeben ist und die Mitarbeitenden eingewiesen wurden.
Wie lässt sich der Wechsel rückgängig machen, wenn die Cloud nicht passt?
Der Schnellstart enthält einen dokumentierten Rückfallplan. Die bisherige Umgebung bleibt nach dem Cutover zunächst verfügbar und wird erst nach stabilem Betrieb abgeschaltet. Tritt nach dem Go-Live ein Problem auf, das sich nicht im regulären Betrieb beheben lässt, kann auf die ursprüngliche Umgebung zurückgeschaltet werden. Auch langfristig erzeugt BEKOM Cloud keine technische Bindung, die einen späteren Wechsel verhindert.
Gibt es eine Mindestlaufzeit nach dem Schnellstart?
Die Vertragsbedingungen für den anschließenden Cloud-Betrieb werden vor dem Start des Schnellstarts vereinbart. Der Schnellstart selbst wird als Projekt mit definiertem Umfang abgerechnet. Der reguläre Cloud-Betrieb schließt daran an und läuft auf Basis einer vereinbarten Laufzeit mit planbarer Monatspauschale. BEKOM kommuniziert Laufzeiten und Kündigungsbedingungen transparent, bevor Sie den Schnellstart beauftragen.
Welche Schulung brauchen meine Mitarbeitenden?
BEKOM stellt eine praxisnahe Kurz-Einführung bereit, die ohne IT-Vorwissen funktioniert: Anmeldung, Zugriff auf Dateien, Zusammenarbeit, Kontakt zum Support. Für Rollen mit erweiterten Aufgaben – etwa die Office-IT oder einen externen Dienstleister – gibt es zusätzliche Hinweise. Eine mehrtägige Schulung ist für die Belegschaft in der Regel nicht erforderlich. BEKOM bleibt nach dem Go-Live als Ansprechpartner verfügbar.
Wie läuft die Übernahme des Betriebs nach dem Go-Live?
Mit dem Go-Live geht die Cloud-Umgebung in den regulären BEKOM-Cloud-Betrieb über – ohne erneute Projektphase. BEKOM übernimmt Monitoring, Updates, Wartungsfenster und den Support als fester Ansprechpartner. Details zu Aufgabenpaketen, Reaktionszeiten und Service-Leveln beschreibt IT-Betrieb als Service. Sie bleiben Entscheider über Ihr Unternehmen und Ihre Daten; den operativen Aufwand übernimmt BEKOM.
Nächste Schritte: Schnellstart-Assessment
Der Einstieg in den Schnellstart beginnt mit einem Schnellcheck-Assessment: unverbindliche Bestandsaufnahme, Bewertung der Migrationsbereitschaft und Erstellung eines Phasenplans mit Umfang, Zeitrahmen und Konditionen. Drei Schritte führen von der ersten Anfrage bis zum Go-Live.
Schnellcheck anfragen
Sie kontaktieren BEKOM mit einer kurzen Beschreibung Ihrer aktuellen IT-Situation. BEKOM erfasst gemeinsam mit Ihnen die vorhandenen Systeme, Daten und organisatorischen Rahmenbedingungen. Ergebnis ist eine Einschätzung, ob der Schnellstart für Ihr Unternehmen passt.
Migrationsplan festlegen
Auf Basis des Schnellchecks entsteht ein Phasenplan: Pilot-Workloads, Daten- und Benutzermigration, Cutover-Zeitpunkt, Rückfallplan und Konditionen. Der Plan ist Ihre Entscheidungsgrundlage, bevor die technische Umsetzung beginnt.
Pilotbetrieb und Go-Live
Nach Ihrer Freigabe startet BEKOM mit dem Pilotbetrieb, führt die Datenmigration durch und begleitet den Cutover. Mit dem Go-Live übernimmt BEKOM den regulären Cloud-Betrieb – als fester Ansprechpartner für Ihre Unternehmens-IT.